Gegen zwei …

… falsche Arten der Stromerzeu­gung müssen wir uns in der Eure­gio zur Wehr set­zen. Wir sind unmit­tel­bar betrof­fen von Tihange im West­en und Ham­bach im Osten. Der begin­nende gold­ene Herb­st bietet reich­lich Möglichkeit­en, dies öffentlich, kreativ und bes­timmt zu tun – out­door und indoor: 

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Von Huy nach Pfui — Trinationale Bootaktion in Tihange

Sam­stag, 29.09.2018  12:30 – 18 Uhr (ab/an Aachen — Bf. Rothe Erde) Eine gemein­same Aktion der tri­na­tionalen Bürg­erini­tia­tiv­en gegen Tihange aus B‑NL‑D Am 14.10. 2018 find­en in Bel­gien die Gemein­der­atswahlen statt, fra­gen wir die Poli­tik­er vor Ort was Sie nach der Wahl mit Tihange 2 tun wer­den! Zeit­plan: 12:30 Uhr         Abfahrt des Busses von Bahn­hof Rothe Erde. 14.00 Uhr         Ein­schif­f­en in Huy zur ersten Fahrt (AUSGEBUCHT!). Alle anderen Teil­nehmer wer­den mit dem Bus zum Aktion­s­gelände gefahren. 14.30 Uhr         Von dort weit­ere Fahrten — alle Teil­nehmer haben die Möglichkeit zur Boots­fahrt und das „Vergnü­gen“ T2 aus der Nähe zu betra­cht­en und Infos zu bekom­men. 14.40 Uhr         Start der Kundge­bung am Flus­sufer direkt gegenüber von Kernkraftwerk N617 Frit­ten, Rind­fleisch- oder Käsekroket­ten aus unser­er Fri­t­ure Nucléaire. Genießt mit uns den idyl­lis­chen Aus­blick auf das Kraftwerk in unserem offe­nen Zelt. Getränke wer­den gegen kleines Geld abgegeben. Diskus­sion über die Sicher­heit der Tihange 2 und Doel 3 Risse Reak­toren mit Kan­di­dat­en für die Wahl zum Gemein­der­at. Live Musik in drei Sprachen Pow­er­Point Vor­trag: Dat­en zu Fehlstellen/Risse. Präsen­ta­tion: Tihange und die lokale Poli­tik Reden von Poli­tik­ern zu Tihange. Pas­cal Plusquin, Oliv­er Krisch­er, Jean-Marc Nol­let, Mar­co Van­hees Die EIN-Minuten Rede der Kan­di­dat­en für den Gemein­der­at über Ihre Ziele in der Lokalpoli­tik bezo­gen auf die Ris­sereak­toren Spek­takel — Schau- und Hör­spiel zum Abschluss 17.00 Uhr         Die Busse wer­den direkt vom Kundge­bungs­gelände zurück­fahren (Ankun­ft Rothe Erde ca. 18:00)  Adresse bei eigen­er Anreise: Quai de Com­piègne75-73, 4540 Huy, Bel­gium (50.536785,5.258333) ANMELDUNG ZUR BUSFAHRT / erste BOOTSTOUR: Anmel­dung per Mail an info@3rosen.eu. Der Kosten­beitrag beträgt ca. 10 Euro und wird im Bus kassiert. Orga Bus/ViSdP: Ini­tia­tive 3 Rosen e.V., Drei Rosen Straße 30, 52066 Aachen;www.3rosen.eu  

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WALK OFF TIHANGE

Robert Seif­fert (links) und Markus Mertens sind am Tag der Men­schen­kette von Tihange über Lüt­tich nach Aachen gewan­dert. Sie woll­ten verdeut­lichen, in welch­er Nähe wir zum Ris­sereak­tor Tihange 2 wohnen. Da Tihange 2 noch immer am Netz ist, haben sich die bei­den Geg­n­er des AKWs getreu dem Mot­to „Steter Tropfen höhlt den Stein“ die Strecke für den 26. August 2018 erneut vorgenom­men. Bitte unter­stützt mit uns diese tolle Aktion und begleit­et die Wan­der­er auf einem Stück Ihres Weges um ein starkes Zeichen zu setzten.

