Drei Rosen Oase am Hambi

Wir befind­en uns im Jahre 2020 n.Chr. Das ganze Ham­bach­er Land ist von RWE beset­zt… das ganze Land? Nein! Ein von unbeugsamen Bäu­men bevölk­ert­er Wald hört nicht auf, dem Ein­drin­gling Wider­stand zu leis­ten. Und das Leben ist nicht leicht für den Stiele­ichen-Hain­buchen-Maiglöckchen-Wald. Am Rand des Waldes sind ein paar fleißige Baum­fre­unde dabei, eine 3 Rosen Ham­bi Oase zu erricht­en. Hier gibt es einen Pavil­lon, an dem wir viele nüt­zliche Infor­ma­tio­nen aushän­gen wer­den. Sie zeigen, dass die landläu­fige Mei­n­ung, dass der Wald gerettet sei, angesichts der RWE-Pla­­nung drin­gend kor­rigiert wer­den muss. Auf ein­er gerode­ten Fläche an der Tage­baukante zeigt ein Waldlehrp­fad der beson­deren Art das Mar­tyri­um der Bäume auf einem Kreuzweg mit 10 Sta­tio­nen. Aber es gibt auch Hoff­nung auf der Rodungs­fläche von 2017: Mehr als ein Dutzend neuer Bau­marten, die wed­er Stiele­iche noch Hain­buche sind, kön­nen ent­deckt wer­den. Der wider­ständi­ge Wald ließ Samen keimen, die der Wind, die Vögel und die Waldtiere zur Ham­bi Oase gebracht hat­ten. Die feier­liche Eröff­nung ist während dem näch­sten Waldspazier­gang am So, 16. Aug.2020 geplant. Als klein­er Vorgeschmack hier unseren Kat­a­log zum Kreuzweg des Waldlehrp­fades. Am Mi, 12. August, ab 10 Uhr wollen wir vor Ort dieses Pro­jekt fer­tig­stellen. Helfende Hände sind her­zlich willkom­men! Vorher wer­den an ver­schiede­nen Nach­mit­tag­ster­mi­nen die vor­bere­i­t­en­den Arbeit­en an Stelltafeln, Baum­schildern etc. in den 3 Rosen Gärten in Aachen erfol­gen. Zum Mit­machen ein­fach ein Mail an post@3rosen.eu schick­en. Danke für die Unter­stützung. Dies ist ein friedlich­es, aber bes­timmtes Pro­jekt des 3 Rosen Vere­ins zur Infor­ma­tion über die Natur und ihre Wider­stand­skraft. Der Pavil­lon und die anderen Infotafeln sind unser Eigen­tum. Wir glauben daran, dass sie nicht zer­stört wer­den.

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Kohleausstieg: Besser nicht im Zeitplan bleiben

