Wenn schon — denn schon: der private Weg zur Wärmewende

Rund 40% der glob­alen CO2- Emis­sio­nen entste­hen für die Heizung der Häuser, in denen Men­schen leben und arbeit­en. Deshalb ist dies ein klimapoli­tis­ches The­ma ersten Ranges. Der Ukraine- Krieg zeigt überdies unsere Abhängigkeit von Energieim­porten und Haus­be­sitzer und Mieter schauen mit Sorge auf die näch­sten Heizkosten­rech­nun­gen. Es geht also um die notwendi­ge „Wärmewende“, den schlafend­en Riesen der Energiewende. Um auf dem Weg hin zu einem nach­haltig bezahlbaren Energie(kosten)budget das Richtige zu tun und teure Irrwege zu ver­mei­den, wird der Ref­er­ent, der Bausachver­ständi­ge Robert Borsch-Laaks, aus sein­er langjähri­gen Arbeit als Energieber­ater konkrete Ratschläge geben. Er wird zeigen, welche Maß­nah­men – bauliche und heiztech­nis­che – wieviel Einsparun­gen brin­gen kön­nen – oder aus prak­tis­ch­er Erfahrung auch nicht. Diese Infover­anstal­tung find­et statt am Sam­sta­gnach­mit­tag, 21.05.22 ab 14.00 Uhr in “De Zaal”, Tolbertswei/Bloemendalstraat, im Zen­trum von Vaals. Der Ver­anstal­tung­sort ist ein beson­der­er: Ein Saal, der in Pri­va­tini­tia­tive mit großer PV-Anlage, Wärmepumpe und Wärmeschutz­maß­nah­men energien­eu­tral herg­erichtet wurde. Das Pro­gramm: Teil 1 (14.00 Uhr): Ener­getis­che Gebäude­sanierung: Wo muss die Reise hinge­hen? Mit welch­er Heiz- und Bautech­nik schaf­fen wir enkeltauglichen Wohn­raum in beste­hen­den Gebäu­den Teil 2 (16.00 Uhr): Den Pullover für das Haus strick­en. Wärmeschutz­maß­nah­men im Detail. Was bringt nach­weis­lich wieviel? Was lässt sich aus Fehlern ler­nen? Dazwis­chen gibt es eine Pause (mit Kaf­fee/­­Tee- & Kuchenange­bot) zum Sam­meln von Fra­gen für den Teil 2. Teilnehmer*innen kön­nen auch schon im Vor­feld Fra­gen zu eventuellen Bau­vorhaben schick­en, auf die der Ref­er­ent gerne einge­hen wird. Die Ver­anstal­tung ist live und kosten­frei. Da die Plätze begren­zt sind, bit­ten wir allerd­ings um eine Anmel­dung. Ein­fach form­los per Mail an post@3rosen.eu. Wo und was ist „De Zaal“ siehe: https://dezaal-vaals.eu/#aktuelles Das 3 Rosen Team freut sich auf regen Besuch.

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Baggerdrama in Lützerath

Ich war am 9.03.2022 als ein­er der Red­ner bei der Pressekon­ferenz an der Mah­nwache in Lützerath … und war geschockt. Als ich mit Eva Töller am Wen­de­ham­mer vor der Mah­nwache ankam, hat­ten wir einen RWE — Bag­ger bei seinem Zer­störungswerk direkt vor unseren Augen. Vor dieser Kulisse fand die Pressekon­ferenz vor eini­gen laufend­en Kam­eras statt und mit dutzen­den Jour­nal­is­ten, die online ihre Fra­gen stell­ten. Als ich nach der Ver­anstal­tung das Video drehte (HIER anschauen), stand neben mir ein Polizist — ger­ade als einzel­ner angereist — mit einem Fer­n­glas den Bag­ger fokussierend. Auf meine Nach­frage erfuhr ich, dass er vom Polizeiprä­sid­i­um in Aachen dort hin­be­ordert wurde, um die Ent­fer­nung zwis­chen dem Wall am Rande des Betrieb­s­gelän­des zum Bag­ger zu messen. Ganze 116 Meter betrug der Abstand. Kön­nte es sein, dass unsere Ord­nung­shüter sich dies­mal zum Schutz der Rechte von Bauer Eckardt Heukamp und den anderen Bewohn­ern des bedro­ht­en Dor­fes ein­set­zen wollen? Um welche Rechte geht es? In der Pressemit­teilung der Lan­desregierung zur neuen Leit­entschei­dung für das Rheinis­che Braunkohlere­vi­er hieß es vor ger­ade mal einem Jahr: „Erst­ma­lig schafft diese Leit­entschei­dung auch eine klare Vor­gabe für Abstände zwis­chen dem Tage­bau und den umliegen­den Orten. Hier sind zukün­ftig min­destens 400 Meter und bei Vere­in­barkeit mit der Rekul­tivierungs­pla­nung auch bis zu 500 Meter einzuhal­ten.” Und jet­zt? Das große Schweigen der poli­tisch Ver­ant­wortlichen. RWE darf es weit­er das machen, was wir ken­nen: Fak­ten schaf­fen, die unwider­bringlich Land­schaft, Wälder und beste Böden zer­stören. Darf ein Tage­baube­treiber entschei­den, was ein “bewohn­ter Ort” ist? Und was ist mit der öffentlichen Zusage des Konz­erns an die Rich­terin des OVG in Mün­ster? Man wolle “die Füße still­hal­ten” bis zum Urteil über die Klage des Bauern gegen die “vorzeit­ige Inanspruch­nahme” seines Hofes, so wurde es noch Anfang des Jahres in der Presse ver­laut­bart. Alles schon Maku­latur und das Papi­er nicht wert, auf dem die Öffentlichkeit (des)informiert wurde?  Was passiert ist grausig! Und wird Fol­gen haben — vielle­icht auch von uner­warter Seite. Es wurde schon vor ein paar Tagen eine Anzeige beim Ober­bergamt gegen das Vorge­hen von RWE ein­gere­icht. War das der Grund, warum der Polizist vor Ort war? Ich werde diesen Beitrag ergänzen, wenn wir Genaueres wis­sen. Hin­ter­grund­in­fos für die Presse kann man HIER Nach­le­sen. Frustige und wütende, aber jet­zt erst recht weit­er wider­ständi­ge Grüße,  Robert Borsch-Laaks

