Foto: Herbert Sauerwein, Köln

Radentscheid — Wald & Kohle — Atom

Am Di, 1.10.2019 wur­den über 37.000 Unter­schriften vorm Rathaus an den OB Phillip übergeben. Jed­er fün­fte Wahlbürg­er Aachen hat per­sön­lich mit vollem Namen und Adresse für das Bürg­er­begehren unter­schrieben. Das sind übri­gens mehr per­sön­liche Voten als der OB bei sein­er let­zten Wieder­wahl bekom­men hat­te. Ein kraftvolles Zeichen in Rich­tung Poli­tik und Ver­wal­tung: Aachen will Verän­derung! Die jüng­sten Mel­dun­gen über kurzfristige Ini­tia­tiv­en der AC Groko zeigen: Das Bürg­er­begehren zeigt Wirkung. Verkehrsini­tia­tiv­en tau(ch)en auf, die seit Jahren tiefge­froren waren. Weit­er so!

Der Aach­en­er Radentscheid hat im Finale der Pub­likumsab­stim­mung des PSD- Vere­in­spreis­es den 1. Platz erre­icht! Her­zlichen Glück­wun­sch zum Preis­geld, das für den notwendi­gen Fort­gang der Kam­pagne sehr hil­fre­ich ist.

2. Thema: Der Wald und die Kohle

Die RWE Bag­ger rück­en mit unver­min­dert­er Max­i­malgeschwindigkeit an den Wal­drand in Ham­bach vor. Was wir im Früh­som­mer an der Ostecke des Waldes doku­me­nierten und anklagten find­et derzeit auf des ganzen Länge und vor allem an der Morschenis­ch­er Seite statt.
Eine aktuelle Studie der Hochschule Eber­swalde und des Pots­dam Insti­tuts im Auf­trag von Green­peace schlägt Alarm. Diese Unter­suchung des Mikrokli­mas zeigt den Hitzestress, dem der Rest­wald zunehmend aus­ge­set­zt ist (Link zur Studie). Das riesige Tage­bauloch ist der größteste und heißeste Hotspot in der Kön­er Bucht. Sie fordert den Stopp der Bag­ger­ak­tiv­itäten auf der ober­sten Sohle und die sofor­tige Rekul­tivierun­gen der Rodungs­flächen. Auf ein­er Bre­ite von 500 m um den Wald, soll eine schnelle Auf­forstung die weit­ere Aus­trock­nung des Altbe­standes stop­pen.

Da dies von RWE nicht zu erwarten ist, müssen wir sel­ber Hand anle­gen. Im Zen­trum des näch­sten Waldspazier­gangs wird deshalb eine Pflan­za­k­tion ste­hen. Aktuelle Infos HIER

Ter­min vormerken: Wald statt Kohle. So, 13.10. Tre­ff­punkt 11.30 h am Kieswerk Col­las.

3. Thema: Atomenergie

Um Tihange und Doel ist es in let­zter Zeit rel­a­tiv still gewor­den. Nun, wir Bürg­erini­tia­tiv­en kön­nen nicht jedes Jahr Großevents wie die Men­schen­kette (2017) und den End­spurt der Peti­tion mit ein­er ½ Mil­lion Unter­schriften (2018) auf die Beine stellen. Aber beim tri­na­tionalen BI-Tre­f­fen am 21.09. in Lüt­tich haben wir gute Nachricht­en über die Ini­tia­tiv­en aus den Ini­tia­tiv­en gesam­melt. Diese wer­den schon bald wieder unser Prob­lem vor der Haustüre auf die Tage­sor­d­nung set­zen und in Medi­en brin­gen. Weit­ere Infos fol­gen.

Die unge­heuer aktiv­en BIs aus dem „Lin­gen Net­zw­erk“, haben das The­ma Bren­nele­mente-Export und Uranan­re­icherung, so sehr pub­lik gemacht, dass nach jüng­sten Umfra­gen 70% die Schließung der Uran­fab­riken von der Poli­tik fordern. Da diese sich aber nur bewegt, wenn der Druck von der Straße sicht­bar wird, gibt es bald vor Ort eine über­re­gionale Demo:

  • Sa, 26. Okt., 12.00 h, Bahn­hof Lin­gen. Mot­to: RWE und EdF die rote Karte zeigen

Link zum Demo Aufruf , Nähere Infos fol­gen.
Das AAA , Nucléaire Stop Kernenergie/B, Stop-Tihange-Ned­er­land/NL organ­isieren einen Reise­bus.
Abfahrt: 8:00 Uhr AC Hbf. Rück­kehr: ca. 18.30 Uhr
Fahrtkosten frei­willig!

Anmel­dung unter: busanmeldung@stop-tihange.org

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