Dieser Artikel unser­er Fre­undin Ani­ka Lim­bach ist erschienen im Fre­itag: https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/besser-nicht-im-zeitplan-bleiben Für einen schnellen Kohleausstieg ist die Chance derzeit groß wie nie. Vere­it­eln aber kön­nte sie das Kohleausstiegs­ge­setz Ani­ka Lim­bach | Aus­gabe 25/2020 Umweltver­bände forderten vor zwei Jahren eine Hal­bierung der Kohlekraftwerke bis 2020, anders seien wed­er das Kli­maziel 2020 noch die Vor­gaben des Paris­er Kli­maabkom­mens einzuhal­ten. Dann ließen sie sich auf lang­wierige Ver­hand­lun­gen in der von der Bun­desregierung einge­set­zten Kohlekom­mis­sion ein und stimmten – „mit Bauch­schmerzen“ – let­z­tendlich einem Kom­pro­miss zu. Die Kom­mis­sion einigte sich auf einen Ausstieg aus der Kohlever­stro­mung bis spätestens 2038. Das Kli­maziel und die Umset­zung des Paris­er Abkom­mens schienen damit in weite Ferne zu rück­en. Zwei Jahre kön­nen eine lange Zeit sein, denn inzwis­chen muss man sich nicht nur aus klimapoli­tis­chen, son­dern auch aus wirtschaftlichen Grün­den fra­gen, ob das Gesetz zum Kohleausstieg, das die Bun­desregierung vor der Som­mer­pause im Bun­destag ver­ab­schieden lassen will, eigentlich noch auf der Höhe der Zeit ist. Mit­ten im Jahr 2020 deutet alles darauf hin, dass das Kli­maziel sog­ar übertrof­fen wer­den kön­nte. Um 40 Prozent sollte der deutsche CO₂-Ausstoß bis 2020 im Ver­gle­ich zu 1990 ver­ringert wer­den. Gut 13 Jahre ist es her, dass dieses Ziel von der dama­li­gen schwarz-roten Bun­desregierung aus­gegeben wurde. Man wollte damit auf der Weltk­li­makon­ferenz in Bali, bei der die Weichen für die Zeit nach dem Aus­laufen des Kyoto-Pro­­tokolls gestellt wur­den, glänzen. In den ersten drei Monat­en des Jahres 2020 ist der Ökostro­man­teil hierzu­lande nach vor­läu­fi­gen Berech­nun­gen des Sta­tis­tis­chen Bun­de­samts auf über 50 Prozent gestiegen. Es ist das erste Mal, dass in Deutsch­land in einem Quar­tal ins­ge­samt mehr Strom aus erneuer­baren Energien erzeugt wurde als aus Energi­eträgern wie Kohle, Gas oder Atom­kraft. Die Pro­duk­tion von Kohle­strom ist im Ver­gle­ich zu 2018 in Deutsch­land um mehr als die Hälfte einge­brochen, eine Entwick­lung, die bere­its 2019 begann. In diesem Mai standen sieben von 15 RWE-Braunkohle­meil­ern vorüberge­hend still, und die restlichen hat­ten eine durch­schnit­tliche Aus­las­tung von nicht ein­mal 37 Prozent. Nicht mehr rentabel Dass Kohle zuse­hends aus dem Markt gedrängt wird, ist allerd­ings nicht der deutschen Klimapoli­tik zu ver­danken, son­dern beruht im Wesentlichen auf einem höheren CO₂-Preis in Kom­bi­na­tion mit einem sink­enden Börsen­strompreis. Mit dem Verk­nap­pen der Emis­sion­sz­er­ti­fikate durch die EU kostete es Ende August 2018 erst­ma­lig über 20 Euro, die Atmo­sphäre mit ein­er Tonne CO₂ zu belas­ten. Damals unterblieb jedoch die lenk­ende Wirkung für den Kohle­strom, denn zur gle­ichen Zeit stieg auch der Börsen­strompreis. Dessen Tal­fahrt begann erst im vorigen Jahr, weil in Europa zunehmend Strom aus erneuer­baren Energien und Gas auf den Markt drängten. Seit April liegt der Strompreis im Schnitt sog­ar unter­halb des CO₂-Preis­es. Große Konz­erne wie RWE haben sich allerd­ings Jahre im Voraus mit CO₂-Zer­­fikat­en eingedeckt und verkaufen ihren Kohle­strom nicht an der Börse, son­dern direkt an Großkun­den, mit denen sie lange vorher gute Fest­preise aus­ge­han­delt haben. In der derzeit­i­gen Sit­u­a­tion max­imieren sie ihren Gewinn, indem sie ihre Kohle­meil­er herun­ter­fahren und sich den Strom zu Dump­ing­preisen an der Börse einkaufen. Der sink­ende Stromver­brauch im Zuge der Coro­­na-Krise hat einen ver­stärk­enden Effekt, aber man sollte ihn nicht

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TIHANGE — erhebliche Sicherheitsbedenken für Zwischenlager — UVP gefordert

