Der IrRWEg geht weiter

Proteste und Argu­mente zur Hauptver­samm­lung der RWE Aus­gerech­net am 32. Tsch­er­nobyl-Jahrestag fand dies­mal die jährliche HV des RWE in Essen statt. Wollte man uns daran erin­nern, dass der Energieriese immer noch zwei alte AKW in Deutsch­land (Ems­land und Gun­drem­min­gen C) betreibt und durch die Beteili­gung an der  Uranan­re­icherung in Gronau die ganze Welt mit Atom­brennstoff beliefert und dabei in Zuliefer­un­gen für das US-Atom­­waf­fen­pro­­gramm ver­strickt ist? Die maßge­bliche Brem­ser­funk­tion des Konz­erns für den drin­gend notwendi­gen Start des Kohleausstiegs stand vor allem im Fokus des Protestes von Bürg­erini­tia­tiv­en und Umweltver­bän­den und der Berichter­stat­tung der Medien.

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Endspurt Petitions-Kampagne

Wir starten mit 370.000 Unter­schriften! Wir schreiben das 6. Jahr wach­sender Unruhe unter den Men­schen in Hauptwin­drich­tung von Tihange & Doel. Nach den 50.000 bei der Men­schen­kette in 2017 kön­nte in diesem Jahr eine andere unüberse­hbar große Zahl des per­sön­lichen Protestes für Auf­se­hen sor­gen. Unser Ziel: Eine halbe Mil­lion Unter­schriften für die tri­na­tionale Peti­tion gegen die Rissereaktoren.

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Bericht — INRAG-Konferenz zu Tihange & Doel

Die drin­gende War­nung unab­hängiger Nuk­lear­ex­perten Wir schreiben das 6. Jahr der wach­senden Unruhe unter den Men­schen in Hauptwin­drich­tung von Tihange & Doel. Bei der von der StädteRe­gion organ­isierten INRAG- Expertenkon­ferenz in Aachen am 13./14. April 2018 haben unab­hängige Wis­senschaftler noch ein­mal die beson­dere Gefahr bekräftigt, die von den „Ris­sereak­toren“ für das gesamte Rhein­land aus­ge­ht. Das Faz­it der Kon­feren­zteil­nehmer: Der Reak­tor muss deshalb nach dem jet­zi­gen bekan­nten Stand der Unter­suchun­gen einst­weilig still­gelegt wer­den! Ist dem etwas hinzuzufügen? 

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Demo in Lingen

Im nieder­säch­sis­chen Lin­gen wird das Atom­kraftwerk Ems­land das „neue“ AKW genan­nt. Dabei wird es am 20. Juni 30 Jahre alt! Dieser Atom­meil­er hat eine Betrieb­s­genehmi­gung bis Ende 2022. Das Risiko ein­er so lan­gen Laufzeit kön­nen und dür­fen wir nicht zulassen, wed­er in Lin­gen noch an anderen Stan­dorten! Wir brauchen eine echte Energiewende – ökol­o­gisch und sozial gerecht! Wed­er Kohle, noch fos­sile Energien, noch Atom­kraft haben darin einen Platz! Geht mit uns zusam­men für einen sofor­ti­gen und voll­ständi­gen Atom­ausstieg auf die Straße!

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Rote Linie 2018 in Hambach

47. Waldspazier­gang im Ham­bach­er Wald und zum drit­ten Mal: Die Rote Lin­ie! Rodungsstopp bis Okto­ber 2018! Noch nie waren wir dem Ziel so nah, den kleinen Rest des ein­st­mals so stolzen Waldes ret­ten zu kön­nen. Nach zwei schlim­men Tagen im Novem­ber ist kein weit­er­er Baum gefall­en, zum ersten Mal seit 40 Jahren! Sor­gen wir dafür, dass das so bleibt. Zwis­chen Morschenich, den Bag­gern und dem Ham­bach­er Wald wer­den wir erneut ein ein­drucksvolles Zeichen set­zen. Rot gek­lei­det, mit roten Trans­par­enten und Ban­nern sagen wir „bis hier­her und nicht weiter“.

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Frohe Ostern? — Newsletter

Liebe Leser*innen des 3 Rosen Newslet­ters, Bevor sich das Redak­tion­steam der 3 Rosen in den Osterurlaub ver­ab­schiedet, noch ein paar aktuelle Rück- und Aus­blicke: Fukushi­ma – Atom­flüchtlinge in Japan Am Vor­abend des 7. Jahrestages ver­lasen wir bei unser­er Ver­anstal­tung mit Franz Alt vor 150 Men­schen einen bewe­gen­den Brief des Japan­ers Kazuhiko Kobayashi zur Sit­u­a­tion der Müt­ter und Kinder, die aus der Präfek­tur Fukushi­ma nach der Katas­tro­phe geflo­hen sind. Der Vere­in SAYONARA Gen­pat­su aus Düs­sel­dorf gab uns die Möglichkeit zu einem Gespräch mit ein­er betrof­fe­nen Mut­ter und ihren bei­den Söh­nen. Die Fam­i­lie kamen am Woch­enende von ein­er Anhörung als Kläger beim UN- Men­schen­recht­srat in Genf nach Düs­sel­dorf und Aachen. Die deutsche Über­set­zung der Gen­fer Rede des 15-jähri­­gen Sohnes, wer­den wir im Atom-Blog ein­stellen, sobald uns das Doku­ment dig­i­tal vor­liegt. Erste Hand Infos zur aktuellen Sit­u­a­tion der havari­erten Meil­ern unter: https://www.sayonara-genpatsu.de/aktuelles-2018/ incl. der guten Nachricht: Auch 7 Jahre danach ist Japan immer noch fast atom­strom­frei. Nur 4 der 40 Reak­toren sind z.Zt. am Netz!

