2020: Start in eine entscheidende Dekade

Für einen schwungvollen Start im neuen Jahr kom­men ein paar gute Nachricht­en ger­ade recht: Atom­en­ergie In den let­zten Tagen des alten Jahres haben nicht nur die Schweiz und Schwe­den alte AKW abgeschal­tet son­dern auch Phillips­burg, eines der störan­fäl­lig­sten in Deutsch­land, ist am Sil­vester­abend endlich still­gelegt wor­den. Auch unsere Fre­unde im südlichen Dreilän­dereck dür­fen sich freuen: In Fes­sen­heim am Ober­rhein wer­den nun im Feb­ru­ar und Juni 2020 nach 42 Jahren die ältesten franzö­sis­chen AKW defin­i­tiv abgeschal­tet. Und glob­al? Allen Falschmel­dun­gen zum Trotz geht es weltweit bergab mit der Atom­kraft. In den let­zten 10 Jahren gin­gen 18 AKW mehr vom Netz als neue in Betrieb genom­men wur­den und der Atom­stro­man­teil an der weltweit­en Stromerzeu­gung ist um 27% gesunken (s. Grafik). Zur gesamten Energiev­er­sorgung der Welt liefern die Atom­meil­er ger­ade mal einen Beitrag von 2%. Alleine diese Zahl zeigt, dass auf diesem Irrweg nie und nim­mer ein nen­nenswert­er Beitrag zur Kli­maret­tung möglich ist. Ein Tipp: Um in Sachen Atom auf dem Laufend­en zu bleiben, lohnt es, den immer gut recher­chierten Blog von .aus­ges­trahlt zu abon­nieren. Dort find­et man auch alles, was man als Kli­maschützer über den abge­blichen Nutzen von ange­blich neuen AKW- Konzepten wis­sen muss, um in Diskus­sio­nen nicht dumm dazuste­hen. https://www.ausgestrahlt.de/blog/  Das Kli­ma Die näch­ste Dekade wird eine entschei­dende wer­den (müssen), wenn die Men­schheit noch einen Chance haben soll, die glob­ale Erwär­mung zu stop­pen. In dieser drän­gen­den Frage kann vielle­icht eines Tages das ver­gan­gene Jahr als der poli­tis­che Wen­depunkt in den Geschichts­büch­ern ver­merkt wer­den. Nicht die Wende der Poli­tik­er – son­dern für das Entste­hen ein­er wel­tumspan­nen­den Basis­be­we­gung für Klim­agerechtigkeit. Wo es bei uns hinge­hen kann (und muss), sagt die Strom­sta­tis­tik 2019: Die Erneuer­baren haben im let­zten Jahr 46% des Stroms erzeugt. Jedes Jahr ein neuer Reko­rd. Zum ersten Mal ist die Winden­ergie die Num­mer 1 der deutschen Stromerzeu­gung – und hat die Braunkohle hin­ter sich gelassen. Die jüng­sten Proteste gegen die aktuellen Genehmi­gung­sprob­leme dieser EE-Branche haben zumin­d­est dazu geführt , dass die unsägliche Abstand­sregel aus dem Klima­paket gestrichen wur­den. Am Bürger­willen liegt der fak­tis­che Baustopp mit Sicher­heit nicht. Die jüng­ste repräsen­ta­tive Umfrage spricht eine klare Sprache (s. Ein­gangs­grafik). Unge­brochen ist auch der Wech­sel­wille beim per­sön­lichen Stro­man­bi­eter. Aber lei­der gehen viele Wohlmeinende der blu­mi­gen Wer­bung von kon­ven­tionellen Erzeugern wie RWE, e.on und ihren Tochterge­sellschaften auf den Leim. Da hil­ft der neue Ökostrom­re­port 2020 von Robin Wood, dessen gewaltige Recherc­hear­beit auch die 3 Rosen mit ein­er Spende unter­stützt hat: https://www.robinwood.de/oekostromreport Das gute Leben Die „Mor­gen­zeitung“, eine vier­seit­ige Beilage des Vere­ins FairBindung e.V. in der taz Ende Novem­ber, hat­te einen Rück­blick auf die kom­mende Dekade aus der Zukun­ft — dem Jahr 2029 — gewagt. Ein Kalei­doskop der großar­ti­gen Chan­cen und der bleiben­den gesellschaftlichen Wider­sprüche eines Deutsch­lands, das kurz davorste­ht, sein Kli­maziel 2030 tat­säch­lich zu erre­ichen. Der Link zum Nach­le­sen: Wie dem auch sein wird. Wir, jed­er einzelne von uns hat es sel­ber in der Hand, die Alten wie die Jun­gen, welche Visio­nen und Szenar­ien Wirk­lichkeit wer­den. Die 3 Rosen für 2020 wün­schen euch ein gutes Händ­chen im pri­vat­en und poli­tis­chen Leben. Am besten Hand in

