PM – Reaktion auf Pressemeldung der RSK

Die Euregio ist ein Brennpunkt der Auseinandersetzung um die belgischen Problem-Reaktoren. Wenn eine Lokalzeitung – aus Berliner Sicht – als erste über die Stellungnahme der deutschen Reaktorsicherheitkommission (RSK) informiert wird und sogar vorab ein Exklusiv-Interview mit dessen Vorsitzenden, Herrn Rudolf Wieland, erhält, dann heißt das schon was.
Die Frage ist nur: Was sagt uns Herr Wieland über seine Argumente und über seinen Standort? Die Art und Weise wie er öffentlich

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PM zur Petitionsübergabe am 13.7.2018

Am Freitag, den 13. Juli um 10 Uhr, trifft eine Delegation aus drei Ländern Herrn Frank Hardeman, den Generaldirektor der belgischen Atomaufsichtsbehörde (FANC), um eine Petition mit einer halben Million Unterschriften gegen die Rissereaktoren Tihange 2 und Doel 3 zu übergeben. Dies ist die größte europäische Anti-Atom-Petition seit vielen Jahren.

Die Petition fordert die (FANC) auf,

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Kommt mit uns am 13.7. zur FANC nach Brüssel

Es gibt Leute die sagen die Reaktoren seien unsicher, andere sagen sie seien sicher, aber alle sagen das sie es nicht ganz genau wissen. Wir sagen, wir blieben dran bis diese Dinger abgeschaltet sind! Wer das genauso sieht, ist herzlich eingeladen mit uns zur Übergabe der 500.000 Unterschriften nach Brüssel zu fahren und dort ein Zeichen zu setzten. Bitte hier anmelden Wir empfehlen zusammen mit dem Zug zur Übergabe der Petition zu fahren. Es ist der Weg, der am sichersten zum Ziel führt. Der belgische IC 530 fährt um 7.18 ab Eupen direkt zum Ziel Brüssel-Central. Ab Aachen Hbf. kann dieser mit dem Regionalzug Richtung Spa ab 7.04 Uhr (Gleis 9) erreicht werden. Umstieg in Welkenraedt ohne Bahnsteigwechsel (Gleis 5), Abf. 7.26 h. Der Zug erreicht Brüssel Central planmäßig um 8.59 h. Von dort marschieren wir gemeinsam zum FANC- Gebäude. Wenn genügend Nachfrage besteht, besorgen wir einen Block 10er Karten, dann kostet eine IC-Fahrt in B pauschal nur 7 Euro! AC-Welkenraedt kostet mit einem AVV-Minigruppen-Tagesticket (Stufe 3) im günstigsten Fall ca. 4 Euro (hin & rück). Bitte unbedingt eure Tel.Nr. angeben zur Detailabsprache. Unsere Zugbegleiterin: Monika Laaks: 0241-59585 bzw. 0173-893 45 65.

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Schluss mit Symbolpolitik. AKW den Saft abdrehen!

Atomfabriken in Deutschland versorgen trotz des Atomausstiegsbeschlusses der Bundesregierung weiterhin Kraftwerke weltweit mit Brennstoff – darunter besonders marode Meiler wie die im belgischen Tihange und Doel. Statt wirksame Maßnahmen dagegen zu ergreifen, betreibt die Bundes- und Landespolitik zahme Symbolpolitik. Ein Kommentar von Philip Bedall: Kaum ist nach einem Störfall Ruhe eingekehrt, wartet der nächste auf – in den belgischen Atomkraftwerken (AKW) Doel und Tihange reißt die Pannenserie nicht ab: Anfang Juni schaltete sich am AKW Doel Reaktor 4 nach einem technischen Defekt komplett ab. Andere Reaktoren – Tihange 3 und Doel 3 – mussten wegen poröser Betondecken vorübergehend stillgelegt werden. Und nicht zu vergessen: Schon vor Jahren wurden in den Druckbehältern der Reaktoren Tihange 2 und Doel 3 Tausende Haarrisse entdeckt, die im Falle eines Störfalls die Sicherheit besonders gefährden. Doch geht es nach der belgischen Regierung, so sollen die Reaktoren noch bis 2025 weiterbetrieben werden. Ein unkalkulierbares Risiko! Hier der ganze Artikel Foto: © Jörg Farys

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NL – Die Petition auf der Zielgrade

