Die Sonne lacht(e)…

Die Sonne lachte … am let­zten Fre­itag, weil das OVG in Mün­ster einen Rodungsstopp ver­hängte, und zwar mit der entschei­den­den Begrün­dung, dass RWE nicht in der Lage war, dem Gericht nachvol­lziehbar zu beweisen, dass die Abholzung für die Sicherung Energiev­er­sorgung notwendig ist. OVG Rodungsstopp 2018 Dies ist ein Wen­depunkt — zumin­d­est in der juris­tis­chen und der poli­tis­chen Auseinan­der­set­zung. Dessen neue Blick­rich­tung eröffnet ungeah­nte Per­spek­tiv­en für den „gesellschaftlichen Diskurs“ im kom­menden Win­ter. Die Kohlekom­mi­sion hat jet­zt auch den Druck der Zivilge­sellschaft im Nack­en — seit Sam­stag unüberse­hbar denn … die Sonne lachte … am Sam­stag, als 50.000 (!!!) Men­schen im Wald und an der Bühne auf dem Ack­er ihren Erfolg feierten. Dass es möglich war, in nur drei Wochen die größte Demo für den Kohleausstieg auf die Beine zu stellen, ist ein Beweis dafür, wie sehr es im Lande brodelt. Wir kon­nten Polizist*Innen im T‑Shirt ein Lächeln zum Abschied schenken. Wenn sie noch gebraucht wer­den, dann um in der Zeit des Mora­to­ri­ums diesen Wald und die Men­schen, die ihn besuchen, vor den Ram­bos der RWE-Secu­ri­­ty zu schützen. Wir danken den Polizist*Innen, die schon vor ein­er Woche ihre Helme abgenom­men haben. Hier noch mal der Link zum Video der taz-Repor­­terin Anett Selle https://twitter.com/anettselle/status/1046479774976233472 Die Sonne lachte … auch wieder am Son­nta­gnach­mit­tag, als Michael Zobel & Eva Töller erneut 1.400 Men­schen in den Wald führten. Entspan­nend, weil mit koop­er­a­tiv­er und dezen­ter Polizei, und erschüt­ternd angesichts der Wal­dau­to­bah­nen, mit denen während der Räu­mung dem alten Wald zu Leibe gerückt wurde. Mit Men­schenkraft wurde unser 3 Rosen Protest-Kan­­goo mit der Laut­sprecher­an­lage vom Kieswerk zur alten Auf­fahrt der A 4 an der Man­heimer Bürge geschoben. Dor­thin, wo es vor über 4 Jahren anf­ing mit den Wald­führun­gen. Wir san­gen mit Gerd Schinkel “Ham­bi bleibt”, die Hymne der Ham­bach- Bewe­gung, und sein neues Waldbeschützer Kinder­lied. Texte (mit Akko­r­den) zum selb­st Aus­druck­en hier & HIER. Sehenswert das You-Tube Video von der dynamis­chen Live Ver­sion beim vereg­neten Son­ntagss­pazier­gang vom 23.09.: Ham­bi Bleibt — LIVE … auch am Mittwoch, wird die Sonne scheinen, aber ab 18.00 h wer­den wir im Haus der ev. Kirche (großer Saal) sitzen und die ein­drucksvolle Bild & Ton Doku­men­ta­tion des Köl­ner Fotografen “Das Rheinis­che Braunkohlere­vi­er” anschauen, und hin­ter­her disku­tieren, wie Frieden im geschun­de­nen Wald einkehren kann. Die Sonne lacht .… immer wieder, wenn Ham­bach einen Schritt weit­er ist, auf dem Weg ist zum Wack­ers­dorf der Braunkohle zu wer­den. Und in diese Rich­tung haben wir am let­zten Woch­enende richtig Fahrt aufgenom­men 🙂 Wir sehen uns, es ist Gold­en­er Okto­ber in Ham­bach, Euer 3 Rosen Team  