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Rote Linie und die Zukunft

Im Mai war der Ham­bach­er Waldspazier­gang der 50. in ein­er unglaublichen David gegen Goliath-Geschichte. Er war gle­ichzeit­ig die fün­fte „Rote Lin­ie“, um den ras­an­ten Vor­marsch der RWE Bag­ger zu stop­pen. Bilder des Köl­ner Fotografen Her­bert Sauer­wein von dieser fried­vollen, aber bes­timmten Aktion — unter­legt Liedern von Kurt & Josie (z.T. mit Bär­bel an der Geige) – gibt es in diesem Video: „Die Rote Lin­ie“, so heißt auch der bewe­gende Doku­men­tarfilm über alles, was über den Wider­stand im Rheinis­chen Revi­er in die Geschichts­büch­er zu schreiben wäre. Diesen Film muss man gese­hen haben! Über 4 Jahre hat die großar­tige Regis­seurin, Karin de Miguel Wessendorf, mit ihrem Team Men­schen begleit­et, die sich mit langem Atem gegen RWE zur Wehr set­zen. Ab Do, 06.06. läuft er in der drit­ten Woche im Apol­lo. Täglich um 18.00 h. Infos und Tick­ets unter: http://www.apollo-aachen.de/?page_id=5900 Hinge­hen ist gut für das Herz und den Mut weit­erzu­machen. Denn der Konz­ern gebärdet sich derzeit wie ein ver­wun­detes Raubti­er. Wir dür­fen keine Ruhe geben. Aachen im Zen­trum der europäis­chen Kli­maschutzbe­we­gung! … für das Fron­le­ich­­nams- Woch­enende bah­nt sich Großes an. SAVE THE DATES! „Fri­days for Future“ aus 16 Län­dern Europas, und die (Grand)Parents, Sci­en­tists & Co. rufen auf: Fr, 21. Juni zen­traler Kli­mas­treik in Aachen . Wir wer­den die größte Demo erleben, die Aachen je gese­hen hat. Und der Tivoli wird mal wieder umjubelt sein! Und Har­ald Lesch wird auch dabei sein. Bitte packt mit an, um tausende tolle junge Men­schen unterzubrin­gen und zu ver­sor­gen. Bet­ten­börse und weit­ere Infos: https://ac2106.fridaysforfuture.de/ Am, Sa, 22. Juni geht es um die bedro­ht­en Dör­fer am Tage­bau­rand von Garzweil­er II.Unter dem Mot­to: “Platz nehmen gegen Kohle!” wer­den wir uns mit tausenden Men­schen schützend vor die Dör­fer set­zen. Die Farbe des Tages ist gelb, also bringt gelbe Klei­dung und Sitzgele­gen­heit­en mit! Dazu wer­den auch BUND, Green­peace, cam­pact, Naturfre­unde bun­desweit mobilsieren. Mobi Video unter https://www.alle-doerfer-bleiben.de/: oder hier auf YouTube Und auch die Aktiv­en von “Ende Gelände” haben an diesem ver­längerten Woch­enende zivile und unge­hor­same Aktio­nen an ander­er Stelle in Vor­bere­itung. https://www.ende-gelaende.org/de/aktion/

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Der Mai ist da!