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TDRM Projekt mit neuer Webseite

http://tdrm.eu — die neue Web­site des TDRM-Pro­­jek­ts ist online! In den ver­gan­genen Monat­en haben wir die Web­site von Grund auf neu gestal­tet. Unser wichtig­stes Ziel war, eine schnelle und umfassende Über­sicht über die erfassten Messergeb­nisse zu bieten. Die bish­er gewohn­ten Zeit­di­a­gramme kön­nen aus der Tabelle her­aus per Klick auf den aktuellen Mess­wert erre­icht wer­den, eine Detailka­rte des Mes­sortes durch Klick auf den Sta­tion­sna­men. Der Bere­ich Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen wur­den über­nom­men und erweit­ert. Der Bere­ich Aktuelle Infor­ma­tio­nen wird noch ein­gerichtet. Wer gerne auf die bish­eri­gen Darstel­lun­gen zurück­greifen möchte, erre­icht die alte Web­site nun­mehr unter der Alter­­na­­tiv-URL http://alt.tdrm.eu Über Feed­back wären wir dankbar, ins­beson­dere über die Mel­dun­gen von Fehlern, Ori­en­tierungs- und Bedi­enung­sprob­le­men! Für die Betreu­ung der fremd­sprach­lichen Texte (kor­rigieren, über­set­zen) fehlt uns vor allem eine Niederländer*in. Derzeit sind 26 Sen­sorsta­tio­nen in Betrieb, davon 19 in Bel­gien und in den Nieder­lan­den, ins­beson­dere in der Umge­bung der bei­den AKWs. Weit­er­hin sind Spenden nicht nur willkom­men, son­dern nötig für Betrieb und Instand­hal­tung des Net­zes — und natür­lich für seinen weit­eren Aus­bau, speziell der Verdich­tung der Mes­sorte um die bei­den AKWs: Spendenkon­to FIfF e.V. TDRM-Pro­­jekt IBAN DE79 3702 0500 0001 3828 03, Ken­nwort “TDRM” Es grüßt her­zlich das TDRM-Team (für das Team Diet­rich Meyer-Ebrecht)

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IPPNW veröffentlicht Flugblatt zum Hiroschima Gedenktag

WIR ÄRZTE DER IPPNW, (Inter­na­tionale Ärzte für die Ver­hü­tung eines Atomkrieges),Friedensnobelpreisträger des Jahres 1985, fordern Sie auf: Set­zen Sie sich ein für eine WELTWEITE ABSCHAFFUNG VON ATOMWAFFEN Fordern Sie die Bun­desregierung auf, dem VERTRAG DER VEREINTEN NATIONEN ZUM VERBOT VON ATOMWAFFEN beizutreten! Die Atom­bombe aus hoch angere­ichertem Uran, die am 6.8.1945 über Hiroshi­mazün­dete, hat­te die Sprengkraft von 15.000 Ton­nen TNT. Durch Druck­welle, Hitze und Strahlun­gen waren 70% aller Häuser sofort zer­stört mit­samt aller Infra­struk­tur, human­itäre und medi­zinis­che Hil­fe war prak­tisch unmöglich. 140.000 Men­schen star­ben bis Ende 1945 sofort oder an den Fol­gen, die Spät­fol­gen wirken mit erhöhter Anzahl von Kreb­serkrankun­gen und Miss­bil­dun­gen noch heute. Atom­waf­fen sind Teil der Ato­m­in­dus­trie, zivile und mil­itärische Atom­pro­gramme hän­gen eng zusam­men. Allein die früheren Atom­tests in der Atmo­sphäre haben nach Schätzun­gen ca 2,4 Mio Kreb­stote weltweit gefordert. Die Pro­duk­tion von hoch- angere­ichertem Uran und Plu­to­ni­um als explo­sives Mate­r­i­al schadet Men­schen und Umwelt. Die Entsorgung ist – wie bei den Atom­reak­toren — ungek­lärt. Das ganze Flug­blatt als PDF

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Endspurt der BrennelementePetitionen läuft!