Liebe Mitstreiter*innen gegen Tihange und Doel, So musste es ja kommen – wir haben es so gewollt und sind doch täglich erstaunt: Unser Briefkasten quillt über, das Fax und der Kopierer waren der Belastung nicht mehr gewachsen und mussten repariert werden und die Mailflut überschwemmt unsere Wohnzimmer-Geschäftsstelle. Der aktuelle Zwischenstand (30.06.2018, 22 Uhr): 450.534 Unterschriften. Davon sind 98.290 auf Papierlisten. Diese sind uns besonders wertvoll. Denn hier drin steckt das persönliche Engagement ungezählter Sammler, die sich nicht scheuen, ihre Nachbarn, Kollegen und Kunden zu fragen, eine persönliche Unterschrift zu leisten. Danke an alle! Die letzte Sammelwoche hat begonnen. Bis zum Sa, 7. Juli hätte wir gerne all die vielen Listen die noch an 70 Auslagestellen oder mit denen vielen Privatmenschen unterwegs sind bei uns in der Geschäftsstelle. Unser (heimliches) Ziel 100.000 Unterschriften auf Papierlisten ist greifbar nahe. Am Di, 10.07 erscheint die letzte unserer (auch inhaltlich lesenswerten) Anzeigen in allen Regionalausgaben der Aachener Zeitungen mit dem vorläufigen Endergebnis. Zum Nachlesen, Ausdrucken und Weiterleiten HIER runterladen. Vorläufig wird dieses Ergebnis deshalb sein, weil wir an den beiden Tagen vor der Übergabe an drei Stationen bei unseren Nachbarn jenseits der Grenze (von der die Strahlung nichts weiß) die Unterschriften in Empfang nehmen werden, die in Belgien, den Niederlanden, Frankreich und Luxemburg gesammelt wurden. Lasst euch überraschen. Wollt ihr noch was tun, wenn die Querstreifen auf der Zielgrade erreicht sind? Deutscher sportlicher Ehrgeiz kann sich nach dem WM-AUS auf die schönen und wichtigen Dinge konzentieren. Ein Beispiel, zu dem ihr vielleicht auch noch beitragen könnt, wenn ihr im Raum Köln wohnt: Eine neue Gruppe von Aktiven aus Köln, will beim großen „Summer Jam“- Festival an den Fühlinger Seen am Sa, 07. Juli  an den Warteschlangen und auf dem Zeltplatz sammeln. Wenn ihr helfen könnt, bitte bei  b.beckroege@web.de melden. Raus in den Sommer Es ist Sommer und allerorten finden Stadtfeste und andere Openair- Veranstaltungen statt, wo viele Menschen erreichbar sind.  Ihr werdet euch wundern, wie viel Zuspruch ihr dabei bekommt. Warteschlangen vor Imbiss und Getränkeständen sind ideal „zum Fischen gehen“. Bei einem Aachener Straßenfest sammelten wir zu dritt in vier Stunden 560 Unterschriften. Das absolute Highlight war das Fest zum 900-jährigen Stadtjubiläum von Stolberg. Wir hatten dort einen Stand und konnten an einem Nachmittag 1.250 Unterschriften in die Kiste packen – incl.  einer Liste der Bandmitglieder der „Bläck Föös“, die am Abend dort spielten. Also: Ladet den Listenvordruck (PDF) runter Bestellt unseren informativen Flyer (PDF) Andere Aktionsmaterialien kann man HIER bestellen Bedenkt, bei der Abgabe eurer Sammelerfolge,  dass wir auch noch ein paar Tage brauchen, um alles zu verpacken und ab dem 11.07. bereits mit dem Petitionstour Wagen außer Landes sind. Danke, für den Zuspruch den wir von vielen erhalten haben. Memo: Dies alles kann nur aus Spenden finanziert werden kann, die wir als gemeinnütziger Verein erhalten. Bitte unterstützt uns – auch wenn ihr selber gerade nicht aktiv werden könnt: => Sparkasse Aachen (BIC: AACSDE33XXX), IBAN: DE89 3905 0000 1072 8942 54 Details zur Übergabe Die vierköpfige Delegation der Bürgerinitiativen aus B/ D/ NL,

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Absolut lesenswert!