Die zweite Mai­woche war ange­füllt mit vie­len Ver­anstal­tun­gen: Ein fuli­man­ter Start des Aach­en­er Radentschei­ds mit ein­er tollen kurzweili­gen Ver­anstal­tung auf dem Markt, 1.200 Men­schen bei der Roten Lin­ie und dem 5‑jährigen Jubiläum in Ham­bach und zeit­gle­ich 20.000 Teil­nehmer bei großen “Right(s) Now” Demo in Brüs­sel mit einem großen Kimaschutzblock. Hier­bei war erst­ma­lig auch die Forderung nach Abschal­tung von Tihange und Doel deut­lich sicht­bar bei ein­er Großak­tion der ökosozialen Bewe­gung “Hart boven hard” (Mit Herz gegen die Härte). Aus dem nicht bel­gis­chen Teil des tri­na­tionalen Bünd­niss­es waren vor allem Süd-Lim­burg­er und aus Aachen die IPPNW Medi­zin­er und die 3 Rosen vertreten. Dies ließe sich alles mit vie­len schö­nen Fotos doku­men­tieren. Es drängt aber, einen Blick auf das näch­ste Woch­enende zu wer­fen. Am Sa, 18. Mai dro­ht eine weit­ere Kirchen­z­er­störung nach RWE Plan zu ver­laufen. Das Dorf Man­heim (östlich vom Wald) ist in den let­zten Monat­en bere­its weit­ge­hend platt gemacht wor­den https://3rosen.eu/rwe-zerstoert-weiter/. An diesem Tag soll nun auch die Kirche vom Köl­ner Bischof entwid­met wer­den. Damit wäre der Weg für den Konz­ern frei, noch in diesem Som­mer die Abriss­birne loszuschick­en und ein ähn­lich­es Infer­no wie beim Immerather Dom im let­zten Jahr anzuricht­en. Das kön­nen wir nicht ein­fach als den Lauf der Dinge hin­nehmen. Wir rufen alle auf, ob Chris­ten oder nicht, beteiligt euch am “Stillen Protest” vor der Kirche: ab 14 Uhr: Demon­stra­tionszug von Bahn­hof Buir nach Man­heim, Fri­­days-for-Future Köln (FB-Event: https://www.facebook.com/events/452509382184669/ ) Ab 16 Uhr in Man­heim: Stiller Protest gegen die Entwid­mung der Kirche. Die Aktion wird von unter­schiedlichen Grup­pen unter­stützt (Fri­days for Future Köln, Alle Dör­fer bleiben, Ver­heizte Heimat, Extinc­tion Rebel­lion DN, Kli­maAk­tion Köln, burnOUT). Sie ver­ste­ht sich als Gespräch­san­re­gung inner­halb und mit der katholis­chen Kirche. Durch unter­schiedliche Aktions­for­men (u.a. Beten, Die-In oder das Zuk­leben von Mün­dern) soll in Verbindung mit großen Trans­par­enten, auf denen die 10 The­sen zum Kli­maschutz der deutschen Bis­chöfe ste­hen, endlich erre­icht wer­den, dass die Kirche ihre selb­st gesteck­ten Ziele auch in konkretes Han­deln über­führt. Weit­ere Infos: http://verheizte-heimat.de/2019/05/13/entwidmung-der-pfarrkirche-manheim-am-18–5‑pressemitteilung-hintergruende-und-konzept-des-stillen-protestes/ ANREISE: Die 3 Rosen haben noch PKW Plätze frei. Abfahrt: 14.30 Uhr an der Geschäftsstelle (Drei Rosen­str. 30) Anmel­dung: ahrisseac@gmx.de oder unter: 0172- 88 75 901 Eine Zer­störung wie beim Immerather Dom, die vie­len noch wie eine bru­tale öffentliche Hin­rich­tung im Gedächt­nis ist, darf sich nicht wieder­holen. Stoßge­bet eines unor­gan­isierten Chris­ten: Lieber Gott, schicke deinen heili­gen Geist in die Kirche von Man­heim. Einen Geis­tes­blitz in das Herz des Bischofs, wie er die Zer­störung deines Gotte­shaus­es noch ver­hin­dern kann. Vielle­icht sagt er dann fol­gende Sätze: „Oh Herr, wir haben diese Kirche in deinem Namen und dem dein­er Heili­gen gewei­ht. … St. Albanus und St. Leon­hardus haben mit dir gesprochen, wie ich ger­ade erfuhr. … (Er hält seine Hand ans Ohr, um bess­er zu ver­ste­hen) … Und die Staat­san­waltschaft des jüng­sten Gerichts hat sich ein­deutig geäußert, dass sie die Inqui­si­tion ein­schal­ten wird ?…. Das würde auch mich betr­e­f­fen ?! … Liebe Gemein­demit­glieder, … mir ist von oben strikt unter­sagt wor­den, diese Kirche zu entwid­men … bis der neue Besitzer den ein­deuti­gen Nach­weis erbringt, dass der Abriss dieses Gotte­shaus­es, angesichts des