Heute veröf­fentlichen wir gerne den Aufruf von Alfred Pohl unten. Hier rechts find­et ihr die Links zu den bei­den Peti­tio­nen. Liebe Unterstützer/Innen der Peti­tion gegen die Liefer­ung von Bren­nele­menten, es ist soweit: Am Mon­tag, den 3. Sep­tem­ber, wer­den wir in Berlin unsere Peti­tion im Rah­men ein­er öffentlichkeitswirk­samen Aktion an das Bun­desumwelt­min­is­teri­um übergeben. Wir freuen uns, dabei auf Eure Unter­stützung vor Ort. Gemein­sam wollen wir unsere Forderung unter­stre­ichen: Liefer­stopp für Bren­nele­mente nach Bel­gien! Die Über­gabe organ­isieren wir zusam­men mit dem Umweltin­sti­tut München (www.umweltinstitut.org), welch­es eben­so eine Peti­tion zum Liefer­stopp ges­tartet hat. Für das Bun­desumwelt­min­is­teri­um wird die par­la­men­tarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sut­ter die Peti­tio­nen ent­ge­gen­nehmen. Dank Eur­er Hil­fe zählt unsere Peti­tion aktuell rund 94.500 Unterstützer/innen. Vom Umweltin­sti­tut kom­men nochmal 26.000 dazu. Zusam­men wer­den wir also mehr als 120.000 Unter­schriften für einen Liefer­stopp übergeben! Noch immer ist es wichtig, dass wir die Bren­nele­­mente-Exporte nach Bel­gien the­ma­tisieren. Im Koali­tionsver­trag der Bun­desregierung wurde fest­geschrieben, dass geprüft wer­den soll, wie die Liefer­un­gen von Bren­nele­menten aus Deutsch­land in unsichere Kernkraftwerke rechtssich­er gestoppt wer­den kön­nen. Bis­lang jedoch hat die Bun­desregierung dies­bezüglich noch keine erkennbaren Schritte unter­nom­men. Im Gegen­teil: Auch in 2018 wur­den wieder Bren­nele­mente nach Bel­gien geliefert. Und durch ein ein höchst zweifel­haftes Gutacht­en der Reak­tor­sicher­heit­skom­mis­sion ste­ht für das Umwelt­min­is­teri­um derzeit die Sicher­heit der soge­nan­nten Ris­sereak­toren in Tihange und Doel kaum mehr in Frage. Für mich ste­ht fest: Egal ob die Risse in den Reak­toren von Beginn an vor­la­gen oder erst später im Betrieb aufge­treten sind. Solche Atom­kraftwerke gehören vom Netz! Die Bren­nele­menteliefer­un­gen aus Deutsch­land müssen daher dauer­haft eingestellt wer­den! Wir sind jet­zt im End­spurt für unsere Peti­tion und ich bitte Euch nochmals um Eure Hil­fe: 1) Zur Über­gabe am 3.9. pla­nen wir eine kleine öffentliche Kundge­bung vor dem BMU in Berlin. Wenn Ihr in der Nähe seid und es ein­richt­en kön­nt, wäre es pri­ma, wenn Ihr vor­beikom­men kön­nt. Die Kundge­bung find­et statt: Mon­tag, 3. Sep­tem­ber 2018, 13:30 bis 14:30 Uhr, Berlin Tre­ff­punkt: Gegenüber dem Bun­desumwelt­min­is­teri­um (BMU), Stre­se­mann Straße / Ecke Köthen­er Straße https://www.google.com/maps/@52.5072912,13.3770741,18z Bitte schreibt mich mit der geplanten Per­so­n­e­nan­zahl an (alfpohl@t‑online.de), damit wir über die Teil­nehmerzahl grob Bescheid wis­sen. 2) Macht vor der Über­gabe nochmal kräftig Wer­bung für unsere Peti­tion. Sprecht Eure Freund/innen und sozialen Net­ze an. Ich bin sich­er, daß wir mit Eur­er Hil­fe die 100.000-Marke noch schaf­fen wer­den. https://weact.campact.de/petitions/exportstopp-fur-brennelemente-nach-tihange Bis hier­hin schon­mal vie­len Dank für Eure Unter­stützung. Ich halte Euch auch kün­ftig über die weit­eren Entwick­lun­gen auf dem Laufend­en. Viele Grüße Alfred Pohl

