Bericht — INRAG-Konferenz zu Tihange & Doel

Die drin­gende War­nung unab­hängiger Nuk­lear­ex­perten

Wir schreiben das 6. Jahr der wach­senden Unruhe unter den Men­schen in Hauptwin­drich­tung von Tihange & Doel. Bei der von der StädteRe­gion organ­isierten INRAG- Expertenkon­ferenz in Aachen am 13./14. April 2018 haben unab­hängige Wis­senschaftler noch ein­mal die beson­dere Gefahr bekräftigt, die von den „Ris­sereak­toren“ für das gesamte Rhein­land aus­ge­ht.

Das Faz­it der Kon­feren­zteil­nehmer:
Der Reak­tor muss deshalb nach dem jet­zi­gen bekan­nten Stand der Unter­suchun­gen einst­weilig still­gelegt wer­den!

Ist dem etwas hinzuzufü­gen? Nun ja, frei­willig wird die Bel­gis­che Atom­auf­sicht sich dieser klaren Aus­sage nicht anschließen, auch wenn die Argu­mente der INRAG- Wis­senschaftler erdrück­end sind. Aber vielle­icht stellt sich der neue Chef der Atom­be­hörde,  Frank Harde­man, der am 1. Mai sein Amt antritt, der Diskus­sion mit kri­tis­chen Wis­senschaftlern, Sein Vorgänger, Jan Bens (Ex- Elec­tra­bel-Direk­tor), hat­te dies stets abgelehnt.

Beson­ders empfehlenswert  der Vor­trag von Dr. Wolf­gang Ren­neberg, ehem. Abteilungsleit­er für Reak­tor­sicher­heit im Bun­desumwelt­min­is­teri­um. Hochbrisante Doku­mente beleucht­en den Schlen­dri­an bei den bel­gis­chen Sicher­heit­snach­weisen:

Einen Bericht über die Tagung und ein Inter­view mit Dr. Greg Jazko, ehem. Leit­er der US-amerikanis­chen Atom­auf­sicht, gibt es zum Nach­le­sen in diesen Zeitungsar­tikeln:

Mit der Über­gabe Hun­dert­tausender Unter­schriften zur Peti­tion Stop Tihange 2 & Doel 3  Anfang Juli 2018 wer­den wir den nöti­gen öffentlichen Druck auf­bauen.

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