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Expertenkonferenz: Wie gefährlich sind die Risse in Tihange 2?

Ein­ladung der Städtere­gion Aachen Inter­na­tionale Experten geben am 13. und 14. April Antworten! Wohl kaum ein anderes The­ma beschäftigt und ängstigt die Men­schen in unserem Leben­sraum so sehr, wie das The­ma ‚Tihange‘ und der Zus­tand von Tihange 2. Immer neue Mel­dun­gen in den Medi­en tra­gen erhe­blich zur Verun­sicherung bei. Doch wie gefährlich sind diese Risse wirk­lich? Wie verän­dert sich das Mate­r­i­al im Laufe der Jahre und wie viel Risiko kön­nen wir uns erlauben? Renom­mierte Wis­senschaftler aus der ganzen Welt haben sich mit diesen Fra­gen beschäftigt. Sie stellen erst­mals am 13. und 14. Aprilin Aachen ihre Unter­suchungsergeb­nisse vor. Zuhör­er haben die Gele­gen­heit, zu allen Vorträ­gen Fra­gen zu stellen! Weit­ere Informationen

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Termine, Termine, Termine.….

Anscheinend haben alle, die etwas zu sagen und zeigen haben, es schon lange vor­bere­it­et, aber jet­zt kommt es mit Macht auf uns zu. Die Woche vor den Oster­fe­rien ist gespickt mit Ver­anstal­tun­gen, eine wichtiger und inter­es­san­ter als die andere. Zu den drei Ankündi­gun­gen vom let­zten Newslet­ter /Rote Lin­ie in Ham­bach, So, 18.03. 11.30 h / Vor­trag Ange­li­ka Claußen (IPPNW),  Di, 20.03. 19 h / Rad-Vor­rang-Route Brand-Innen­s­tadt, Mi., 21.03. 17 h / sind noch zwei dazu gekom­men: Ausstel­lung „Kün­stler gegen TIHANGE“ Im let­zten Jahr kon­nten wir engagierte Kün­stler beim Wet­tbe­werb „Blick­fänger und Ohrwürmer gegen Tihange“ ausze­ich­nen. Jet­zt dür­fen wir erfreut ein­laden zu ein­er Vernissage, die der Berufsver­band Bilden­der Kün­stler, der BBK — Aachen/ Eure­gio e.V. ini­tiert hat. Im Haus der StädteRe­gion Aachen, 10, wer­den am Di, 20.03.2018 um 17 Uhr die aufrüt­tel­nden Arbeit­en von 22 Künstler*innen von den Kura­toren Prof. Menges-Spell und Dr. Hajo Peters vorgestellt. Die Ausstel­lung ist bis zum 27. April (jew. Mo – Fr 7–19 Uhr) an gle­ich­er Stelle zu sehen.  Das Objekt unseres let­ztjähri­gen 1. Siegers, Klaus Kauf­mann, ist auch mit dabei. Struk­tur­wan­del im Rheinis­chen Braunkohlere­vi­er Das Ev. Erwach­se­nen­bil­dungswerk im Kirchenkreis Aachen und der Solaren­ergie-Fördervere­in Deutsch­land e.V. laden wieder zu ein­er Ver­anstal­tung im Rah­men der Mittwochswerk­statt “Zukun­ft gestal­ten” ein: Mi, 21.3.2018, 18 Uhr im Haus der Evan­ge­lis­chen Kirche, Frère-Roger-Str. 8–10, 52062 Aachen Pläne, Gedanken und Visio­nen für die Zeit nach der Braunkohle. Für die Neuen­twick­lung des nicht in Anspruch genomme­nen Ham­bach­er Abbauge­bi­etes, sofern der Rest­wald in Ham­bach als FFH-Gebi­et erhal­ten bleibt, stellt Ger­hard Kern (Ini­tia­tive Buir­er für Buir) als Betrof­fen­er von der Tage­baukante vor. „Auch die Gew­erkschaften müssen ihrer Ver­ant­wor­tung in der Kli­mafrage gerecht wer­den“, sagt Hel­mut Born (Mit­glied im Lan­desvor­stand von ver.di). „Auf einem toten Plan­eten gibt es keine Arbeit­splätze.“ Die bei­den Ref­er­enten disku­tieren mit den Anwe­senden über einen sozial abgesicherten Ausstieg aus der Braunkohlever­stro­mung und die Poten­tiale für die Schaf­fung neuer Arbeit­splätze in ein­er gewan­del­ten Region. Zugegeben, auch uns flim­mert es vor den Augen angesichts der vie­len Ange­bote. Aber ein Blick auf unsere Web­site schafft einen kom­plet­ten Überblick für die poli­tis­che Wochen­pla­nung. Her­zliche Grüße, Robert Borsch-Laaks 

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Unser Brief an die Abgeordneten

Die Zer­störung des Immerather Doms, die uns immer noch in den Knochen sitzt, weil wir vor Ort waren, hat uns zu ein­er beson­deren Aktion ver­an­lasst, an der sich jed­er auch von zu Hause aus beteili­gen kann. Wir haben Briefe mit 3 Fra­gen zum Kohleausstieg an die  Bun­destagsab­ge­ord­neten der (poten­tiellen) GroKo adressiert. Nun suchen wir 399 Men­schen, die diese als per­sön­liche Absender mit ihrer Unter­schrift nach Berlin schick­en. Vorder­seite des Briefes Rück­seite des Briefes UpdateApril 2018: Es sind nicht viele Antworten aus Berlin zurück gekom­men.  Die SPD hat mit einem Serien­brief geant­wortet. Falls Ihr eine Rück­mel­dung bekom­men habt, sendet sie uns bitte per Mail.

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