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RSK-Vorsitzender Wieland muss zurücktreten

+++ Mit­glieder der Reak­tor­sicher­heit­skom­mis­sion beru­flich befan­gen +++ EDF-Fram­atome Erlangen/Lingen arbeit­et für bel­gis­che AKWs +++ RSK-Chef ver­hed­dert sich beim Tihange/ Doel- Gutacht­en +++ Die fol­gen­den Pressemit­teilun­gen von Bürg­erini­tia­tiv­en, der IPPNW und dem NABU NRW zu den per­son­ellen Verbindun­gen zwis­chen RSK und Ato­m­in­dus­trie hat für erhe­blichen Medi­en­rum­mel geführt. Zum Glück haben wir noch eine wach­same Presse und öffentlich-rechtliche Anstal­ten, die Ver­strick­un­gen im europäis­chen “Atom­dorf” pub­liziert. Jen­seits der berechtigten Zweifel an der fach­lichen, wis­senschaftichen Unab­hängigkeit der Kom­mis­sion lohnt es sich den umstrit­te­nen Bericht zu lesen. Am besten mit kom­pe­ten­ter fach­lich­er Anleitung. Ver­ständlich und aus­führlich vom Umweltin­sti­tut München:  Vom Alt­meis­ter, Dr. Dieter Majer, der in sein­er lan­gen Dien­stzeit im BMU noch seine Auf­gabe “Schutz der Bevölkerung” ernst nahm.  Und schließlich die Kri­tik des Leit­ers der baden-würtem­ber­gis­chen Atom­auf­sicht an Wielands Inter­pre­ta­tion des RSK Bericht­es hier als pdf zum Down­load: Brief Niehaus an Wieland Erste Pressemit­teilung vom Mi, 18.07.2018 Der Vor­sitzende der Reak­tor­sicher­heit­skom­mis­sion (RSK), Rudolf Wieland, hat bestätigt, dass mehrere lei­t­ende Angestellte aus­gerech­net des Atom­konz­erns EDF-Fram­atome in Erlan­gen an der heftig umstrit­te­nen Stel­lung­nahme zur ange­blichen “Sicher­heit” der bel­gis­chen Reak­toren Tihange 2 und Doel 3 im fed­er­führen­den RSK-Auss­chuss “Druck­führende Kom­po­nen­ten und Werk­stoffe” (DKW) mit­gewirkt haben. Den­noch machte Wieland gestern Abend in den Aach­en­er Nachricht­en irreführende Angaben zum offen­sichtlichen Vor­liegen ein­er beru­flichen Befan­gen­heit: Denn laut § 10 der RSK-Satzung sind Mit­glieder, die “gegen Ent­gelt” bei einem zu unter­suchen­den Unternehmen “beschäftigt sind” und in der “zur Beratung anste­hen­den Angele­gen­heit einen unmit­tel­baren Vorteil oder Nachteil haben (kön­nen)”, bere­its von der Beratungstätigkeit an sich auszuschließen und nicht erst von den Abstim­mungen. Eine Befan­gen­heit liegt hier ein­deutig vor: Erstens, Fram­atome Erlan­gen mod­ernisiert zur Zeit u. a. die Sicher­heit­sleit­tech­nik von Doel 1 und 2. Zweit­ens, die Fram­atome-Tochter ANF im nieder­säch­sis­chen Lin­gen liefert seit Jahren die Bren­nele­mente für Doel 1, 2 und 3 sowie für Tihange 2. Ohne die Aufträge aus Bel­gien stünde die Fram­atome-Bren­nele­­mente­­fab­rik in Lin­gen wahrschein­lich vor dem Aus. Drit­tens ist EDF zudem Miteigen­tümerin mehrerer Reak­tor­blöcke in Bel­gien, darunter auch Tihange 2 und Doel 3. Anti-Atom­­kraft-Ini­­ti­a­­tiv­en und die Ärz­teor­gan­i­sa­tion IPPNW fordern deshalb nun­mehr den Rück­tritt von RSK-Chef Wieland, weil er diese Tat­sachen der Öffentlichkeit bis­lang ver­schwiegen hat und auch jet­zt nicht alle Karten auf den Tisch legt. Zudem fordern sie ein neues Gutacht­en von tat­säch­lich unab­hängi­gen Wis­senschaftlern, denn auch in der 16-köp­­fi­­gen Gesamt-RSK sitzen drei aktuelle wie ehe­ma­lige Mitar­beit­er von Fram­atome, bzw. dem früheren Eigen­tümer Are­va. Aktive und langjährige Are­­va-/Fram­atome-Mitar­beit­er in der RSK In besagtem RSK-Auss­chuss sitzen konkret der EDF/Fram­atome-Stan­­dortleit­er von Erlan­gen, Rain­er Hardt, sowie die Erlan­gener Fram­atome-Mitar­bei­t­erin Dr. Renate Kil­ian. Diese ist zudem Mit­glied der 16-köp­­fi­­gen Gesamt-RSK. Dort sitzen mit Uwe Stoll und Uwe Waas zwei weit­ere langjährige Mitar­beit­er von Fram­atome bzw. der Vorgänger­fir­ma Are­va, welche die Atom­stan­dorte Erlan­gen und Lin­gen bis zur Über­nahme durch EDF Anfang 2018 betrieb. Stoll ist heute tech­nisch-wis­sen­schaftlich­er Geschäfts­führer der eben­falls an der RSK und dem Gutacht­en beteiligten Gesellschaft für Anla­­gen- und Reak­tor­sicher­heit (GRS). Stoll und Waas haben 2012 ein Gutacht­en für ihren dama­li­gen Arbeit­ge­ber Are­va zu den Fol­gen von Fukushi­ma ver­fasst, in dem sie die Reak­torkatas­tro­phe herun­ter­spie­len und darin primär neue Geschäftsmöglichkeit­en für Are­va ent­deck­en. Eine Folge ist z. B.