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Raus in den Frühling

Sam­stag, 23.03.: Stern­marsch der Dör­fer im Garzweil­er Revi­er Man erin­nere sich: Im let­zte Jahr strahlte Anfang Okto­ber noch die Spät­som­mer­son­ne 50.000 Men­schen an, die sich zur großen Demo am Ham­bach­er Tage­bau­rand ver­sam­melten. Am kom­menden Sam­stag leuchtet die große Energiespenderin auf das Garzweil­er Revi­er und die dort bedro­ht­en Dör­fer, denen die RWE- Bag­ger immer näher rück­en. Die große Aufmerk­samkeit, die der Schutz des Waldes im ganzen Land und inter­na­tion­al erfahren hat, hat auch den Men­schend neuen Mut gegeben, die sich nicht zur Umsied­lung aus ihrer Heimat zwin­gen lassen wollen. Die lokalen Anwohn­er-Ini­­ti­a­­tiv­en erhof­fen sich ganz viel sol­i­darische Unter­stützung beim Stern­marsch am kom­menden Sam­stag. Und die Sonne ist wieder mit dabei und beschert uns mit wun­der­schönem Früh­lingswet­ter! In 8 Ster­nen­schweifen geht es aus ver­schiede­nen Orten zu Fuß und auf dem Rad nach Keyen­berg. Alle Anreise Infos unter: https://www.alle-doerfer-bleiben.de Die Grü­nen organ­isieren ab Aachen (13.15 h Hbf) Busse zum Stern­marsch. Anmel­dung (bis. 21.03.) unter: https://www.oliver-krischer.eu/busanmeldung/ Einige von uns 3 Rosen wollen mit der Bahn und Rad nach Erke­lenz fahren (Abfahrt: 13.37 h AC Hbf — Ankun­ft 14.13 h). Seid rechtzeit­ig im Hbf, dann kön­nen gün­stige 5er Tick­ets kaufen.Wer ohne Rad­mit­nahme reist, nutzt diese Region­al­bahn bis Wick­rath (2 Sta­tio­nen weit­er). Ab Wick­rath Markt (350 m vom Bf) fahren euch Shut­tle­busse nach Wan­lo. Von dort geht der kürzeste Fuß­marsch (1,6 km) los. Let­zte Möglichkeit, um noch rechtzeit­ig den Start des Radler­schweifs zu erre­ichen: AC 14.13 h (RE) — Erke­lenz Ankun­ft 14.53 h. Rück­fahrt mit dem Rad: Keyen­berg — Erke­lenz (direkt ca. 8 km). Ab Erk. Bf. fahren Züge nach AC jew­eils um xx.37 h bzw. xx.02 hFür Fußgänger wer­den zur Heim­reise Shut­tle­busse nach Wick­rath fahren. Außer­dem kön­nt ihr evt. an den Park­plätzen PKW- Fahrern helfen, ihre Spri­taus­nutzung zu verbessern 😉 Kommt zu hauf. Unsere Unter­stützung wird gebraucht!

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Gute Nachrichten für 2019

Die Erneuer­baren Energiequellen (EE) haben Deutsch­land im Jahr 2018 zum ersten Mal mehr als 40% der Stromerzeu­gung geschafft… und damit die Kohlever­stro­mung vom ersten Platz bei der Sicherung des Lebenssaftes unseres Indus­trielandes ver­drängt! Wenn man bedenkt, dass von der Gesamt­menge fast 10% in den Export gin­gen, braucht man kein Experten­studi­um, um auszurech­nen, wie viele der größten Dreckschleud­ern und riskan­testen Reak­toren man sofort abschal­ten kön­nte.  Dieser Führungswech­sel bei der Strompro­duk­tion geschah, obwohl die schwarz-rot-gelbe Poli­tik in den let­zten Jahren kaum etwas unter­lassen hat, um das Wach­s­tum der EE auszubrem­sen. Vor allem bei den Bürgeren­ergiean­la­gen.  EU stärkt Ini­tia­tive von Bürg­ern beim Aus­bau der Erneuer­baren Hier kommt uner­wartete Schützen­hil­fe von der viel gescholte­nen EU. Eine neue Richtlin­ie, ver­langt von den Mit­glied­slän­dern die Beschränkun­gen und Benachteili­gun­gen für den „Mark­tzu­gang“ für pri­vate und genossen­schaftliche Eigen­erzeuger abzubauen – Mehr kön­nt Ihr hier lesen! Dies alles wird nicht von alleine geschehen. Wir ken­nen zur Genüge den hin­hal­tenden Wider­stand, den man in Berlin gegen fortschrit­tliche EU-Regeln entwick­eln kann.  Wer hat die Macht über die Zukun­ft? Jed­er nimmt jede Gele­gen­heit wahr, um bei vielfälti­gen Anlässen Gesicht zu zeigen.  In der Front der Ewiggestri­gen ste­hen auch die Ram­bos mit Konz­ern­macht. Vor einem Jahr waren der erste Rodungsstopp ein­er­seits und die Zer­störung des Immerather Doms ander­er­seits, ein Weck­ruf für eine Bürg­er­be­we­gung, wie es sie in der Energiefrage seit Fukushi­ma nicht mehr gegeben hat­te. Für dieses Jahr braucht die „Zivilge­sellschaft“ dreier­lei:  Alle Umwel­tor­gan­i­sa­tio­nen erhal­ten großzügige Spenden, um die erforder­lichen Kam­pag­nen finanzieren zu kön­nen. Die Bürg­erini­tia­tiv­en erhal­ten einen großen Zulauf von Men­schen, „die was tun wollen“.  Die 3 Rosen tre­f­fen sich zu ihrem 1. Offe­nen Tre­f­fen stets am 1. und 3. Mon­tag im Monat um 19:00 Uhr in der „Wohnz­im­mer-Geschäftsstelle“ in der Drei Rosen Str. 30. Steuer­abzugs­fähige Spenden an die 3Rosen sind auch her­zlich willkom­men.Abon­niert unseren Newslet­ter. Wir hal­ten euch auf dem Laufend­en mit Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen und aktuellen Hin­weisen zu Ver­anstal­tun­gen und Aktio­nen. Unser Mot­to: Kohle und Atom – zweimal falsch­er Strom! Oder wie Raimund Kamm vom FORUM aus Augs­burg es in seinem Neu­jahrs­mail schrieb: Wir arbeit­en proAtom­ausstieg, proKli­maschutz und proEn­ergiewende  Wir wün­schen allen Mitstreiter*Innen viel Kraft bei gute Gesund­heit für ein Jahr, das eine entschei­dende Wende brin­gen kann. Euer 3 Rosen Team PS: Für alle die sie noch nicht ken­nen, die Links zu zwei Videos, die es lohnen Mil­lio­nen­fach angeschaut zu wer­den: Alexan­der Gerst, “unser“ Mann im Orbit,  entschuldigt sich bei seinen zukün­fti­gen Enkeln: http://www.youtube.com/v/4UfpkRFPIJk?version=3&autohide=1 Die 15-jährige Gre­ta Thun­berg redet auf der Kli­makon­ferenz in Kat­towitz: https://www.youtube.com/watch?v=LZmfkAX61BM

