Klimastudie: Braunkohle Klimakiller Nummer 1

Aktuelle Stunde | 20.08.2018 | 02:37 Min. | Verfügbar bis 20.08.2019 | WDR Für 2020 kann Deutschland seine Klimaziele nicht mehr erreichen. Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung kommt zu dem Schluss, dass sie bis 2030 noch zu erreichen sind. Dafür müssten die Braunkohle-Kraftwerke in Nordrhein-Westfalen allerdings unverzüglich runtergefahren werden.  

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STOPPT BRAUNKOHLE!

Während die Kohlekommission über den Zeitplan für den Kohleausstieg verhandelt, will der Energiekonzern RWE Fakten schaffen und ihn im Alleingang hinausschieben. Ab Herbst will er den Hambacher Wald ohne Not weiter roden und damit neue Flächen für den Kohleabbau erschließen. Damit will der Konzern offensichtlich zeigen: Er ist an einem gesellschaftlichen Konsens zum Kohleausstieg nicht interessiert. Bitte sorgen Sie dafür, dass RWE keine Rodung vornimmt – solange über den Kohleausstieg verhandelt wird. Der Hambacher Wald muss erhalten bleiben! Petition auf Campac Kleben Sie Fensterplakate mit der Aufschrift „Stoppt Braunkohle“ in die Fenster Ihrer Wohnung, in öffentliche Einrichtungen, auf Flächen in Restaurants, Läden und wo auch immer man die Botschaft gut sichtbar machen kann. Die Fensterplakate „Stoppt Braunkohle“ wurden von Aachener Aktivisten im Zusammenhang zur Anti-Braunkohle-Protestbewegung im Hambacher Wald entworfen. Sie sollen nicht nur in der Region Aachen sondern auch bundesweit als Symbol für den Ausstieg aus der klimaschädlichen Braunkohle Verbreitung finden. Der SFV stellt die zwei unterschiedlichen Plakate (mit und ohne Bezug zum Hambacher Forst) als Download zum Ausdrucken in A4 bzw. A3 zur Verfügung (Siehe Beitragsbild). unter https://www.sfv.de/artikel/fensterplakat_stoppt_braunkohle_.htm

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Der IrRWEg geht weiter

Proteste und Argumente zur Hauptversammlung der RWE Ausgerechnet am 32. Tschernobyl-Jahrestag fand diesmal die jährliche HV des RWE in Essen statt. Wollte man uns daran erinnern, dass der Energieriese immer noch zwei alte AKW in Deutschland (Emsland und Gundremmingen C) betreibt und durch die Beteiligung an der  Urananreicherung in Gronau die ganze Welt mit Atombrennstoff beliefert und dabei in Zulieferungen für das US-Atomwaffenprogramm verstrickt ist? Die maßgebliche Bremserfunktion des Konzerns für den dringend notwendigen Start des Kohleausstiegs stand vor allem im Fokus des Protestes von Bürgerinitiativen und Umweltverbänden und der Berichterstattung der Medien.

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Rote Linie 2018 in Hambach

47. Waldspaziergang im Hambacher Wald und zum dritten Mal: Die Rote Linie! Rodungsstopp bis Oktober 2018! Noch nie waren wir dem Ziel so nah, den kleinen Rest des einstmals so stolzen Waldes retten zu können. Nach zwei schlimmen Tagen im November ist kein weiterer Baum gefallen, zum ersten Mal seit 40 Jahren! Sorgen wir dafür, dass das so bleibt. Zwischen Morschenich, den Baggern und dem Hambacher Wald werden wir erneut ein eindrucksvolles Zeichen setzen. Rot gekleidet, mit roten Transparenten und Bannern sagen wir „bis hierher und nicht weiter“.

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Unser Brief an die Abgeordneten

Die Zerstörung des Immerather Doms, die uns immer noch in den Knochen sitzt, weil wir vor Ort waren, hat uns zu einer besonderen Aktion veranlasst, an der sich jeder auch von zu Hause aus beteiligen kann. Wir haben Briefe mit 3 Fragen zum Kohleausstieg an die  Bundestagsabgeordneten der (potentiellen) GroKo adressiert. Nun suchen wir 399 Menschen, die diese als persönliche Absender mit ihrer Unterschrift nach Berlin schicken. Vorderseite des Briefes Rückseite des Briefes UpdateApril 2018: Es sind nicht viele Antworten aus Berlin zurück gekommen.  Die SPD hat mit einem Serienbrief geantwortet. Falls Ihr eine Rückmeldung bekommen habt, sendet sie uns bitte per Mail.

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Die 3 Rosen in Westpol

In der Sendung ein Beitrag über Armin Laschets Lügen zu Tihange und seine Liebe zur Braunkohle. Im Beitrag wird berichtet, Laschet wolle, das Deutschland den Belgiern doch lieber Strom aus Braunkohle statt Brennelemente liefere. Er habe den Eindruck vermittelte , darüber schon mit der belgischen Regierung verhandelt zu haben.

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Offener Brief von Michael Zobel an RWE, Regierung und Kirche !

Appell an RWE und die Politik – Rettet den verbliebenen Hambacher Wald Sehr geehrter Herr Schmitz, sehr geehrte Damen und Herren bei RWE, der RWE Power AG, der RWE Generation SE, sehr geehrter Herr Bundespräsident Steinmeier, sehr geehrte Bundeskanzlerin, sehr geehrte Bischöfe Wölki und Dieser, Präses Manfred Rekowski, Vizepräses Christoph Pistorius, sehr geehrter Herr Polizeipräsident Weinspach, sehr geehrter Herr Vassiliadis, sehr geehrter Herr Laschet, Ende September 2017, die Bundestagswahl ist vorbei. Die Wogen glätten sich, es ist höchste Zeit, endlich wieder an die politische Arbeit zu gehen. Die täglichen Nachrichten sind erschreckend. Zerstörerische Hurrikans in der Karibik, katastrophaler Monsun in Asien, in den Alpen kollabieren ganze Bergstöcke, gigantische Eismassen lösen sich von der Arktis, große Teile Berlins stehen gleich zweimal in diesem Sommer unter Wasser, die „Jahrhundertereignisse“ geschehen im Monatstakt. Klimawandel? Sogar in der Republikanischen Partei der USA

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