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Heute im Newsletter:

1. Mit dem Schiff von Huy nach Pfui
2. Der Kampf um die rheinische Braunkohle
3. Rückblick und Ausblick …  die Petitionen und die Folgen

Infos zur Boots Aktion

Mit dem Schiff von Huy nach Pfui,

http://www.stop-tihange.org/nl/wp-content/uploads/sites/5/elian.jpgAm 14. Okt. sind in Belgien Kommunalwahlen und es gärt in der Wallonie. In den Stadtparlamenten der Maasregion werden Stop Tihange Beschlüsse gefasst (z.B. Visé, Liège, Verviers), lokale Politiker wechseln die Seiten, ehemalige Pro-Atomparteien spalten sich. Da passt es bestens, einige Wahlprüfsteine ins Wasser der Maas zu werfen. 

Am Sa, 29. Sep. um 14.00 Uhr legt am Quai in Huy ein Fahrgastschiff ab und fährt zur Anlegestelle gegenüber dem Kraftwerk. Dort erwartet die „Friture nucléair“ die Besucher mit belgischen Fritten, Kroketten und Produkten belgischer Braukunst. 

Auf der Bühne im Festzelt stimmen Liedermacher und Chöre aus drei Ländern die Besucher darauf ein, dass es nicht nur um einen Wochenendevent an einem besonderen Platz geht. Bürgermeister, Parlamentarier und Kandidaten der Parteien erhalten die Gelegenheit zu Statements über ihre Taten und Absichten in Sachen Tihange. 

Bürgerinitiativen aus der Wallonie, Zuid-Limburg und Aachen organisieren zusammen mit Greenpeace Belgien diesen familienfreundlichen Nachmittag mit politischer Signalwirkung.

ANREISE:

Die Plätze für deutsche Teilnehmer auf der ersten Schiffstour sind bereits ausgebucht. Aber während der Kundgebung wird das Schiff mehrmals vom Quai gegenüber dem AKW ablegen, um möglichst viele Menschen den idyllischen Ausblick auf „Pfui“ aus der Nähe genießen zu lassen. 

Die 3 Rosen haben einen Bus gechartert, der noch ca. 20 freie Plätze hat. Abfahrt: 12.30 h Bhf. AC-Rothe Erde. (Kostenbeitrag: min. 10 Euro). Rückfahrt: 17.00 h vom Kundgebungsgelände.

Anmeldung unter:mail@3rosen.eu.

Adresse für die individuelle Anreise: Quai de Compiègne 75-73, 4540 Huy, Belgium (50.536785, 5.258333)

Wir haben in den letzten Jahren auf vielen Wegen gegen Tihange protestiert, zu Fuß, auf dem Rad, eingereiht in 90 km Menschenkette und mit den eigenen Händen bei Unterzeichnung der Petition an die FANC. Der Wasserweg ist neu und verspricht eine Aktion, die nicht vergessen wird

 

Der Kampf um die rheinische Braunkohle

Fünf Jahre hat der Kölner Fotograf Herbert Sauerwein an der Bild- und Ton-Dokumentation über das Rheinische Braunkohlerevier gearbeitet, die er am Mittwoch, 10. Okt. ab 18.00 Uhr im Haus der Kirche zeigen wird – eingeladen haben ihn die Initiative 3 Rosen, die Greenpeace Gruppe Aachen und das Bildungswerk der ev. Kirche. 

Nehmen wir uns in der aktuellen Hektik rund um Hambach die Zeit, um 80 Minuten zu schauen, zu hören, zu fühlen und zu verstehen, was die Auseinandersetzung um die rheinische Braunkohle so schwierig macht.

Die anschließende Diskussion wird moderiert vom Mitglied des „Braunkohleausschusses“ *) der Bezirksregierung Köln, Peter Singer (Die Linke). Er kann auch aus dem Innenleben dieses politischen Entscheidungsgremiums Informationen beisteuern. Der Eintritt ist frei.

*) „Der Braunkohlenausschuss trifft die sachlichen und verfahrensmäßigen Entscheidungen zur Erarbeitung der Braunkohlenpläne und beschließt deren Aufstellung (§ 24 Abs. 1 Satz 1 LPlG)“

Vormerken: Für den Sa, 06.10. um 12 Uhr in Buir rufen viele Umweltverbände und Bürgerinitiativen auf zu einer Großdemonstration gegen die Zerstörung des Hambacher Waldes.

Nähere Infos: https://www.bund-nrw.de/newsletter/bund-nrw-presse/bund-nrw-presseabo-noch-schneller-den-hambacher-wald-retten-und-kohle-stoppen-grossdemo-auf-6-oktober-2018-vorverlegt/

Rückblick und Ausblick …  die Petitionen und die Folgen

Wir erinnern uns gerne an Fr, den 13. Juli 2018. Mit eurer großartigen Unterstützung war es gelungen, durch die Übergabe von über 506.000 Unterschriften einen bis dato nicht erlebten Medienrummel in Belgien zu erzeugen. Die vier Delegierten der trinationalen Bürgerinitiativen (Marc Alexander, 11maart Beweging, Flandern, Robert Borsch-Laaks, Initiative 3Rosen, Peer de Rijk, WISE Nederland, Leó Tubbax, Nucleaire Stop Kernenergie, Wallonie) haben nachgehakt: Unsere Forderung nach einer öffentlichen Fachkonferenz unter Einschluss der kritischen Experten steht auf der Agenda von Frank Hardeman, dem Chef der Behörde. Zu gegebener Zeit werden wir über das Ergebnis der laufenden Verhandlungen berichten.

Auch die Petitionen gegen den Brennelemente-Export sind am 03. Sep. in Berlin mit insgesamt rund 130.000 Unterschriften an das Bundesumweltministerium übergeben worden. Der Wirbel um die Befangenheit von Mitgliedern der deutschen Reaktorsicherheits-Kommission und die unsägliche Kollegenschelte ihres Chefs, Herr Wieland, füllte das Sommerloch mit großer Medienresonanz auf die Pressemitteilungen des Bürgerinitiativ-Netzwerks aus NRW und Niedersachsen. 

Jetzt gilt es nach vorne zu schauen, denn wir müssen weiter bohren an dem dicken Brett vor den Köpfen der Verantwortlichen in Sachen belgische Atomkraft. 

Ein Weg geht über die Gerichte: Am Fr, 23. Nov. 2018 ist in Brüssel die Anhörung zur Klage der 90 Kommunen und diverser Einzelkläger. Unsere Anwesenheit an diesem wichtigen Tag ist sehr erwünscht. Nähere Infos folgen. 

Wir bleiben dran beim steten Tropfen.

Das 3Rosen Team

Initiative 3Rosen e.V.
Drei-Rosen-Str. 30, 52066 Aachen
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