Foto: Jannis Mattar/dpa Ein Artikel der Bonner Journalistin Anika Limbach im „Freitag“ vom 08. Juni der ganz aktuell das politische Dilemma beim Tihange-Doel-Lingen-Komplex auf den Punkt bringt. Export zum Ernstfall Reaktorsicherheit Deutschland liefert die Brennstäbe für Belgiens marode Meiler. Das Bundesumweltministerium könnte das stoppen Anika Limbach | Ausgabe 23/2018 Es ist schon ungewöhnlich genug, wenn Nuklearexperten verschiedener Länder zu einer gemeinsamen Einschätzung kommen und diese auch noch öffentlich kundtun. Alarmierend ist es, wenn ihr Urteil vernichtend ausfällt. Es geht um Belgiens Atommeiler Tihange 2 und Doel 3. Dort wurden in den letzten Jahren Tausende Risse in den Reaktordruckbehältern entdeckt. Die zur Aachener Tihange-Konferenz geladenen unabhängigen Wissenschaftler des Atomforscher-Netzwerks INRAG stellten klar: Der Betrieb von Tihange 2 – wie auch der von Doel 3 – ist nach international anerkannten Maßstäben weder sicher noch zulässig. Ausgelöst durch einen gewöhnlichen Störfall könnte der Reaktordruckbehälter auseinanderbrechen, womit innerhalb kürzester Zeit große Mengen radioaktiver Stoffe freigesetzt und weite Landstriche auch im benachbarten Nordrhein-Westfalen verseucht würden. Wohlgemerkt: Es sind Fachleute, die das sagen, keine Atomkraftgegner. Die Dimension der Gefahr zeigt sich vor allem in Details: René Boonen von der Universität Löwen in Belgien errechnete anhand der Materialeigenschaften von Doel 3, dass bei der Herstellung des Druckbehälters höchstens 1.500 Risse entstanden sein können, aber niemals die Anzahl von 11.600, die im Stahl gefunden wurde. Sie müssen sich während des Betriebs gebildet haben – eine unkontrollierte Ausweitung der Risse wäre also möglich. Ein solches Szenario würde keine Atomaufsicht der Welt für akzeptabel halten. Die belgische Aufsicht FANC versucht deshalb, den Weiterbetrieb allein damit zu rechtfertigen, dass sie jene Erkenntnisse für null und nichtig erklärt. Doch selbst wenn ihre Hypothese zuträfe, müssten Tihange 2 und Doel 3 vom Netz genommen werden. Wie Wolfgang Renneberg, der frühere Leiter der Abteilung für Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium, darlegte, hätte man Risse in der Anzahl und Größe beim Herstellungsprozess nicht übersehen können. Wären stark betroffene Stahlringe in zwei Reaktoren verbaut worden, würde das auf grobe Manipulationen bei Genehmigungsverfahren hindeuten. In jedem Fall ist die Betriebsgenehmigung rechtswidrig und damit ungültig – eine Tatsache, die die FANC ignoriert Angesichts der Brisanz des Themas verwundert, dass Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) bei ihrem Antrittsbesuch in Belgien am 22. Mai nicht die Stilllegung der Rissereaktoren forderte. Sie gab sich damit zufrieden, dass Belgiens Innenminister Jan Jambon beteuerte, die Laufzeit für Tihange 2 und Doel 3 nicht zu verlängern. Akzeptiert sie etwa den Weiterbetrieb um vier oder fünf Jahre? Auf Anfrage ließ Schulze mitteilen, eine vorübergehende Stilllegung der Reaktoren hielte sie für notwendig, solange die Sicherheitsnachweise fehlten. Wie die INRAG-Wissenschaftler erklärten, können die entscheidenden Sicherheitsnachweise nachträglich gar nicht erbracht werden. Doch diese Expertise findet im Bundesumweltministerium offenbar keine Beachtung. Stattdessen verweist Schulze auf ein Fachgespräch mit der FANC, dessen Auswertung noch andauere. Es wirkt wie eine Hinhaltetaktik und sorgt bei denen, die seit Jahren dafür kämpfen, der Bedrohung aus Tihange nicht mehr ausgesetzt zu sein, für Unmut. „Was muss denn noch alles passieren, bevor die Politik nicht nur prüft und abwartet, sondern handelt?“, fragt Walter Schumacher vom Aachener Bündnis gegen Atomenergie.

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Der IrRWEg geht weiter

Proteste und Argumente zur Hauptversammlung der RWE Ausgerechnet am 32. Tschernobyl-Jahrestag fand diesmal die jährliche HV des RWE in Essen statt. Wollte man uns daran erinnern, dass der Energieriese immer noch zwei alte AKW in Deutschland (Emsland und Gundremmingen C) betreibt und durch die Beteiligung an der  Urananreicherung in Gronau die ganze Welt mit Atombrennstoff beliefert und dabei in Zulieferungen für das US-Atomwaffenprogramm verstrickt ist? Die maßgebliche Bremserfunktion des Konzerns für den dringend notwendigen Start des Kohleausstiegs stand vor allem im Fokus des Protestes von Bürgerinitiativen und Umweltverbänden und der Berichterstattung der Medien.