TIHANGE – Wir haben erhe­bliche Sicher­heits­be­denken bezo­gen auf das Zwis­chen­lager, welch­es auf dem Gelände des Ris­sereak­tors errichtet wer­den soll. Der Bau dieses Lagers wurde bere­its genehmigt, ohne die nach EU Recht notwendi­ge gren­züber­schre­i­t­ende Umweltverträglichkeit­sprü­fung (UVP) Wir fordern den offiziellen Ein­spruch der Lan­desregierun­gen von NRW und RLP gegen die Genehmi­gung OHNE gren­züber­schre­i­t­ende UVP. Wir haben gemein­sam mit Green­peace AC, IPPNW AC und NABU AC Briefe an die fol­gen­den Min­is­te­rien geschrieben: Min­is­teri­um für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rhein­­land-Pfalz, Staatssekretär Dr. Thomas Griese Min­is­teri­um für Umwelt, Land­wirtschaft, Natur- und Ver­brauch­er­schutz des Lan­des Nor­­drhein-West­­­falen, Frau Min­is­terin Ursu­la Heinen-Ess­er Min­is­teri­um für Wirtschaft, Inno­va­tion, Dig­i­tal­isierung und Energie des Lan­des Nor­­drhein-West­­­falen, Min­is­ter Prof. Dr. Andreas Pinkwart Darin fordern wir: Da das Zwis­chen­lager bere­its im Feb­ru­ar genehmigt wurde, fordern wir, gegen diese Genehmi­gung ohne gren­züber­schre­i­t­ende UVP zu protestieren und eine solche einzu­fordern. Weit­er­hin fordern wir die Lan­desregierun­gen auf, erneut eine Beschw­erde (wie sein­erzeit gegen die Laufzeitver­längerun­gen der Reak­tor­blöcke Tihange 1, Doel 1 und Doel 2) bei der EU-Kom­mis­­sion und auch bei den Sekre­tari­at­en von Espoo- und Aarhus-Kon­ven­­tion einzure­ichen. Die Notwendigkeit ein­er gren­züber­schre­i­t­en­den UVP mit Öffentlichkeits­beteili­gung ergibt sich aus den bei­den völk­er­rechtlichen Kon­ven­tio­nen, der Espoo- und der Aarhus-Kon­ven­­tion. Das EuGH-Urteil zur Laufzeitver­längerung der Reak­toren Doel 1 und 2 fordert aus­drück­lich nicht nur die Anwen­dung des EU-Recht­es zur UVP, son­dern auch die Anwen­dung der o.g. Kon­ven­tio­nen  (Urt. v. 29.07.2019, Az. C‑411/17). Der Kernkraftwerks­stan­dort Tihange (Gemeinde Huy, Wal­lonie), nur ca. 60 km von der deutschen Gren­ze ent­fer­nt, war bere­its in den ver­gan­genen Jahren durch den mit Tausenden Ris­sen im Reak­tor­druck­be­häl­ter belasteten Reak­tor­block 2 der Anlage Gegen­stand der öffentlichen Diskus­sion in den angren­zen­den deutschen Bun­deslän­dern NRW und RLP. Die Bedro­hung der in Hauptwin­drich­tung liegen­den Men­schen führte zu großen Protesten (Tri­na­tionale Men­schen­kette mit 50.000 Teil­nehmern in 2017 und über 500.000 Unter­schriften zu ein­er Peti­tion an die bel­gis­che Atom­auf­sicht in 2018). Noch immer läuft die Klage gegen die Wieder­in­be­trieb­nahme von über 90 Gemein­den in Deutsch­land, den Nieder­lan­den und Lux­em­burg und dem Land Rhein­­land-Pfalz vor dem bel­gis­chen Staat­srat. Aktuell wird vom Betreiber des Kernkraftwerks der Bau eines Zwis­chen­lagers für abge­bran­nte Bren­nele­mente geplant, das unser Anlass zu großer Besorg­nis ist. Der Bau eines Trock­en­lagerge­bäudes für 120 Cas­toren soll nach der Entschei­dung des zuständi­gen Min­is­teri­ums unseres Wis­sens eine Betrieb­s­genehmi­gung für 80 (!) Jahre erhal­ten. In Deutsch­land sind die Genehmi­gun­gen für Stan­­dort-Zwis­chen­lager generell auf 40 Jahre begren­zt, was der tech­nis­chen Lebens­dauer der dort ein­ge­lagerten Behäl­ter (Cas­toren) für abge­bran­nte Bren­nele­mente entspricht. Nach Mei­n­ung von Experten ist davon auszuge­hen, dass in diesem lan­gen Zeitraum Undichtheit­en an den Behäl­tern entste­hen. Für die dann notwendi­gen Repara­turen müsste am Stan­dort eine „heiße Zelle“ zur Ver­fü­gung ste­hen. Dies ist in der Pla­nung jedoch nicht vorge­se­hen. Auch die bautech­nis­che Qual­ität des Gebäudes weicht gravierend von dem ab, was heute üblich­er Stan­dard für die Gebäude­hülle eines solchen Lagers ist. Das geplante Dach soll eine Beton­decke von nur 20 cm Dicke erhal­ten. Zum Ver­gle­ich: Das neue Zwis­chen­lager in Lub­min soll eine Betondicke von 180 cm in den Wän­den und dem Dach erhal­ten, um auch dem Absturz eines großen Verkehrs­flugzeuges zu wider­ste­hen. Dies führt unseres Eracht­ens zu

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KEINERLEI Beteiligung an Atom-Müll-Endlager-Suche! Erst alle AKWs in Belgien abschalten!

