Gerd Schinkel Konzert in Aachen

Sa, 12. Jan. 2019, 20 Uhr „Zum Tre­ff­punkt“, Zep­pelin­str. 45 (Rothe Erde) Der Köl­ner Lie­der­ma­ch­er schrieb die Hymne der Bewe­gung gegen die Waldz­er­störung: „HAMBI BLEIBT“. Er ist der Chro­nist des Protestes, der Bänkel­sänger, der jour­nal­is­tis­chen Scharf­sinn und wort­ge­wandten Witz in eingängige Melo­di­en ver­packt. Er sieht eher aus wie ein Altrock­er, trägt lange weiße Haare und Voll­bart. Aber Gerd Schinkel ist ein Singer/Songwriter der beson­deren Art. Als ehe­ma­liger poli­tis­ch­er Redak­teur beim WDR weiß er, wie man recher­chiert und Hin­ter­gründe ausleuchtet. Wie kein ander­er in Deutsch­land bringt er poli­tis­che Wahrheit­en in seinen Liedern auf den Punkt. Mal leise und nach­den­klich — mal fet­zig und rebel­lisch. Sein Pro­gramm zu Kohle und Kli­ma schöpft aus einem Lieder­schatz, der 4 CDs umfasst, die man alle bei YouTube nach­hören kann. Schön­er ist, seine “Best of” mit seinem Trio live zu erleben. Auf Ein­ladung des Eure­gio Inter­net Senders NRW.tv kommt Gerd Schinkel zu einem Pri­vatkonz­ert im Saal der Gast­stätte „Zum Tre­ff­punkt“ in Rothe Erde. Ein­tritt frei(willig). Ein­lass: 19.30 h

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Einmal durchatmen…

… ist sich­er der Wun­sch viel­er, die sich in den let­zten Wochen für die (Braun)Kohle-Wende einge­set­zt haben. Dabei kann die ein­drucksvolle Bild- und Ton-Doku­­men­­ta­­tion helfen, an der Her­bert Sauer­wein, ein Köl­ner Fotograf, fünf Jahre gear­beit­et hat. “Das Rheinis­che Braunkohlere­vi­er” am Mi, 10.10. um 18.00 Uhr im Haus der ev. Kirche, Frére Roger­str. 8–10. Die Ver­anstal­ter (Ini­tia­tive 3 Rosen, Green­peace Aachen und das Bil­dungswerk der evang. Kirche) empfehlen: „Nach den drama­tis­chen Ereignis­sen rund um Ham­bach, soll­ten wir uns die Zeit nehmen, um 80 Minuten zu schauen, zu hören, zu fühlen und zu ver­ste­hen, was die Auseinan­der­set­zung um die rheinis­che Braunkohle so schwierig macht.“ In der anschließen­den Diskus­sion wird Peter Singer, Mit­glied im „Braunkohleauss­chuss“ der Bezirk­sregierung Köln, aus dem Innen­leben dieses poli­tis­chen Entschei­dungs­gremi­ums Infor­ma­tio­nen beis­teuern. Eva Töller und Michael Zobel wer­den kom­men, um mit uns darüber zu sprechen, wie Frieden im Wald einkehren kann. Der Ein­tritt ist frei.