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Eure Unterschriften sind bei der FANC

Am Fre­itag­mor­gen schieben Moni­ka Laaks und Léo Tub­bax hun­dert­tausende Zettel ins Gebäude der Atom­auf­sicht, die sie über drei Jahre gesam­melt haben und die nun in kleinen Kar­tons steck­en. Sie glauben selb­st nicht so richtig daran, dass es zum Abschal­ten der Meil­er führen wird, aber sie wollen nichts unver­sucht lassen. Artikel aus AZ vom 14.07.2018

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Wir haben die halbe Million im Gepäck!

Dank an alle die daran mit­ge­holfen haben! Aber der Kampf um die Deu­tung­shoheit um die Bew­er­tung der Sicher­heit der Prob­lem-Reak­­toren geht weit­er. Der Artikel zum Report der deutschen Reak­tor­sicher­heit­skom­mis­sion (RSK) in den Aach­en­er Zeitun­gen bedarf einige Klarstel­lun­gen, bevor sich manche zu früh freuen. Hier unsere Stel­lung­nahme zum Bericht und dem Inter­view mit dem Chef der RSK, die wir heute als Pressemit­teilung verteilt haben: Die Eure­gio ist ein Bren­npunkt der Auseinan­der­set­zung um die bel­gis­chen Prob­lem-Reak­­toren. Wenn eine Lokalzeitung – aus Berlin­er Sicht – als erste über die Stel­lung­nahme der deutschen Reak­tor­sicher­heitkom­mis­sion (RSK) informiert wird und sog­ar vor­ab ein Exk­lu­­siv-Inter­view mit dessen Vor­sitzen­den, Her­rn Rudolf Wieland, erhält, dann heißt das schon was. Die Frage ist nur: Was sagt uns Herr Wieland über seine Argu­mente und über seinen Stan­dort? Die Art und Weise wie er öffentlich mit seinem (ehe­ma­li­gen) Kol­le­gen im BMU umge­ht, ist äußerst befremdlich – gelinde gesagt. Im let­zten Teil des AN/AZ Artikels, spricht er Dr. Wolf­gang Ren­neberg (ehe­mals Abteilungsleit­er für Reak­tor­sicher­heit im Bun­desumwelt­min­is­teri­um) jegliche Kom­pe­tenz ab und unter­stellt ihm, „Angst zu schüren“ statt „sach­lich zu argu­men­tieren“. Oder nagt etwas am Selb­st­wert­ge­fühl von Her­rn Wieland, weil „ihn tat­säch­lich noch kein­er nach sein­er Ein­schätzung zu T2 & D3 gefragt hat“? Zur Sache: In der Peti­tion, die wir über 3 Jahre betreut haben, und die mit­tler­weile über 500.000 Men­schen unter­schrieben haben, heißt es u.a.: „Solange, die Bestrahlungsver­suche befürcht­en lassen, dass die Ver­sprö­dung des ris­si­gen Stahls der RDB nach über 30 Betrieb­s­jahren die zuläs­si­gen Gren­zw­erte bere­its über­schrit­ten hat, … dür­fen Tihange 2 und Doel 3 nicht weit­er betrieben wer­den“. Eigentlich soll­ten alle besorgten