Die bel­gis­che Ato­m­in­dus­trie führt zur Zeit eine frag­würdi­ge “öffentliche Kon­sul­ta­tion” auch zu einem möglich Atom­mül­lend­lager. Wir unter­stützen den Aufruf von STOP TIHANGE Deutsch­land e.V. zur Kundge­bung am 10.6.2020. Hier der Aufruf im Orig­i­nal: KEINERLEI Beteili­gung an Atom-Müll-End­lager-Suche! Erst alle AKWs in Bel­gien abschal­ten!     Pro­pa­gan­da der Atom­kraftin­dus­trie für ein Atom-Müll-End­lager in Bel­gien Seit Mitte April wird urplöt­zlich „Wer­bung für eine „Atom­mül­lend­lagerung – irgend­wo in Bel­gien“ betrieben [1]. Dies geschieht auf der Web­seite der in Bel­gien für Atom­mül­lend­lagerung zuständi­gen Fir­ma ONDRAF/NIRAS, in den drei bel­gis­chen Amtssprachen (F/NL/D). Dabei wird eine — juris­tisch völ­lig unklare — „öffentliche Kon­sul­ta­tion“ für die Bürg­erIn­nen Bel­giens zum The­ma ange­boten – die aber auch nur bis zum 13. Juni dauern soll! Das ist etwas über­raschend, weil bish­er all­seits davon aus­ge­gan­gen wurde, dass das „bel­gis­che End­lager“ nicht in Bel­gien, son­dern in Frankre­ich bei Bure/Lothringen liegen wird. Bis vor eini­gen Jahren war die Lösung der Atom-Mafia noch „ein­fach­er“: Der ganze Atom-Müll wurde ein­fach ins Meer gekippt! Aber mit diesem Fehde-Hand­schuh „End­lagerung“ begin­nt wohl eine weit­ere Front im Anti-Atom­­kampf in Bel­gien! Die let­zte Zus­pitzung waren die Ver­suche der inner-bel­gis­chen Atom-Lob­­by, ein weit­eres Zwis­chen­lager für ver­brauchte Bren­nele­mente im AKW-Tihange zu bauen, weil die dor­ti­gen Nass-Lager überquellen und sog­ar undicht (!) sind. Das tro­janis­che Pferd der End­lagerung Solange die AKW-Pro­­duk­­tion in einem Land NICHT ENDGÜLTIG been­det ist, wer­den wir uns NIEMALS an ein­er Diskus­sion über End­lagerung von Atom­müll beteili­gen. Das klingt etwas fun­da­men­tal­is­tisch, aber eine frühere Teil­nahme an der Diskus­sion würde in gewiss­er Weise den AKW-Weit­er­be­trieb legit­imieren – und wir wür­den uns in den ver­schiede­nen Orten wegen des „Ohne-mich-Prinzips“ möglicher­weise spal­ten lassen! Jed­er möge mal über­legen: Eigentlich wäre es doch ein MUSS gewe­sen, schon VOR Beginn jed­wed­er AKW-Pro­­duk­­tion auch die Frage der End­mül­l­lagerung mit zu pla­nen! Aber dann wäre natür­lich niemals irgen­dein AKW in Betrieb gegan­gen! Aufruf zum Protest Wir rufen euch auf, mit uns gegen diese bel­gis­chen Pläne zu protestieren! Wir haben auch OB Philipp, Städtere­gion­srat Grüt­te­meier und NRW-Min­is­ter­präsi­­dent Laschet ein­ge­laden! (Zeit­gle­ich mit uns protestieren auch andere Anti-Atom-Ini­­ta­­tiv­en unser­er Region in deren Orten) Wir tre­f­fen uns in Aachen zur: Kundge­bung am 10. Juni 2020, 18–19 Uhr, Elisen­brun­nen, Aachen  

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Der Wald in der Wüste?

