Die „3Rosen, family and friends“ fahren nach Visé. Warum gerade dahin?

–> Wir wollen den Menschen in dieser Grenzregion von Wallonie und Südlimburg mit einer besonderen Aktion dafür öffentlich danken, dass sie es waren, die dort den Bau von zwei weiteren 1.200 MW Reaktoren in den späten 70er Jahren verhindert haben (nur 30 km westlich von Aachen). Kurzinfo dazu HIER
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Im letzten Jahr hat der Stadtrat von Visé sich nicht nur gegen den Neustart von Tihange ausgesprochen, sondern auch die Laufzeitverlängerung für den Uraltreaktor Tihange 1 kritisiert. Beschluss downloaden im Original oder in der deutschen Übersetzung
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Der Streckenabschnitt, zu dem wir fahren, geht größtenteils entlang des riesigen Geländes, das als Kraftwerksstandort geplant war und zum Glück noch eine grüne Wiese geblieben ist. Bild aus GOOGLE MAPS
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Natürlich werden wir an dieser ruhigen Strecke (Radweg RAVeL1) entlang Prinz Albert Kanals unser Aktionsmaterial, das wir bei der „Generalprobe“ am Sa, 10.06. erstellen und testen, dort zum Einsatz bringen – gerne mit eurer Hilfe.
–> Dankenswerterweise organisieren die Grünen den Bustransfer auch zu diesem Streckenabschnitt. Abfahrt: 11:30 ab Aachen Hbf.
Link zu Anmeldung:  https://goo.gl/forms/sx9HJxUj85yX3elv1
(ggf. mit c&p in die Adressleiste des Browsers einfügen, wenn Link nicht anklickbar ist).
Bitte meldet euch unbedingt schnellstens unter diesem Link an und gebt an, dass ihr ab Aachen mitfahren werdet.
–> Wenn ihr nach Visé individuell mit der Bahn, Rad oder Auto anreisen wollt, dann schreibt ein Mail an post@3rosen.eu und wir schicken euch gerne Anfahrtipps.
Weitere grüne Busse von anderen Abfahrtstellen werden nach Bedarf bereitgestellt und ggf. zu anderen Streckenabschnitten geleitet.
Im Folgenden ein Auszug aus dem Mail der Grünen
zu den von ihnen organisierten Bussen:

Organisatorisches: … „Bitte jede*n Mitfahrer*in einzeln anmelden. Anmeldeschluss ist der 23.06.2017 oder wenn die Busse voll sind. Je früher die Anmeldung erfolgt, desto eher können wir weitere Busse ordern. Die Anmeldung ist erst verbindlich, wenn Ihr eine Bestätigungsmail erhalten habt.

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Blickfänger gegen Tihange – Teilnehmerliste

  1. Schaufenster

    Mayersche Buchhandlung Aachen
    Donatus Apotheke Aachen Brand
    Glashaus Wohnwerkstatt
    Görg und Görg Wolle
    Schuh Walbert
    Buchhandlung Schmetz am Dom
    Buchhandlung Backhaus GmbH Abteitor Burtscheid
    Buchhandlung Backhaus GmbH Jakobstraße
    Buchhandlung Backhaus GmbH Nettersheim
    StädteRegion Aachen
    Intersport Drucks Aachen
    Restaurant Pfannenzauber
    Druckerei Zypresse
    Buchhandlung Thater, Alsdorf
    Gardinen Müller GmbH
    fairKauf – Wirichsbongardstraße , regionaler Caritasverband Aachen
    Buchhandlung LeseZeichen Roetgen
    Bibliothek St. Donatus Aachen Brand
    Bündnis 90 / Die Grünen KV Aachen
    Aral Tankstelle Nielsen Aachen Brand

  2. Sonderpreis

    Installation 5vor12.nrw
    Josie Bockholt und Kurt Lennartz
    Thorsten Hill

Öffentliche Vorstellung unseres Blickfänger Wettbewerbs!

