Drei Rosen Oase am Hambi

Wir befind­en uns im Jahre 2020 n.Chr. Die ganze Tage­bauwüste ist von RWE beset­zt… die ganze Tage­bauwüste? Nein! Ein von unbeugsamen Bäu­men bevölk­ert­er Wald hört nicht auf, dem Ein­drin­gling Wider­stand zu leis­ten. Und das Leben ist nicht leicht für den Hain­buchen-Maiglöckchen Wald und die Dör­fer: Bev­erath, Kayen­berg, Kukum, Lützerath usw. Am Rand des Waldes haben ein paar fleis­sige Men­schen die neue 3Rosen Ham­bi Oase errichtet. Hier gibt es einen Pavil­lon indem wir viele nüt­zliche Infor­ma­tio­nen aushän­gen und einen Waldlehrp­fad der beson­deren Art. Die feier­liche Eröff­nung ist während dem näch­sten Waldspazier­gang am 16.8.2020 geplant. Als klein­er Vorgeschmack hier unseren Kat­a­log zum Waldlehrp­fad. Die ist ein friedlich­es und ern­st­ge­meintes Pro­jekt der 3Rosen zur Infor­ma­tion über die Natur, der Pavil­lon ist unser Eigen­tum. Wir glauben daran, dass es nicht zer­stört wer­den wird.

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TIHANGE — erhebliche Sicherheitsbedenken für Zwischenlager — UVP gefordert

TIHANGE – Wir haben erhe­bliche Sicher­heits­be­denken bezo­gen auf das Zwis­chen­lager, welch­es auf dem Gelände des Ris­sereak­tors errichtet wer­den soll. Der Bau dieses Lagers wurde bere­its genehmigt, ohne die nach EU Recht notwendi­ge gren­züber­schre­i­t­ende Umweltverträglichkeit­sprü­fung (UVP) Wir fordern den offiziellen Ein­spruch der Lan­desregierun­gen von NRW und RLP gegen die Genehmi­gung OHNE gren­züber­schre­i­t­ende UVP. Wir haben gemein­sam mit Green­peace AC, IPPNW AC und NABU AC Briefe an die fol­gen­den Min­is­te­rien geschrieben: Min­is­teri­um für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rhein­­land-Pfalz, Staatssekretär Dr. Thomas Griese Min­is­teri­um für Umwelt, Land­wirtschaft, Natur- und Ver­brauch­er­schutz des Lan­des Nor­­drhein-West­­­falen, Frau Min­is­terin Ursu­la Heinen-Ess­er Min­is­teri­um für Wirtschaft, Inno­va­tion, Dig­i­tal­isierung und Energie des Lan­des Nor­­drhein-West­­­falen, Min­is­ter Prof. Dr. Andreas Pinkwart Darin fordern wir: Da das Zwis­chen­lager bere­its im Feb­ru­ar genehmigt wurde, fordern wir, gegen diese Genehmi­gung ohne gren­züber­schre­i­t­ende UVP zu protestieren und eine solche einzu­fordern. Weit­er­hin fordern wir die Lan­desregierun­gen auf, erneut eine Beschw­erde (wie sein­erzeit gegen die Laufzeitver­längerun­gen der Reak­tor­blöcke Tihange 1, Doel 1 und Doel 2) bei der EU-Kom­mis­­sion und auch bei den Sekre­tari­at­en von Espoo- und Aarhus-Kon­ven­­tion einzure­ichen. Die Notwendigkeit ein­er gren­züber­schre­i­t­en­den UVP mit Öffentlichkeits­beteili­gung ergibt sich aus den bei­den völk­er­rechtlichen Kon­ven­tio­nen, der Espoo- und der Aarhus-Kon­ven­­tion. Das EuGH-Urteil zur Laufzeitver­längerung der Reak­toren Doel 1 und 2 fordert aus­drück­lich nicht nur die Anwen­dung des EU-Recht­es zur UVP, son­dern auch die Anwen­dung der o.g. Kon­ven­tio­nen  (Urt. v. 29.07.2019, Az. C‑411/17). Der Kernkraftwerks­stan­dort Tihange (Gemeinde Huy, Wal­lonie), nur ca. 60 km von der deutschen Gren­ze ent­fer­nt, war bere­its in den ver­gan­genen Jahren durch den mit Tausenden Ris­sen im Reak­tor­druck­be­häl­ter belasteten Reak­tor­block 2 der Anlage Gegen­stand der öffentlichen Diskus­sion in den angren­zen­den deutschen Bun­deslän­dern NRW und RLP. Die Bedro­hung der in Hauptwin­drich­tung liegen­den Men­schen führte zu großen Protesten (Tri­na­tionale Men­schen­kette mit 50.000 Teil­nehmern in 2017 und über 500.000 Unter­schriften zu ein­er Peti­tion an die bel­gis­che Atom­auf­sicht in 2018). Noch immer läuft die Klage gegen die Wieder­in­be­trieb­nahme von über 90 Gemein­den in Deutsch­land, den Nieder­lan­den und Lux­em­burg und dem Land Rhein­­land-Pfalz vor dem bel­gis­chen Staat­srat. Aktuell wird vom Betreiber des Kernkraftwerks der Bau eines Zwis­chen­lagers für abge­bran­nte Bren­nele­mente geplant, das unser Anlass zu großer Besorg­nis ist. Der Bau eines Trock­en­lagerge­bäudes für 120 Cas­toren soll nach der Entschei­dung des zuständi­gen Min­is­teri­ums unseres Wis­sens eine Betrieb­s­genehmi­gung für 80 (!) Jahre erhal­ten. In Deutsch­land sind die Genehmi­gun­gen für Stan­­dort-Zwis­chen­lager generell auf 40 Jahre begren­zt, was der tech­nis­chen Lebens­dauer der dort ein­ge­lagerten Behäl­ter (Cas­toren) für abge­bran­nte Bren­nele­mente entspricht. Nach Mei­n­ung von Experten ist davon auszuge­hen, dass in diesem lan­gen Zeitraum Undichtheit­en an den Behäl­tern entste­hen. Für die dann notwendi­gen Repara­turen müsste am Stan­dort eine „heiße Zelle“ zur Ver­fü­gung ste­hen. Dies ist in der Pla­nung jedoch nicht vorge­se­hen. Auch die bautech­nis­che Qual­ität des Gebäudes weicht gravierend von dem ab, was heute üblich­er Stan­dard für die Gebäude­hülle eines solchen Lagers ist. Das geplante Dach soll eine Beton­decke von nur 20 cm Dicke erhal­ten. Zum Ver­gle­ich: Das neue Zwis­chen­lager in Lub­min soll eine Betondicke von 180 cm in den Wän­den und dem Dach erhal­ten, um auch dem Absturz eines großen Verkehrs­flugzeuges zu wider­ste­hen. Dies führt unseres Eracht­ens zu

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