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Die Sonne lacht(e)…

Die Sonne lachte … am let­zten Fre­itag, weil das OVG in Mün­ster einen Rodungsstopp ver­hängte, und zwar mit der entschei­den­den Begrün­dung, dass RWE nicht in der Lage war, dem Gericht nachvol­lziehbar zu beweisen, dass die Abholzung für die Sicherung Energiev­er­sorgung notwendig ist. OVG Rodungsstopp 2018 Dies ist ein Wen­depunkt — zumin­d­est in der juris­tis­chen und der poli­tis­chen Auseinan­der­set­zung. Dessen neue Blick­rich­tung eröffnet ungeah­nte Per­spek­tiv­en für den „gesellschaftlichen Diskurs“ im kom­menden Win­ter. Die Kohlekom­mi­sion hat jet­zt auch den Druck der Zivilge­sellschaft im Nack­en — seit Sam­stag unüberse­hbar denn … die Sonne lachte … am Sam­stag, als 50.000 (!!!) Men­schen im Wald und an der Bühne auf dem Ack­er ihren Erfolg feierten. Dass es möglich war, in nur drei Wochen die größte Demo für den Kohleausstieg auf die Beine zu stellen, ist ein Beweis dafür, wie sehr es im Lande brodelt. Wir kon­nten Polizist*Innen im T‑Shirt ein Lächeln zum Abschied schenken. Wenn sie noch gebraucht wer­den, dann um in der Zeit des Mora­to­ri­ums diesen Wald und die Men­schen, die ihn besuchen, vor den Ram­bos der RWE-Secu­ri­­ty zu schützen. Wir danken den Polizist*Innen, die schon vor ein­er Woche ihre Helme abgenom­men haben. Hier noch mal der Link zum Video der taz-Repor­­terin Anett Selle https://twitter.com/anettselle/status/1046479774976233472 Die Sonne lachte … auch wieder am Son­nta­gnach­mit­tag, als Michael Zobel & Eva Töller erneut 1.400 Men­schen in den Wald führten. Entspan­nend, weil mit koop­er­a­tiv­er und dezen­ter Polizei, und erschüt­ternd angesichts der Wal­dau­to­bah­nen, mit denen während der Räu­mung dem alten Wald zu Leibe gerückt wurde. Mit Men­schenkraft wurde unser 3 Rosen Protest-Kan­­goo mit der Laut­sprecher­an­lage vom Kieswerk zur alten Auf­fahrt der A 4 an der Man­heimer Bürge geschoben. Dor­thin, wo es vor über 4 Jahren anf­ing mit den Wald­führun­gen. Wir san­gen mit Gerd Schinkel “Ham­bi bleibt”, die Hymne der Ham­bach- Bewe­gung, und sein neues Waldbeschützer Kinder­lied. Texte (mit Akko­r­den) zum selb­st Aus­druck­en hier & HIER. Sehenswert das You-Tube Video von der dynamis­chen Live Ver­sion beim vereg­neten Son­ntagss­pazier­gang vom 23.09.: Ham­bi Bleibt — LIVE … auch am Mittwoch, wird die Sonne scheinen, aber ab 18.00 h wer­den wir im Haus der ev. Kirche (großer Saal) sitzen und die ein­drucksvolle Bild & Ton Doku­men­ta­tion des Köl­ner Fotografen “Das Rheinis­che Braunkohlere­vi­er” anschauen, und hin­ter­her disku­tieren, wie Frieden im geschun­de­nen Wald einkehren kann. Die Sonne lacht .… immer wieder, wenn Ham­bach einen Schritt weit­er ist, auf dem Weg ist zum Wack­ers­dorf der Braunkohle zu wer­den. Und in diese Rich­tung haben wir am let­zten Woch­enende richtig Fahrt aufgenom­men 🙂 Wir sehen uns, es ist Gold­en­er Okto­ber in Ham­bach, Euer 3 Rosen Team  

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Gegen zwei …

… falsche Arten der Stromerzeu­gung müssen wir uns in der Eure­gio zur Wehr set­zen. Wir sind unmit­tel­bar betrof­fen von Tihange im West­en und Ham­bach im Osten. Der begin­nende gold­ene Herb­st bietet reich­lich Möglichkeit­en, dies öffentlich, kreativ und bes­timmt zu tun – out­door und indoor: 

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Klimastudie: Braunkohle Klimakiller Nummer 1

Aktuelle Stunde | 20.08.2018 | 02:37 Min. | Ver­füg­bar bis 20.08.2019 | WDR Für 2020 kann Deutsch­land seine Kli­maziele nicht mehr erre­ichen. Eine neue Studie des Deutschen Insti­tuts für Wirtschafts­forschung kommt zu dem Schluss, dass sie bis 2030 noch zu erre­ichen sind. Dafür müssten die Braunkohle-Kraftwerke in Nor­­drhein-West­­­falen allerd­ings unverzüglich run­terge­fahren wer­den.  

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STOPPT BRAUNKOHLE!