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Gegen zwei …

… falsche Arten der Stromerzeu­gung müssen wir uns in der Eure­gio zur Wehr set­zen. Wir sind unmit­tel­bar betrof­fen von Tihange im West­en und Ham­bach im Osten. Der begin­nende gold­ene Herb­st bietet reich­lich Möglichkeit­en, dies öffentlich, kreativ und bes­timmt zu tun – out­door und indoor: 

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RSK-Vorsitzender Wieland muss zurücktreten

+++ Mit­glieder der Reak­tor­sicher­heit­skom­mis­sion beru­flich befan­gen +++ EDF-Fram­atome Erlangen/Lingen arbeit­et für bel­gis­che AKWs +++ RSK-Chef ver­hed­dert sich beim Tihange/ Doel- Gutacht­en +++ Die fol­gen­den Pressemit­teilun­gen von Bürg­erini­tia­tiv­en, der IPPNW und dem NABU NRW zu den per­son­ellen Verbindun­gen zwis­chen RSK und Ato­m­in­dus­trie hat für erhe­blichen Medi­en­rum­mel geführt. Zum Glück haben wir noch eine wach­same Presse und öffentlich-rechtliche Anstal­ten, die Ver­strick­un­gen im europäis­chen “Atom­dorf” pub­liziert. Jen­seits der berechtigten Zweifel an der fach­lichen, wis­senschaftichen Unab­hängigkeit der Kom­mis­sion lohnt es sich den umstrit­te­nen Bericht zu lesen. Am besten mit kom­pe­ten­ter fach­lich­er Anleitung. Ver­ständlich und aus­führlich vom Umweltin­sti­tut München: Vom Alt­meis­ter, Dr. Dieter Majer, der in sein­er lan­gen Dien­stzeit im BMU noch seine Auf­gabe “Schutz der Bevölkerung” ernst nahm. Und schließlich die Kri­tik des Leit­ers der baden-würtem­ber­gis­chen Atom­auf­sicht an Wielands Inter­pre­ta­tion des RSK Bericht­es hier als pdf zum Down­load: Brief Niehaus an Wieland Erste Pressemit­teilung vom Mi, 18.07.2018 Der Vor­sitzende der Reak­tor­sicher­heit­skom­mis­sion (RSK), Rudolf Wieland, hat bestätigt, dass mehrere lei­t­ende Angestellte aus­gerech­net des Atom­konz­erns EDF-Fram­atome in Erlan­gen an der heftig umstrit­te­nen Stel­lung­nahme zur ange­blichen “Sicher­heit” der bel­gis­chen Reak­toren Tihange 2 und Doel 3 im fed­er­führen­den RSK-Auss­chuss “Druck­führende Kom­po­nen­ten und Werk­stoffe” (DKW) mit­gewirkt haben. Den­noch machte Wieland gestern Abend in den Aach­en­er Nachricht­en irreführende Angaben zum offen­sichtlichen Vor­liegen ein­er beru­flichen Befan­gen­heit: Denn laut § 10 der RSK-Satzung sind Mit­glieder, die “gegen Ent­gelt” bei einem zu unter­suchen­den Unternehmen “beschäftigt sind” und in der “zur Beratung anste­hen­den Angele­gen­heit einen unmit­tel­baren Vorteil oder Nachteil haben (kön­nen)”, bere­its von der Beratungstätigkeit an sich auszuschließen und nicht erst von den Abstim­mungen. Eine Befan­gen­heit liegt hier ein­deutig vor: Erstens, Fram­atome Erlan­gen mod­ernisiert zur Zeit u. a. die Sicher­heit­sleit­tech­nik von Doel 1 und 2. Zweit­ens, die Fram­atome-Tochter ANF im nieder­säch­sis­chen Lin­gen liefert seit Jahren die Bren­nele­mente für Doel 1, 2 und 3 sowie für Tihange 2. Ohne die Aufträge aus Bel­gien stünde die Fram­atome-Bren­nele­­mente­­fab­rik in Lin­gen wahrschein­lich vor dem Aus. Drit­tens ist EDF zudem Miteigen­tümerin mehrerer Reak­tor­blöcke in Bel­gien, darunter auch Tihange 2 und Doel 3. Anti-Atom­­kraft-Ini­­ti­a­­tiv­en und die Ärz­teor­gan­i­sa­tion IPPNW fordern deshalb nun­mehr den Rück­tritt von RSK-Chef Wieland, weil er diese Tat­sachen der Öffentlichkeit bis­lang ver­schwiegen hat und auch jet­zt nicht alle Karten auf den Tisch legt. Zudem fordern sie ein neues Gutacht­en von tat­säch­lich unab­hängi­gen Wis­senschaftlern, denn auch in der 16-köp­­fi­­gen Gesamt-RSK sitzen drei aktuelle wie ehe­ma­lige Mitar­beit­er von Fram­atome, bzw. dem früheren Eigen­tümer Are­va. Aktive und langjährige Are­­va-/Fram­atome-Mitar­beit­er in der RSK In besagtem RSK-Auss­chuss sitzen konkret der EDF/Fram­atome-Stan­­dortleit­er von Erlan­gen, Rain­er Hardt, sowie die Erlan­gener Fram­atome-Mitar­bei­t­erin Dr. Renate Kil­ian. Diese ist zudem Mit­glied der 16-köp­­fi­­gen Gesamt-RSK. Dort sitzen mit Uwe Stoll und Uwe Waas zwei weit­ere langjährige Mitar­beit­er von Fram­atome bzw. der Vorgänger­fir­ma Are­va, welche die Atom­stan­dorte Erlan­gen und Lin­gen bis zur Über­nahme durch EDF Anfang 2018 betrieb. Stoll ist heute tech­nisch-wis­sen­schaftlich­er Geschäfts­führer der eben­falls an der RSK und dem Gutacht­en beteiligten Gesellschaft für Anla­­gen- und Reak­tor­sicher­heit (GRS). Stoll und Waas haben 2012 ein Gutacht­en für ihren dama­li­gen Arbeit­ge­ber Are­va zu den Fol­gen von Fukushi­ma ver­fasst, in dem sie die Reak­torkatas­tro­phe herun­ter­spie­len und darin primär neue Geschäftsmöglichkeit­en für Are­va ent­deck­en.