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Wie Wärmewende wirklich wird.….

Der Ref­er­ent zeigt aus langjähriger Prax­is als Bausachver­ständi­ger, wo es lang gehen muss … und auch verblüf­fend ein­fach gehen kann:
Zum richti­gen Zeit­punkt die richti­gen Entschei­dun­gen tre­f­fen für die wirk­same Senkung der Wärmev­er­luste und einen zukun­fts­fähi­gen Umbau der Heizanlagen.

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RWE gibt klein bei … oder doch nicht?

Die dro­hende Räu­mung und Zer­störung des let­zten bewohn­ten Bauern­hofs im Dorf Lützerath an der Tage­baukante in Garzweil­er ist vor­läu­fig aus­ge­set­zt bis zur Entschei­dung des OVG Mün­ster zur vorzeit­i­gen Inbe­sitz­nahme durch den Kohlekonz­ern. Dieser Beitrag erläutert mit Blick auf die Geschichte der juris­tis­chen Auseinan­der­set­zun­gen zu den Tage­bauen, was dies bedeuten kann.

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Einspruch zur Laufzeitverlängerung der Atomreaktoren Doel 1 und 2

Gegen die beschlossene Ver­längerung der Laufzeit bis 2025 von Doel 1 und 2 läuft jet­zt die nachträgliche UVP. Bis 1. Juli 2021 kann jed­er noch seinen Ein­spruch senden. Wir find­en auch für Tihange, ger­ade vor dem Hin­ter­grund des Flughafe­naus­baus Lüt­tich, muss eine UVP durchge­führt wer­den. Hier find­et ihr den Muster­brief des IPPNW und die Hintergrundinfos.

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Ein Erfolg für neuen Tatendrang

Der ful­mi­nante Erfolg der Ver­fas­sungs­beschw­erde zum Kli­maschutz war eine über­raschende gute Nachricht für die Jun­gen, deren Recht auf eine lebenswerte Zukun­ft einen konkreten Ver­fas­sungsrang bekom­men hat, aber auch für die Älteren, die dafür stre­it­en, dass sie ihren Kindern und Enkeln eine Welt hin­ter­lassen, die nicht mit Hochgeschwindigkeit in die Katas­tro­phe rast. Wenn nun die schwarz-rote Bremserkoalition …

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Frühling in der 3 Rosen Hambi Oase

Waldbesucher*innen haben seit dem let­zten Jahr einen beson­deren Anlauf­punkt im Ham­bi: Unseren Waldlehrp­fad, den wir mit Michael Zobel, Eva Töller und anderen Unter­stützern an der Tage­baukan­nte in 2020 eröffnet hat­ten. Einige Blessuren der Win­terzeit haben wir in den let­zten Wochen kuri­ert und drei neue Bäume gepflanzt.

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Zum Hören und Sehen: Videos zu unseren aktuellen Themen!

Video der Kli­ma Allianz — Unsere OASE — BUND: Man­heimer Loch — Rote Lin­ie 9.5. Unsere Ham­bi OASE im Früh­jahr 2021 (by Uta Schmitz-Ess­er) Hin­ter­grund Infor­ma­tio­nen und Pressemit­teilun­gen: Res­o­lu­tion von über 50 Organ­i­sa­tio­nen aus der Region Neue BUND Klage zum Haupt­be­trieb­s­plan 2021 bis 2024 für RWE Kurzvideo zur ROTEN LINIE (9.5.) Video Kli­ma Allianz (22.3.) Man­heimer Loch Dirk Jansen (6.3.) Artists for Future Aachen: Tat­en warten (22.3.)

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