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NL — Werden wir das schaffen?

Die let­zten Tage machen es span­nend. Wer­den wir beim Zielein­lauf in Brüs­sel die halbe Mil­lion voll haben? Wir sind ganz nah dran. Es fehlen nur noch 640 Unter­schriften. Schaf­fen wir das bis Fre­itag? Nur Sie, liebe Leser dieses Newslet­ters, kön­nen das schaf­fen. Druck­en Sie (noch mal) Lis­ten von unser­er Web­site aus und fra­gen Sie in Ihrem Umfeld diejeni­gen, die sie noch nicht gefragt haben. => Online kann noch bis zum, Do, 12.Juli, 20.00 Uhr unter­schrieben wer­den. Wir vom 3 Rosen Team kön­nen nur ver­sich­ern, dass jede gesam­melte Stimme der Men­schen, die sich bedro­ht fühlen, noch gezählt wird. Auf Papierlis­ten haben bis­lang (Stand: 09.07., 20.00 h) über 109.706 Men­schen per­sön­lich unter­schrieben. Damit wur­den unsere kühn­sten Erwartun­gen weit übertrof­fen. Großar­tig! => Bis Mi, 11.07. kön­nen noch Lis­ten ein­geliefert wer­den (Per Fax / Mail oder direkt in den Briefkas­ten unser­er Geschäftsstelle). Bleiben Sie dran! Es sind Ihre Stim­men, die wir mit nach Brüs­sel nehmen. Am Fre­itag gemein­sam nach Brüs­sel… Die vierköp­fige tri­na­tionale Del­e­ga­tion, die am Fre­itag, 13.07. um 10 Uhr in das Aller­heilig­ste der FANC vorge­lassen wird, wün­scht sich in Brüs­sel Unter­stützung von draußen. Wir freuen uns über alle, die sich die Zeit nehmen kön­nen, an diesem Tag um 09.00 Uhr am Bf. Brüs­sel-Cen­­tral zu sein. (Abfahrt 7.04 AC-Hbf, oder direkt mit dem bel­gis­chen IC 530 nach Oos­t­ende ab Eupen oder Welken­raedt). Anmel­dung zur Fahrt … und am Sam­stag feiern! DANKE noch mal an alle, die sich mutig auf den Weg macht­en, um andere anzus­prechen. Wir wollen diese tolle Erfahrung der Sol­i­dar­ität mit euch feiern. Für Sa, 14.07. ab 18.00h, laden wir zum Garten­fest bei den 3Rosen ein. Wir wer­den mit Kurt & Josie (vom Kabarett Mui­ta Mer­da) sin­gen und lachen und den Men­schen hin­ter den Kon­tak­tadressen begeg­nen. Bitte unbe­d­ingt anmelden, damit wir pla­nen kön­nen, wie viele Biowürste für den Grill bestellt wer­den müssen ;-). Wir sor­gen für Getränke und freuen uns über Beiträge zum Büf­fet. Anmel­dung zum Garten­fest Bis Fre­itag und Sam­stag. Euer 3 Rosen Team