Während die Kohlekom­mis­sion über den Zeit­plan für den Kohleausstieg ver­han­delt, will der Energiekonz­ern RWE Fak­ten schaf­fen und ihn im Allein­gang hin­auss­chieben. Ab Herb­st will er den Ham­bach­er Wald ohne Not weit­er roden und damit neue Flächen für den Kohleab­bau erschließen. Damit will der Konz­ern offen­sichtlich zeigen: Er ist an einem gesellschaftlichen Kon­sens zum Kohleausstieg nicht inter­essiert. Bitte sor­gen Sie dafür, dass RWE keine Rodung vorn­immt — solange über den Kohleausstieg ver­han­delt wird. Der Ham­bach­er Wald muss erhal­ten bleiben! Peti­tion auf Cam­pac Kleben Sie Fen­ster­plakate mit der Auf­schrift “Stoppt Braunkohle” in die Fen­ster Ihrer Woh­nung, in öffentliche Ein­rich­tun­gen, auf Flächen in Restau­rants, Läden und wo auch immer man die Botschaft gut sicht­bar machen kann. Die Fen­ster­plakate “Stoppt Braunkohle” wur­den von Aach­en­er Aktivis­ten im Zusam­men­hang zur Anti-Braunkohle-Protest­be­we­­gung im Ham­bach­er Wald ent­wor­fen. Sie sollen nicht nur in der Region Aachen son­dern auch bun­desweit als Sym­bol für den Ausstieg aus der kli­maschädlichen Braunkohle Ver­bre­itung find­en. Der SFV stellt die zwei unter­schiedlichen Plakate (mit und ohne Bezug zum Ham­bach­er Forst) als Down­load zum Aus­druck­en in A4 bzw. A3 zur Ver­fü­gung (Siehe Beitrags­bild). unter https://www.sfv.de/artikel/fensterplakat_stoppt_braunkohle_.htm

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Der IrRWEg geht weiter

Proteste und Argu­mente zur Hauptver­samm­lung der RWE Aus­gerech­net am 32. Tsch­er­nobyl-Jahrestag fand dies­mal die jährliche HV des RWE in Essen statt. Wollte man uns daran erin­nern, dass der Energieriese immer noch zwei alte AKW in Deutsch­land (Ems­land und Gun­drem­min­gen C) betreibt und durch die Beteili­gung an der  Uranan­re­icherung in Gronau die ganze Welt mit Atom­brennstoff beliefert und dabei in Zuliefer­un­gen für das US-Atom­­waf­fen­pro­­gramm ver­strickt ist? Die maßge­bliche Brem­ser­funk­tion des Konz­erns für den drin­gend notwendi­gen Start des Kohleausstiegs stand vor allem im Fokus des Protestes von Bürg­erini­tia­tiv­en und Umweltver­bän­den und der Berichter­stat­tung der Medi­en.

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Rote Linie 2018 in Hambach

47. Waldspazier­gang im Ham­bach­er Wald und zum drit­ten Mal: Die Rote Lin­ie! Rodungsstopp bis Okto­ber 2018! Noch nie waren wir dem Ziel so nah, den kleinen Rest des ein­st­mals so stolzen Waldes ret­ten zu kön­nen. Nach zwei schlim­men Tagen im Novem­ber ist kein weit­er­er Baum gefall­en, zum ersten Mal seit 40 Jahren! Sor­gen wir dafür, dass das so bleibt. Zwis­chen Morschenich, den Bag­gern und dem Ham­bach­er Wald wer­den wir erneut ein ein­drucksvolles Zeichen set­zen. Rot gek­lei­det, mit roten Trans­par­enten und Ban­nern sagen wir „bis hier­her und nicht weit­er“.

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Unser Brief an die Abgeordneten

Die Zer­störung des Immerather Doms, die uns immer noch in den Knochen sitzt, weil wir vor Ort waren, hat uns zu ein­er beson­deren Aktion ver­an­lasst, an der sich jed­er auch von zu Hause aus beteili­gen kann. Wir haben Briefe mit 3 Fra­gen zum Kohleausstieg an die  Bun­destagsab­ge­ord­neten der (poten­tiellen) GroKo adressiert. Nun suchen wir 399 Men­schen, die diese als per­sön­liche Absender mit ihrer Unter­schrift nach Berlin schick­en. Vorder­seite des Briefes Rück­seite des Briefes UpdateApril 2018: Es sind nicht viele Antworten aus Berlin zurück gekom­men.  Die SPD hat mit einem Serien­brief geant­wortet. Falls Ihr eine Rück­mel­dung bekom­men habt, sendet sie uns bitte per Mail.

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