Im let­zten Jahr um diese Zeit haben wir unter der Parole “Keinen Meter weit­er!” gegen die immer weit­er an den Wald her­an­rück­ende Tage­baukante Alarm geschla­gen. Im Jan­u­ar äußerte der RWE Chef Schmidt gegenüber der Presse seine irrwitzi­gen Pläne, rings um den Wald weit­er zu bag­gern und ihn zur Insel in ein­er ver­wüsteten Land­schaft zu machen. Nach hefti­gen Protesten — auch des Merzenich­er Bürg­er­meis­ters — machte der Konz­ern einen Rückzieher und rück­te ab von seinem Vorhaben auch Morschenich von der Land­karte ver­schwinden zu lassen. Inten­sive Recherchen der Ini­tia­tive Buir­er für Buir e.V. bracht­en jet­zt die ins­ge­heim weit­er­ver­fol­gten Pläne ans Licht: Kom­plettes Weg­bag­gern von Man­heim im Osten des Waldes. Mit der Per­spek­tive ein­er „Man­heimer Bucht“ im Tage­bausee – in vielle­icht 120 Jahren oder nie. Über einen Großteil der Süd­flanke des Waldes: Eine drastis­che Erweiterung der RSB- Kies­gruben. Die Rheinis­chen Baustof­fw­erke (RSB, eine 100%ige Tochter von RWE !) betreibt seit Jahren die größte Kies­grube auf dem RWE- Gelände. Auch hier­für wer­den Land­schaft zer­stört, Wald abge­holzt, Mut­ter­bo­den ent­fer­nt und Wasser­reser­voire angeschnit­ten. Und das direkt am und im Wald. Die derzeit genehmigte Fläche zur Abgrabung in der “Buir­er Hei­de” (gelb umran­det im Bild) beträgt schon 1,2 km². Der noch verbliebene Rest­wald ist ger­ade­mal dop­pelt so groß (2,3 km²). Aktuell dro­ht schon für den Juli eine Erweiterung der Grube Rich­tung Osten. Nähere Infos in dem Flug­blatt, das in den Buir­er Haushal­ten verteilt wurde, weil am Di, 12. Mai eine Ratssitzung der Stadt Ker­pen stat­tfind­et, bei der über dieses The­ma disku­tiert wer­den soll. Aber der Lan­draub soll noch viel weit­erge­hen, wie die Recherche der Buir­er Ini­tia­tive zeigt. Hier run­ter­laden. Wenn das nicht poli­tisch gestoppt wird, dann wird in den kom­menden Jahrzehn­ten der Wald eingeschlossen von totem Gelände, weit größer ist als seine eigene Rest­fläche. Per­fider Wahnsinn von der Marke RWE! Hal­tet die Augen offen. Schon bald will die Lan­desregierung die neue Leit­entschei­dung zur Rheinis­chen Braunkohle auf den Weg brin­gen. Dies­mal ist immer­hin geplant, dass die Mei­n­ung der Bürg­er gehört wer­den soll. Wir melden uns, wenn es konkret wird. Mah­nwache der 3 Rosen an der Kies­grube Heute am Mut­tertag 2020 war eigentlich das 6‑jährige Jubiläum der Waldspaziergänge von Eva Töller und Michael Zobel. Da gemein­sames Spazierenge­hen wg. Coro­na nicht möglich war, wur­den stattdessen 6 Mah­n­machen beantragt und max­i­mal 180 Teil­nehmer genehmigt. Wir 3 Rosen hat­ten die Mah­nwache an der besagten Kies­grube über­nom­men. Unser Faz­it: Es wird noch dauern, bis es gelun­gen ist, diese Form der Umweltzer­störung auch unter den vie­len Unter­stützern des Wider­standes im Ham­bi präsent wer­den zu lassen. Vielle­icht sollte der näch­ste Waldspazier­gang, der 74ste am So, 7. Juni 2020, am Werk­stor in der Buir­er Hei­de begin­nen. Wir waren an unserem Ort dies­mal meist Verteil­sta­tion, um den Men­schen den Weg zu erk­lären wie sie zu den anderen fünf Mah­nwachen in Man­heim und Morschenich kom­men. Aber trotz­dem ist es uns gelun­gen, am Ende im Regen mit ein paar stand­festen Besuch­ern unser Arbeit­sergeb­nis zu fotografieren (s.u.): Alle Beteiligten waren sich einig: Die Zeit ist vor­bei, dass RWE weit­er Fak­ten schaf­fen kann und kein­er bekommt das mit. Die Ret­tung des

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Bus zur IAA Demo!