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Kommt mit uns am 13.7. zur FANC nach Brüssel

Es gibt Leute die sagen die Reak­toren seien unsich­er, andere sagen sie seien sich­er, aber alle sagen das sie es nicht ganz genau wis­sen. Wir sagen, wir blieben dran bis diese Dinger abgeschal­tet sind! Wer das genau­so sieht, ist her­zlich ein­ge­laden mit uns zur Über­gabe der 500.000 Unter­schriften nach Brüs­sel zu fahren und dort ein Zeichen zu set­zten. Bitte hier anmelden Wir empfehlen zusam­men mit dem Zug zur Über­gabe der Peti­tion zu fahren. Es ist der Weg, der am sich­er­sten zum Ziel führt. Der bel­gis­che IC 530 fährt um 7.18 ab Eupen direkt zum Ziel Brüs­sel-Cen­­tral. Ab Aachen Hbf. kann dieser mit dem Region­alzug Rich­tung Spa ab 7.04 Uhr (Gleis 9) erre­icht wer­den. Umstieg in Welken­raedt ohne Bahn­steig­wech­sel (Gleis 5), Abf. 7.26 h. Der Zug erre­icht Brüs­sel Cen­tral plan­mäßig um 8.59 h. Von dort marschieren wir gemein­sam zum FANC- Gebäude. Wenn genü­gend Nach­frage beste­ht, besor­gen wir einen Block 10er Karten, dann kostet eine IC-Fahrt in B pauschal nur 7 Euro! AC-Welken­raedt kostet mit einem AVV-Min­i­­grup­pen-Tage­­stick­­et (Stufe 3) im gün­stig­sten Fall ca. 4 Euro (hin & rück). Bitte unbe­d­ingt eure Tel.Nr. angeben zur Detail­ab­sprache. Unsere Zug­be­glei­t­erin: Moni­ka Laaks: 0241–59585 bzw. 0173–893 45 65.

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Erstes Ziel erreicht: Über 100.000 auf Papierlisten

In den let­zten Tagen ist der End­spurt zum Sprint gewor­den. Übers Woch­enende hat die uns so wichtige Peti­tion auf Papi­er mit ihren per­sön­lichen von Hand geze­ich­neten Unter­schriften einen aktuellen Stand von 105.728 erre­icht !!! (Mi, 4. Juli, 18 Uhr). Das sind nur die ein­geliefer­ten und gezählten. An den meis­ten der 70 Auslegestellen kann noch bis zum Sa, 7.7. unter­schrieben wer­den. Weit­er­sagen! Auch bei der Online- Peti­tion geht derzeit die Post ab. Mon­tag früh ging eine Bewer­bung der Peti­tion an den großen Verteil­er der Peti­tion­splat­tform change.org raus. Sei­ther haben wir über 25.000 neue Online Unterze­ich­n­er! Da die Zahlen ras­ant ver­al­ten, haben wir auf unser­er Web­site www.3rosen.eu auf tage­sak­tuelle Zäh­lung umgestellt. Es wird immer wahrschein­lich­er, dass der Peti­tion­s­marathon im Ziel mit ein­er hal­ben Mil­lion plus X ein­läuft. Großen Dank an alle, die dabei helfen. Online- Unter­schriften wer­den bis zum Tag der Über­gabe erfasst. Näch­ste Woche geht es auf Tour Der Zus­pruch zu dieser Kam­pagne hält uns in Atem, auch beim gestri­gen Sortieren von über 9.000 Lis­ten (Foto). Die hier­bei raus­ge­filterten Lis­ten mit bel­gis­chen und nieder­ländis­chen Unter­schriften wer­den in drei Ort­ster­mi­nen medi­en­wirk­sam präsen­tiert und in unseren Tour­wa­gen ein­ge­laden. Gerne kön­nt ihr uns dabei begleit­en und unsere Mit­stre­it­er von der anderen Seite der Gren­ze ken­nen ler­nen. Orte und Zeit­en: Lüt­tich am Mi, 11. Juli um 11 Uhr auf dem Place du Marché, gegenüber dem Rathaus. Maas­tricht am gle­ichen Tag um 15 Uhr am Onze-Lieve Vrouwe­plein. In Visé  find­et der dritte Event am Do, 12. Juli um 11 Uhr, in der Bäck­erei “Le Pain se sent rire” statt. Es wer­den  orig­i­nal bel­gis­che Reis­flä­den ange­boten. Die vierköp­fige Del­e­ga­tion der Bürg­erini­tia­tiv­en aus B/ D/ NL, die am Fr., 13. Juli um 10.00 Uhr in Brüs­sel in das Aller­heilig­ste, in das Chef­büro der FANC, vorge­lassen wird, wün­scht sich Unter­stützung von draußen. Wir freuen uns über alle, die sich die Zeit nehmen kön­nen, an diesem Tag um 09.00 Uhr am Bf. Brüs­sel-Cen­­tral zu sein. (Abfahrt 7.04 AC-Hbf.)  Anschließend (ca. 11 Uhr) gibt es eine öffentliche Pressekon­ferenz in der Nähe der FANC. Der bel­gis­che IC fährt jede Stunde. Für preis­gün­stige Mit­fahrgele­gen­heit­en kann man sich hier ein­tra­gen. Son­nige Grüße, das 3Rosen Team PS: Diese Kam­pagne kostet Geld, das nur aus Spenden finanziert wer­den kann, die wir als gemein­nütziger Vere­in erhal­ten. Bitte unter­stützt uns – auch wenn ihr sel­ber ger­ade nicht aktiv wer­den kön­nt: => Sparkasse Aachen (BIC: AACSDE33XXX), IBAN: DE89 3905 0000 1072 8942 54