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Erstes Ziel erreicht: Über 100.000 auf Papierlisten

In den let­zten Tagen ist der End­spurt zum Sprint gewor­den. Übers Woch­enende hat die uns so wichtige Peti­tion auf Papi­er mit ihren per­sön­lichen von Hand geze­ich­neten Unter­schriften einen aktuellen Stand von 105.728 erre­icht !!! (Mi, 4. Juli, 18 Uhr). Das sind nur die ein­geliefer­ten und gezählten. An den meis­ten der 70 Auslegestellen kann noch bis zum Sa, 7.7. unter­schrieben wer­den. Weit­er­sagen! Auch bei der Online- Peti­tion geht derzeit die Post ab. Mon­tag früh ging eine Bewer­bung der Peti­tion an den großen Verteil­er der Peti­tion­splat­tform change.org raus. Sei­ther haben wir über 25.000 neue Online Unterze­ich­n­er! Da die Zahlen ras­ant ver­al­ten, haben wir auf unser­er Web­site www.3rosen.eu auf tage­sak­tuelle Zäh­lung umgestellt. Es wird immer wahrschein­lich­er, dass der Peti­tion­s­marathon im Ziel mit ein­er hal­ben Mil­lion plus X ein­läuft. Großen Dank an alle, die dabei helfen. Online- Unter­schriften wer­den bis zum Tag der Über­gabe erfasst. Näch­ste Woche geht es auf Tour Der Zus­pruch zu dieser Kam­pagne hält uns in Atem, auch beim gestri­gen Sortieren von über 9.000 Lis­ten (Foto). Die hier­bei raus­ge­filterten Lis­ten mit bel­gis­chen und nieder­ländis­chen Unter­schriften wer­den in drei Ort­ster­mi­nen medi­en­wirk­sam präsen­tiert und in unseren Tour­wa­gen ein­ge­laden. Gerne kön­nt ihr uns dabei begleit­en und unsere Mit­stre­it­er von der anderen Seite der Gren­ze ken­nen ler­nen. Orte und Zeit­en: Lüt­tich am Mi, 11. Juli um 11 Uhr auf dem Place du Marché, gegenüber dem Rathaus. Maas­tricht am gle­ichen Tag um 15 Uhr am Onze-Lieve Vrouwe­plein. In Visé  find­et der dritte Event am Do, 12. Juli um 11 Uhr, in der Bäck­erei “Le Pain se sent rire” statt. Es wer­den  orig­i­nal bel­gis­che Reis­flä­den ange­boten. Die vierköp­fige Del­e­ga­tion der Bürg­erini­tia­tiv­en aus B/ D/ NL, die am Fr., 13. Juli um 10.00 Uhr in Brüs­sel in das Aller­heilig­ste, in das Chef­büro der FANC, vorge­lassen wird, wün­scht sich Unter­stützung von draußen. Wir freuen uns über alle, die sich die Zeit nehmen kön­nen, an diesem Tag um 09.00 Uhr am Bf. Brüs­sel-Cen­­tral zu sein. (Abfahrt 7.04 AC-Hbf.)  Anschließend (ca. 11 Uhr) gibt es eine öffentliche Pressekon­ferenz in der Nähe der FANC. Der bel­gis­che IC fährt jede Stunde. Für preis­gün­stige Mit­fahrgele­gen­heit­en kann man sich hier ein­tra­gen. Son­nige Grüße, das 3Rosen Team PS: Diese Kam­pagne kostet Geld, das nur aus Spenden finanziert wer­den kann, die wir als gemein­nütziger Vere­in erhal­ten. Bitte unter­stützt uns – auch wenn ihr sel­ber ger­ade nicht aktiv wer­den kön­nt: => Sparkasse Aachen (BIC: AACSDE33XXX), IBAN: DE89 3905 0000 1072 8942 54