Men­schen froh und glück­lich sein, dass die RSK und die FANC sich geeinigt haben, dass dieses Prob­lem weit­er unter­sucht wer­den muss. Nun wurde dieser Beschluss bere­its vor 5 Monat­en gefasst – allerd­ings noch ohne prak­tis­che Resul­tate. Nie­mand in der Öffentlichkeit erfuhr davon. Wenn dies jet­zt als der let­zte strit­tige Punkt eher neben­bei erwäh­nt wird, erken­nt der kri­tis­che Leser: Das Muster ist bekan­nt. Erst geheim hal­ten, was die Öffentlichkeit beun­ruhi­gen kön­nte. Und wenn es unver­mei­dlich wird, alles gut in Wat­te von „guten Nachricht­en“ und Beteuerun­gen der Sicher­heit ver­pack­en. In der Tat ist die Frage der beschle­u­nigten Ver­sprö­dung des mit Ris­sen vor­be­lasteten Stahls die Achilles­ferse der altern­den Reak­toren. Denn schließlich waren die „uner­warteten Resul­tate“ der dies­bezüglichen Tests im Kern­forschungszen­trum Mol, der Grund für die außer­plan­mäßige Abschal­tung von Mitte 2014 bis Ende 2015. Auch hier­bei gibt es ein beun­ruhi­gen­des Muster im Umgang mit nicht zu leug­nen­den Prob­le­men. Schon in 2012/13 stand das Ver­sprö­dungs­the­ma auf der Tage­sor­d­nung der inter­nen Beratun­gen. Da man sich aber in sein­er Bew­er­tung nicht sich­er war, wurde das Wieder­an­fahren der Reak­toren von der FANC unter der Auflage genehmigt, dass die Frage der Ver­sprö­dung an „repräsen­ta­tiv­en Proben“ noch im Forschungsreak­tor in Mol unter­sucht wer­den müsse. Das Muster: Erst mal in Betrieb gehen lassen. Mot­to: Wird schon nichts passieren. Mit Mil­lio­nen Men­schen als Ver­such­skar­nick­el! Und jet­zt: Dass weit­ere Unter­suchun­gen erforder­lich sind, ist Kon­sens zwis­chen FANC und RSK. Aber wieder lässt man unbeir­rt die Meil­er weit­er laufen. Hier schließt sich der Kreis, der jedem mit­denk­enden halb­wis­senden Laien die Zornesröte

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PM — Reaktion auf Pressemeldung der RSK

Die Eure­gio ist ein Bren­npunkt der Auseinan­der­set­zung um die bel­gis­chen Prob­lem-Reak­toren. Wenn eine Lokalzeitung – aus Berlin­er Sicht – als erste über die Stel­lung­nahme der deutschen Reak­tor­sicher­heitkom­mis­sion (RSK) informiert wird und sog­ar vor­ab ein Exk­lu­siv-Inter­view mit dessen Vor­sitzen­den, Her­rn Rudolf Wieland, erhält, dann heißt das schon was.
Die Frage ist nur: Was sagt uns Herr Wieland über seine Argu­mente und über seinen Stan­dort? Die Art und Weise wie er öffentlich 

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