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NL — Die Petition auf der Zielgrade

Liebe Mitstreiter*innen gegen Tihange und Doel, So musste es ja kom­men – wir haben es so gewollt und sind doch täglich erstaunt: Unser Briefkas­ten quillt über, das Fax und der Kopier­er waren der Belas­tung nicht mehr gewach­sen und mussten repari­ert wer­den und die Mail­flut über­schwemmt unsere Wohnz­im­mer-Geschäftsstelle. Der aktuelle Zwis­chen­stand (30.06.2018, 22 Uhr): 450.534 Unter­schriften. Davon sind 98.290 auf Papierlis­ten. Diese sind uns beson­ders wertvoll. Denn hier drin steckt das per­sön­liche Engage­ment ungezählter Samm­ler, die sich nicht scheuen, ihre Nach­barn, Kol­le­gen und Kun­den zu fra­gen, eine per­sön­liche Unter­schrift zu leis­ten. Danke an alle! Die let­zte Sam­mel­woche hat begonnen. Bis zum Sa, 7. Juli hätte wir gerne all die vie­len Lis­ten die noch an 70 Aus­lagestellen oder mit denen vie­len Pri­vat­men­schen unter­wegs sind bei uns in der Geschäftsstelle. Unser (heim­lich­es) Ziel 100.000 Unter­schriften auf Papierlis­ten ist greif­bar nahe. Am Di, 10.07 erscheint die let­zte unser­er (auch inhaltlich lesenswerten) Anzeigen in allen Region­alaus­gaben der Aach­en­er Zeitun­gen mit dem vor­läu­fi­gen Endergeb­nis. Zum Nach­le­sen, Aus­druck­en und Weit­er­leit­en HIER run­ter­laden. Vor­läu­fig wird dieses Ergeb­nis deshalb sein, weil wir an den bei­den Tagen vor der Über­gabe an drei Sta­tio­nen bei unseren Nach­barn jen­seits der Gren­ze (von der die Strahlung nichts weiß) die Unter­schriften in Emp­fang nehmen wer­den, die in Bel­gien, den Nieder­lan­den, Frankre­ich und Lux­em­burg gesam­melt wur­den. Lasst euch über­raschen. Wollt ihr noch was tun, wenn die Quer­streifen auf der Ziel­grade erre­icht sind? Deutsch­er sportlich­er Ehrgeiz kann sich nach dem WM-AUS auf die schö­nen und wichti­gen Dinge konzen­tieren. Ein Beispiel, zu dem ihr vielle­icht auch noch beitra­gen kön­nt, wenn ihr im Raum Köln wohnt: Eine neue Gruppe von Aktiv­en aus Köln, will beim großen „Sum­mer Jam”- Fes­ti­val an den Füh­linger Seen am Sa, 07. Juli  an den Warteschlangen und auf dem Zelt­platz sam­meln. Wenn ihr helfen kön­nt, bitte bei  b.beckroege@web.de melden. Raus in den Som­mer Es ist Som­mer und allerorten find­en Stadt­feste und andere Ope­­nair- Ver­anstal­tun­gen statt, wo viele Men­schen erre­ich­bar sind.  Ihr werdet euch wun­dern, wie viel Zus­pruch ihr dabei bekommt. Warteschlangen vor Imbiss und Getränkestän­den sind ide­al „zum Fis­chen gehen“. Bei einem Aach­en­er Straßen­fest sam­melten wir zu dritt in vier Stun­den 560 Unter­schriften. Das absolute High­light war das Fest zum 900-jähri­­gen Stadtju­biläum von Stol­berg. Wir hat­ten dort einen Stand und kon­nten an einem Nach­mit­tag 1.250 Unter­schriften in die Kiste pack­en — incl.  ein­er Liste der Band­mit­glieder der „Bläck Föös“, die am Abend dort spiel­ten. Also: Ladet den Lis­ten­vor­druck (PDF) runter Bestellt unseren infor­ma­tiv­en Fly­er (PDF) Andere Aktion­s­ma­te­ri­alien kann man HIER bestellen Bedenkt, bei der Abgabe eur­er Sam­mel­er­folge,  dass wir auch noch ein paar Tage brauchen, um alles zu ver­pack­en und ab dem 11.07. bere­its mit dem Peti­tion­s­tour Wagen außer Lan­des sind. Danke, für den Zus­pruch den wir von vie­len erhal­ten haben. Memo: Dies alles kann nur aus Spenden finanziert wer­den kann, die wir als gemein­nütziger Vere­in erhal­ten. Bitte unter­stützt uns – auch wenn ihr sel­ber ger­ade nicht aktiv wer­den kön­nt: => Sparkasse Aachen (BIC: AACSDE33XXX), IBAN: DE89 3905 0000 1072 8942 54 Details zur Über­gabe Die vierköp­fige Del­e­ga­tion der Bürg­erini­tia­tiv­en aus B/ D/ NL,