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Belgisches Roulette

Seit dem 15. Mai gestal­ten wir eine ¼ Seite in allen Aus­gaben der Aach­en­er Zeitun­gen. Ein The­ma zieht sich durch alle unsere Beiträge: Das Insti­tut für Risiko- und Sicher­heitswis­senschaften der Wiener Uni­ver­sität für Bodenkul­tur, hat­te für die StädteRe­gion Aachen die Aus­bre­itung der radioak­tiv­en Wolke nach ein­er Havarie von Tihange 2 unter­sucht. Wir haben diese Studie in eine all­ge­mein­ver­ständliche Form über­set­zt, die Sie in diesem Blog „Bel­gis­ches Roulette“ find­en. Was ist das? Es geht um Wahrschein­lichkeit­en. Genau: Wahrschein­lichkeit­en, die an die Bedin­gung geknüpft sind, dass in Tihange der Ern­st­fall ein­tritt und 30% des radioak­tiv­en Inven­tars ver­pufft. Wie groß die Wahrschein­lichkeit ist, dass diese Havarie passiert, kann nie­mand sagen. Sich­er ist nur, dass in unser­er Nähe zwei Reak­toren in einem Zus­tand betrieben wer­den, für den es keinen Sicher­heit­snach­weis nach den inter­na­tion­al anerkan­nten tech­nis­chen Regeln gibt. Die Gefahr ist mit den Hän­den zu greifen. Die Wahrschein­lichkeit­en, die das Wet­ter bei der Verteilung des Fall­outs erzeugt, lassen sich heutzu­tage zuver­läs­sig berech­nen. Sie lehren uns, das Risiko und den Grad der Betrof­fen­heit vom “Bel­gis­chen Roulette”  einzuschätzen. Roulette begin­nt mit der Entschei­dung an den Spieltisch zu gehen. Die Entschei­dung über der Betrieb der Ris­sereak­toren liegt nicht in der Hand der Mil­lio­nen Men­schen, die in Europa von ein­er Havarie betrof­fen wären. Dieses Zwangsroulette kann nur durch Abschal­ten der unberechen­baren Quellen des Risikos been­det wer­den. Unsere Zeitungs­beiträge kann man an dieser Stelle nach­le­sen, run­ter­laden und weit­er ver­bre­it­en. Danke an den Aach­en­er Zeitungsver­lag, der uns diesen Raum für die Darstel­lung unser­er Sicht der Dinge zur Ver­fü­gung stellt und uns grafisch unter­stützt. Als PDF- Dateien down­load­en: Anzeige vom 15.05.2018 — Anzeige 22.05 — Anzeige 29.05 — Anzeige 05.06. — Anzeige 12.06. — 6. Anzeige 19.06 — Zeitung_7_26.06 — Zeitung_8_03.07 —  Zeitung_9_10.07