Heute haben wir unser Projekt „Blickfänger gegen Tihange“ im Hause der Mayerschen Buchhandlung vorgestellt. (Siehe Zeitungsberichte)

Mehr Info hier

Der Protest gegen die Rissereaktoren hat im letzten Jahr das Gesicht von Stadt und Region verändert. Den Startschuss gab das große Transparent an der Fassade der Mayerschen. Jeder kennt es. Mittlerweile hängen in tausenden (Schau)Fenstern die schwarz-gelben Poster. Einige Ladenbesitzer sind allerdings schon kreativ weitergegangen.
Hieran will ein öffentlicher Wettbewerb unter dem Titel: „Blickfänger gegen Tihange“ anknüpfen, der zur Mobilisierung für die Menschenkette Tihange-Aachen am 25. Juni beitragen soll.Wir organisieren den Wettbewerb in drei Kategorien:

  1. Blickfänger in Schaufenstern, in Läden, Praxen und anderen Orten mit Besucherverkehr
  2. Blickfänger an privaten Hauseingängen und Fenstern, in Gärten und an Garagen.
  3. Sonderpreis: Künstlerische Ohrwürmer und Hingucker für die Menschenkette: Protestsongs, Sketche, Gedichte, Kostüme, Transparente, Installationen, Performances etc.

Herr Dr. Hartmut Falter, Mayersche Buchhandlung, hat die Schirmherrschaft für dieses Projekt übernommen.
Die Präsentation der Blickfänger wird am Mo, 15. Mai 2017 beginnen und am 15. Juni enden. Die Prämierung der Gewinner erfolgt am 20. Juni.
Die Sieger beim Sonderpreis werden nach der Menschenkette bis zum 02. Juli ermittelt.
Anmeldungen ab sofort unter Blickfaenger@3rosen.eu.
Die Gewinner werden über Public Voting im Internet ermittelt.

Unterstützer:  Mayersche Buchhandlung, Märkte und Aktionskreis City e.V., Handelsverband Aachen-Düren-Köln, Aachener Zeitung,  Aachener Nachrichten

Ein erbaulicher Nachbericht zum 3 Rosen Fest am 11. März

Das Wetter meinte es gut mit dem Familienprogramm am Nachmittag

Fussball (Large)
Kicken gegen Tihange

des 11. März. So brauchten wir keine Regenschutzplanen für das Outdoor Programm aufbauen und die Jungs mussten nicht im Matsch gegen Tihange kicken. Am Ende stand es 40:0 für die Sonne-und Windteams gegen die Atomreaktoren in den präparierten Toren.

Derweil belagerten die Mädels die Wurfbude und

Wurfbude 2 (Large)
Reger Andrang die Müllfässer zu beseitigen!

bauten immer höhere Türme mit Atommülldosen, die sie anschließend versenkten. Dass dies alles ungefährlich war, erklärte Robert Borsch-Laaks, 3 Rosen Urgestein, in seinem Vortrag „7 Jahre 3 Rosen … und jetzt erst losgeht“ später im Saal unter der Auferstehungskirche. „Ein erbaulicher Nachbericht zum 3 Rosen Fest am 11. März“ weiterlesen

Artikel über unsere Veranstaltung „Kultur kann Kämpfen“

Sie stecken viel Energie in den Kampf gegen die Atomkraft
Von: David Grzeschik
AZ: 13. März 2017, 12:37 Uhr

Herbert Gilles mag es nicht, gegen etwas zu sein. „Viel lieber setzte ich mich für eine Sache ein“, sagt der erste Vorsitzende der „Initiative 3 Rosen e.V.“. So gehe es ihm in erster Linie darum, dass sich erneuerbare Energien flächendeckend durchsetzen. Dazu gehört die Abschaltung der Braunkohle-Kraftwerke.
Doch derzeit ist es eben die Atomkraft, die Gilles am meisten stört. „Tihange ist in diesem Kontext natürlich besonders schlimm.“ Dass die Meiler, die „maroden Dinger“, wie Gilles sagt, noch einige Jahre weiterlaufen sollen, ist in seinen Augen nicht tragbar.
Seine Mitstreiter sehen das genauso. Beim 5. Energischen Kulturevent ist Gilles deshalb mit Freunden und Unterstützern zusammengekommen, um ein wenig Geld zu sammeln. „Artikel über unsere Veranstaltung „Kultur kann Kämpfen““ weiterlesen

3 Rosen Benefiz zur Menschenkette gegen Tihange


FAMILIENPROGRAMM EINTRITT FREI

16:00 Kicken gegen Tihange, Atommüll-Wurfbude, Transparente für die Menschenkette malen, uvm.
17:30 Yoko Kawasaki – Japan im 6. Jahr danach
18:00 7 Jahre 3 Rosen und was jetzt erst losgeht