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Belgisches Roulette

Seit dem 15. Mai gestal­ten wir eine ¼ Seite in allen Aus­gaben der Aach­en­er Zeitun­gen. Ein The­ma zieht sich durch alle unsere Beiträge: Das Insti­tut für Risiko- und Sicher­heitswis­senschaften der Wiener Uni­ver­sität für Bodenkul­tur, hat­te für die StädteRe­gion Aachen die Aus­bre­itung der radioak­tiv­en Wolke nach ein­er Havarie von Tihange 2 unter­sucht. Wir haben diese Studie in eine all­ge­mein­ver­ständliche Form über­set­zt, die Sie in diesem Blog „Bel­gis­ches Roulette“ find­en. Was ist das? Es geht um Wahrschein­lichkeit­en. Genau: Wahrschein­lichkeit­en, die an die Bedin­gung geknüpft sind, dass in Tihange der Ern­st­fall ein­tritt und 30% des radioak­tiv­en Inven­tars ver­pufft. Wie groß die Wahrschein­lichkeit ist, dass diese Havarie passiert, kann nie­mand sagen. Sich­er ist nur, dass in unser­er Nähe zwei Reak­toren in einem Zus­tand betrieben wer­den, für den es keinen Sicher­heit­snach­weis nach den inter­na­tion­al anerkan­nten tech­nis­chen Regeln gibt. Die Gefahr ist mit den Hän­den zu greifen. Die Wahrschein­lichkeit­en, die das Wet­ter bei der Verteilung des Fall­outs erzeugt, lassen sich heutzu­tage zuver­läs­sig berech­nen. Sie lehren uns, das Risiko und den Grad der Betrof­fen­heit vom “Bel­gis­chen Roulette”  einzuschätzen. Roulette begin­nt mit der Entschei­dung an den Spieltisch zu gehen. Die Entschei­dung über der Betrieb der Ris­sereak­toren liegt nicht in der Hand der Mil­lio­nen Men­schen, die in Europa von ein­er Havarie betrof­fen wären. Dieses Zwangsroulette kann nur durch Abschal­ten der unberechen­baren Quellen des Risikos been­det wer­den. Unsere Zeitungs­beiträge kann man an dieser Stelle nach­le­sen, run­ter­laden und weit­er ver­bre­it­en. Danke an den Aach­en­er Zeitungsver­lag, der uns diesen Raum für die Darstel­lung unser­er Sicht der Dinge zur Ver­fü­gung stellt und uns grafisch unter­stützt. Als PDF- Dateien down­load­en: Anzeige vom 15.05.2018 — Anzeige 22.05 — Anzeige 29.05 — Anzeige 05.06. — Anzeige 12.06. — 6. Anzeige 19.06 — Zeitung_7_26.06 — Zeitung_8_03.07 —  Zeitung_9_10.07

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