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Newsletter vom 26. Februar 2017

Liebe Mitstreiter*innen, unsere Fukushi­­ma- Ver­anstal­tung am So, 19.02.2017 im Haus der Kirche wurde von 120 Men­schen besucht. Mehr als wir erwartet hat­ten. Denn schließlich war gle­ichzeit­ig der (genau­so wichtige) 35. Waldspazier­gang in Ham­bach. Dor­thin kamen  1.200 (!!!), um eine leib­haftige rote Lin­ie gegen die Rodung der let­zten Reste dieses ein­ma­li­gen Waldes zu bilden. Weit­ere Infos: -> Ham­bach Sog­ar Busse aus B und NL waren gekom­men. Deutschen Gegenbe­such wird es sich­er spätestens zur Men­schen­kette nach Tihange geben 😉 Schon mal vormerken: => Am So, 19. März kön­nen und müssen noch mehr die Rote Lin­ie sein. Wir wer­den mit langem Atem in unser­er Region an zwei Fron­ten gegen die falsche Energieerzeu­gung kämpfen müssen. Und “Kul­turschaf­fende” helfen uns dabei. => Zum Fukushi­­ma-Jahrestag  (Sa, 11.03.2017)  steigt unser “Kul­tur kann kämpfen” — Bene­fiz für die Tihange Men­schen­kette. Seit Dien­stag gibt es die 180 Ein­trittskarten beim Klenkes Tick­et­shop im Kapuzin­er Kar­ree. => Oder auch per Über­weisung auf unser Spendenkon­to unter dem Stich­wort: BENEFIZ KARTEN. Die Karten wer­den dann an der Kasse zurück­gelegt. Eine Bitte noch: Wir haben 400 Plakate und 4.500 Fly­er druck­en lassen. Die Hälfte ist schon verteilt. Aber brauchen noch Hil­fe für den Rest. Wenn die Karneval­splakate aus den Schaufen­ster ver­schwun­den sind, ist Platz für den Spaß, den der Protest machen kann. Bitte meldet euch zum Verteilen ein­fach per Mail an post@3rosen.eu Das Pro­gramm hat einige Spaß­fak­toren zu bieten: — Sketche mit Kurt & Josie vom Kabarett Mui­ta Mer­da, — Öko­tain­ment gegen Atom- und Kohle­frust mit Mar­tin Unfried aus Maas­tricht — Gen­er­a­tio­nenüber­greifend­er RAP mit Kristof und Willie Mit­tel­städt (alias Steven­hill und der Alte) und — Rock mit BAP-Songs von Man­ni & the Doc­tors. => Bitte ver­bre­it­et den beige­fügten Fly­er an eure Fre­unde. Also lasst uns mit dem aktuellen West­wind (solange er noch nicht verseucht ist) zu neuen Aktio­nen segeln. Robert Borsch-Laaks  

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LEBEN MIT DER KATASTROPHE — Fukushima 6 Jahre danach