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Endspurt Petitions-Kampagne

Wir starten mit 370.000 Unterschriften! Wir schreiben das 6. Jahr wachsender Unruhe unter den Menschen in Hauptwindrichtung von Tihange & Doel. Nach den 50.000 bei der Menschenkette in 2017 könnte in diesem Jahr eine andere unübersehbar große Zahl des persönlichen Protestes für Aufsehen sorgen. Unser Ziel: Eine halbe Million Unterschriften für die trinationale Petition gegen die Rissereaktoren.

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Bericht – INRAG-Konferenz zu Tihange & Doel

Die dringende Warnung unabhängiger Nuklearexperten Wir schreiben das 6. Jahr der wachsenden Unruhe unter den Menschen in Hauptwindrichtung von Tihange & Doel. Bei der von der StädteRegion organisierten INRAG- Expertenkonferenz in Aachen am 13./14. April 2018 haben unabhängige Wissenschaftler noch einmal die besondere Gefahr bekräftigt, die von den „Rissereaktoren“ für das gesamte Rheinland ausgeht. Das Fazit der Konferenzteilnehmer: Der Reaktor muss deshalb nach dem jetzigen bekannten Stand der Untersuchungen einstweilig stillgelegt werden! Ist dem etwas hinzuzufügen?

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Termine, Termine, Termine…..

Anscheinend haben alle, die etwas zu sagen und zeigen haben, es schon lange vorbereitet, aber jetzt kommt es mit Macht auf uns zu. Die Woche vor den Osterferien ist gespickt mit Veranstaltungen, eine wichtiger und interessanter als die andere. Zu den drei Ankündigungen vom letzten Newsletter /Rote Linie in Hambach, So, 18.03. 11.30 h / Vortrag Angelika Claußen (IPPNW),  Di, 20.03. 19 h / Rad-Vorrang-Route Brand-Innenstadt, Mi., 21.03. 17 h / sind noch zwei dazu gekommen: Ausstellung „Künstler gegen TIHANGE“ Im letzten Jahr konnten wir engagierte Künstler beim Wettbewerb „Blickfänger und Ohrwürmer gegen Tihange“ auszeichnen. Jetzt dürfen wir erfreut einladen zu einer Vernissage, die der Berufsverband Bildender Künstler, der BBK – Aachen/ Euregio e.V. initiert hat. Im Haus der StädteRegion Aachen, 10, werden am Di, 20.03.2018 um 17 Uhr die aufrüttelnden Arbeiten von 22 Künstler*innen von den Kuratoren Prof. Menges-Spell und Dr. Hajo Peters vorgestellt. Die Ausstellung ist bis zum 27. April (jew. Mo – Fr 7-19 Uhr) an gleicher Stelle zu sehen.  Das Objekt unseres letztjährigen 1. Siegers, Klaus Kaufmann, ist auch mit dabei. Strukturwandel im Rheinischen Braunkohlerevier Das Ev. Erwachsenenbildungswerk im Kirchenkreis Aachen und der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. laden wieder zu einer Veranstaltung im Rahmen der Mittwochswerkstatt „Zukunft gestalten“ ein: Mi, 21.3.2018, 18 Uhr im Haus der Evangelischen Kirche, Frère-Roger-Str. 8-10, 52062 Aachen Pläne, Gedanken und Visionen für die Zeit nach der Braunkohle. Für die Neuentwicklung des nicht in Anspruch genommenen Hambacher Abbaugebietes, sofern der Restwald in Hambach als FFH-Gebiet erhalten bleibt, stellt Gerhard Kern (Initiative Buirer für Buir) als Betroffener von der Tagebaukante vor. „Auch die Gewerkschaften müssen ihrer Verantwortung in der Klimafrage gerecht werden“, sagt Helmut Born (Mitglied im Landesvorstand von ver.di). „Auf einem toten Planeten gibt es keine Arbeitsplätze.“ Die beiden Referenten diskutieren mit den Anwesenden über einen sozial abgesicherten Ausstieg aus der Braunkohleverstromung und die Potentiale für die Schaffung neuer Arbeitsplätze in einer gewandelten Region. Zugegeben, auch uns flimmert es vor den Augen angesichts der vielen Angebote. Aber ein Blick auf unsere Website schafft einen kompletten Überblick für die politische Wochenplanung. Herzliche Grüße, Robert Borsch-Laaks  

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