Größere Autos, mehr PS, höher­er Ver­brauch – für solche Autos ste­ht die Inter­na­tionale Auto­­mo­­bil-Ausstel­lung (IAA) in Frank­furt. Betrügerische Autokonz­erne feiern dort ihre dick­en SUVs und Spritschluck­er. Und die Bun­desregierung applaudiert, anstatt Kon­se­quen­zen aus Kli­makrise und Abgasskan­dal zu ziehen. Doch wir Bürger*innen haben die aut­ofix­ierte Verkehrspoli­tik schon längst satt. Mit der Verkehr­swende kön­nte es ganz anders ausse­hen:Spielplätze statt Park­plätze; Flanier­meilen statt Blech­law­inen; sicheres Rad­fahren; entspan­ntes Reisen mit Bus und Bahn; kluger Ein­satz von erneuer­baren Energien statt kli­maschädlichem Ben­zin und Diesel. Am 14. Sep­tem­ber, wenn die IAA für Besucher*innen öffnet, demon­stri­eren wir mit vie­len tausend Men­schen für eine schnelle Verkehr­swende! Mehr Infos find­et ihr auf der Web­seite IAA-Demo.de. Damit auch viele Men­schen aus Aachen dabei sein kön­nen, organ­isiert Green­peace Aachen einen Bus vom Aach­en­er Haupt­bahn­hof nach Frank­furt. ANMELDUNG: https://aachen-hat-energie.de/iaa/iaa.phpDie Kosten belaufen sich auf 15 Euro pro Per­son (Soli-Preis: 10 Euro) und wer­den im Bus einge­sam­melt.Los geht es um 8:30 Uhr am Aachen Hbf, Rück­fahrt ist um 16:30 Uhr

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Gemeinsame Presseerklärung zum Klimanotstand in Aachen