So, 19. Feb­ru­ar 2017  15:30 Uhr im Haus der Kirche, Frère Roger Str. 8–10, Aachen Vor­trag — Kul­tur — Diskus­sion mit der japanis­chen Jour­nal­istin Mako Oshi­dori. Ver­anstal­ter: Ini­tia­tive 3 Rosen e.V. www.3rosen.eu und Say­onara Gen­pat­su Düs­sel­dorf e.V. www.sayonara-genpatsu.de Unter­stützer: Green­peace Gruppe Aachen, Aik­i­­do- Gruppe im Aach­en­er Judo­club, Evan­ge­lis­ch­er Kirchenkreis Aachen Japan kommt nicht zur Ruhe. Im Dezem­ber bebte erneut mehrfach die Erde. Ein Warn­schuss, den aber die Regierung Abe nicht hören son­dern weit­er­hin das Land mas­siv auf Atom­kurs brin­gen will. Den­noch: Sechs Jahre nach der Katas­tro­phe sind erst 2 der 54 Reak­toren wieder in Betrieb. Dies ist ein Teil­er­folg des Wider­standes der Bevölkerung, von dem man hierzu­lande lei­der sehr wenig hört. Deshalb haben wir Mako Oshi­dori, inves­tiga­tive Jour­nal­istin aus Tokyo, ein­ge­laden, um uns aus erster Hand über die wahre Sit­u­a­tion in ihrem Land zu bericht­en: Ø     Über das schwierige Leben der Men­schen in der Präfek­tur Fukushi­ma, Ø     über die Lage im havari­erten Kraftwerk und seine Arbeit­er, Ø     über den Betreiber TEPCO und die Rolle der Kon­troll­be­hör­den Ø     über alles, was in den Massen­me­di­en inzwis­chen kaum noch vorkommt. In der Pause nach dem Vor­trag und danach erwarten uns japanis­che und deutsche Über­raschun­gen — kuli­nar­isch und kul­turell. TV- Berichte über Makos Deutsch­landbe­such in 2014 unter diesen Lin­kl: Bericht 3sat   Bericht NDR Mako Oshi­dori ist freie Jour­nal­istin und ein­er bre­it­en Öffentlichkeit im Zusam­men­hang mit dem Ato­m­unglück in Fukushi­ma 2011 bekan­nt. Sie ist die am häu­fig­sten anwe­sende Jour­nal­istin auf den Pressekon­feren­zen des Kraftwerk-betreibers TEPCO. Sie macht es den Sprech­ern des Unternehmens sehr schw­er, sich ihrer aus­dauern­den Anwe­sen­heit und ihren hart­näck­i­gen, detail­lierten Fra­gen zu entziehen. Tat­säch­lich geben lei­t­ende Mitar­beit­er von TEPCO zu, dass Oshi­dori auf vie­len Gebi­eten bess­er informiert ist als sie selb­st. Mako Oshi­dori been­dete ein Medi­zin­studi­um, nach­dem sie erfahren hat­te, wie heilend es für die Opfer des Erd­bebens von Kobe (1995) sein kon­nte, zum Lachen gebracht zu wer­den.  Mako und ihr Mann Ken Oshi­dori treten auch als Com­e­dy-Duo auf. Nach dem Ato­m­un­fall in Fukushi­ma began­nen die bei­den ihre inves­tiga­tive Berichter­stat­tung als freie Jour­nal­is­ten. Heute bericht­en sie sowohl über die Sit­u­a­tion des Kraftwerks und sein­er Arbeit­er, als auch über die Reak­tio­nen von TEPCO und den Kon­troll­be­hör­den. Bei­de sind Grün­dungsmit­glieder der unab­hängi­gen Medi­en­agen­tur LCM Press.  

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Newsletter vom 31. Dezember 2016

Vor einem Jahr ver­sam­melten sich 2.000 Aachener*innen zum spon­ta­nen Protest gegen den Neustart von Tihange 2. Seit dem hat der Kampf gegen die Risse-Reak­­toren das Gesicht von Aachen und drum­rum verän­dert. Der Wider­stand erre­ichte im West­zipfel der Repub­lik eine Bre­ite, die kein­er für möglich gehal­ten hat­te. Und das darf und muss weit­erwach­sen, denn das Ziel ist noch nicht erre­icht.

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