Wir veröf­fentlichen hier die gemein­same Presseerk­lärung der Umweltver­bände zum Beschluss des Stad­trates von heute. Wir haben diese Presseerk­lärung gestern ver­schickt, lei­der wurde sie anscheinend nicht, teil­weise oder mit anderen Augen gele­sen. Dies deuten wir aus der Berichter­stat­tung die man in unser­er lokalen Presse lesen kon­nte. Daher bieten wir euch die Möglichkeit euch ein eigenes Bild zu machen. Hier ein Auszug, weit­er unten kön­nt Ihr die gesamte PE als PDF run­ter­laden. Die Kli­makrise bedro­ht uns alle Wir steuern aktuell auf die größte Krise zu, der sich die Men­schheit jemals stellen musste. Durch men­schliche Treib­haus­gase­mis­sio­nen hat sich die Atmo­sphäre bere­its um 1 Grad erwärmt und drama­tis­che Fol­gen sind schon jet­zt in weit­en Teilen der Erde zu spüren, so auch in Aachen: Wochen­lang mussten im let­zten Som­mer die Stadt­bäume gewässert wer­den, Starkre­genereignisse über­schwemmten das Stadt­ge­bi­et und die steigende Durch­schnittstem­per­atur macht dem Aach­en­er Stadt­wald zu schaf­fen. Trotz­dem reagieren die Regierun­gen auf den ver­schiede­nen Ebe­nen bish­er kaum auf die Bedro­hung. Die derzeit­i­gen europäis­chen und deutschen Kli­maziele reichen nicht aus, um die Erder­wär­mung auf 1,5 Grad zu begren­zen und die Ziele der Bun­desregierung wer­den darüber hin­aus weit ver­fehlt. Aktuell steuert die Men­schheit auf eine Erwär­mung von 3 bis 4 Grad Cel­sius zu – eine Katas­tro­phe mit Fol­gen, die heute nie­mand abschätzen kann. Wom­öglich wird sich die Erwär­mung durch Kipp­punk­te weit­er beschle­u­ni­gen und ab dann nicht mehr zu stop­pen sein. Die Lebens­be­din­gun­gen auf der Erde wer­den sich dadurch radikal verän­dern. Ob sie für Men­schen geeignet wären, weiß heute nie­mand. In Anbe­tra­cht dieser Krise müssen so schnell wie möglich weitre­ichende Verän­derun­gen umge­set­zt wer­den, um die CO2-Emis­­sio­­nen auf null zu reduzieren. Viele Kom­munen haben in den let­zten Wochen anerkan­nt: Wir befind­en uns in ein­er akuten Not­si­t­u­a­tion, die kon­se­quentes und radikales Umdenken erfordert – und das so schnell wie möglich. Die Aus­ru­fung des Kli­man­ot­standes ist dabei der kon­se­quente erste Schritt und sollte einen erkennbaren Wen­depunkt in der Klimapoli­tik darstellen. Der GroKo-Antrag ohne Aus­ru­fung des Kli­man­ot­standes reicht nicht aus In Aachen ent­deck­te zunächst die SPD das The­ma für sich. Mit eini­gen guten Ideen aus anderen Städten und ein­er inhaltlich starken Begrün­dung for­mulierte die Partei einen „Kli­maweck­ruf“, welchen sie an ihre Frak­tion weit­er­re­ichte. Wir Ver­bände begrüßten es, dass Kli­maschutz nun endlich auch für die Aach­en­er Regierungskoali­tion ein The­ma wer­den sollte und nah­men die darin for­mulierte Ein­ladung zur Beteili­gung gerne an, schärften nach und bracht­en weit­ere Forderun­gen mit hinzu. Die daraus ent­standene Res­o­lu­tion der Ver­bände ver­schick­ten wir anschließend an alle Frak­tio­nen mit der Bitte um einen gemein­samen Beschluss im Rat der Stadt Aachen. Doch anstatt, wie in vie­len anderen Städten geschehen, frak­tion­süber­greifend und gemein­sam mit den Ver­bän­den mit der Aus­ru­fung des Kli­man­ot­stands ein deut­lich­es Zeichen für den Kli­maschutz zu set­zen, wer­den CDU und SPD in Aachen aus­drück­lich „nicht der Kli­man­ot­stand aus­rufen“, mit der Begrün­dung, damit „plaka­tive Panikmache“ ver­hin­dern zu wollen. Ohne die Aus­ru­fung bzw. Erk­lärung des Kli­man­ot­standes fehlt dem „Kli­man­ot­stand“ jedoch sein wesentlich­er Bestandteil: Die Anerken­nung der Not­si­t­u­a­tion, in der wir uns durch die akute Bedro­hung durch die Kli­makrise befind­en.

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Unser Bus zum großen Aktionstag am Garzweiler Tagebau

Wir protestieren am Sam­stag, 22. Juni 2019 gemein­sam mit Tausenden am Tage­bau Garzweil­er! Wir haben noch Plätze in unserem und im Green­peace AC Bus frei! Start jew­eils um 10.00 Uhr am Hbf (Green­peace) und Bf. Rothe Erde (3 Rosen) Reservieren unter: https://aachen-hat-energie.de/kohle_stoppen/kohle_stoppen.php Es beste­ht sowohl die Möglichkeit ab Hochneukirch an der Tage­bau­rand- Demo teilzunehmen (ab 11.00 h) oder auch gle­ich nach Keyen­berg weit­erz­u­fahren, wo die Kundge­bung (13.00 Uhr) und die “Platz nehmen” Aktion stat­tfind­en werd­wn. Alle INFOS zum Aktion­stag unter: https://www.alle-doerfer-bleiben.de/aktionstag/ Auch in Garzweil­er rück­en die Bag­ger rapi­de weit­er vor, obwohl es kein­er­lei berg­baulichen Grund dafür gibt jet­zt die ober­sten Sohlen auf mehrere hun­dert Meter zu ver­bre­it­en. Lasst uns gemein­sam einen men­schlichen Schutzwall ring­sum die Dör­fer bilden. Die Aktions­farbe ist gelb! Aktuelle Infos zum Ver­lauf der Tage­baukante im März (kurz vor dem Stern­marsch der Dör­fer) und jet­zt (kurz vor der Aktion am 22.06.) kön­nt hier anschauen im Bere­ich Keyen­berg und Immerath. Wir müssen uns dem Lan­draub ent­ge­gen­stellen und die Dör­fer schützen. Lasst alles ste­hen und liegen und fahrt mit uns zur Aktion!

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