KULTURPROGRAMM EINTRITT 12€ / ERMÄßIGT 8€
18:45 Kurt & Josie (Kabarett Muita Merda): Energische Sketche
19:30 Martin Unfried: Oekotainment gegen Atom und Kohlefrust
20:15 Stevenhill und der Alte: „Aachen ist die schönste Stadt der Welt – au Huur!“
21:00 Manni & the Doctors: Rock mit BAP Songs
(Kartenvorverkauf: Klenkes Ticketshop im Kapuziner Karree
oder fomlose Bestellung unter post@3rosen.eu )

FÜR‘S LEIBLICHE WOHL IST GESORGT
Nachmittags: Kuchen, Kaffee, Tee & Kakao
Abends: Snacks & Leckeres vom Grill, Bier, Wein, Säfte etc.

WARUM DAS GANZE?
Der Kampf gegen die Hochrisikoreaktoren vor unserer Haustür ist noch lange nicht gewonnen. Um ein weithin sichtbares Zeichen zu setzen, planen die Bürgerinitiativen allseits der Landesgrenzen für Sonntag, 25. Juni 2017 eine trinationale Menschenkette.

WOHER DER MUT ZU DIESEM GROSSEREIGNIS?
Seit die Rissereaktoren vor gut einem Jahr wieder angefahren wurden (und dann eine Panne nach der nächsten hatten) ist unsere Region in einer Breite in Aufruhr versetzt, wie es keiner erwartet hätte.

  • Weit über zehntausend Menschen haben im letzten Jahr an Demos und Kundgebungen in Antwerpen, Lüttich, Maastricht und Aachen teilgenommen.
  • Die Petition gegen Tihange & Doel hat mittlerweile über 340.000 Unterzeichner*innen.
  • Über 90 Kommunen, Landkreise und Bundesländer haben sich der Klagegemeinschaft der Städteregion Aachen angeschlossen.

DIE MENSCHENKETTE BRAUCHT UNTERSTÜTZUNG
Deshalb veranstalten wir unseren 5. Energischen Kulturevent zum ersten Mal mit einem festen Eintritt. Wir danken allen Künstlern, weil sie auf ihre Gage verzichten und den Sponsoren, die zur Deckung der Kosten von Bühne & Technik beitragen.

Der Erlös der Veranstaltung soll helfen eine Reihe von kreativen 3 Rosen Aktionen bei der Mobilisierung und Durchführung der menschlichen Kettenreaktion zu finanzieren.

Wer (leider) nicht kommen kann, mag seinen persönlichen Benefizbeitrag hierfür auf folgendes Konto überweisen:

Initiative 3 Rosen e.V.
KENNWORT: MENSCHENKETTE

IBAN: DE89 3905 0000 1072 8942 54
Sparkasse Aachen (BIC: AACSDE33XXX)

Darüber hinaus sind alle besorgten Menschen aufgerufen, die Organisation der Menschenkette durch das Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie finanziell zu unterstützen.

Spendenkonto:

Empfänger: .ausgestrahlt e.V.
Bank: GLS Bank
IBAN: DE51430609672009306400
BIC: GENODEM1GLS
Stichwort „Tihange“

 

Zeit für neue Energie – DEMO 11.3. Antwerpen

Wir fordern:
1. Schließung der Atomreaktoren in Doel und Tihange
2. 100 % erneuerbare und bezahlbare Energie
3. Ein sozialer Übergang: menschenwürdige Arbeit für alle 65.000 Angestellten im Hafengebiet

Kommen Sie zur Demonstration am 11. März in Antwerpen!
Gehen Sie mit – für eine neue Strömung, für zukunftsfähige
Energie! Atomkraft gehört nicht mehr in diese Zeit.
Sie steht der Entwicklung von erneuerbaren Energien im Wege, ist unsicher und verursacht radioaktiven Müll, der Millionen Jahre lang gefährlich bleibt.
Nehmen Sie Freunde und Bekannte, einen weißen Overall, Transparente, Fahnen und anderes Material mit!

Samstag, 11. März 2017 um 14 Uhr
am L. De Waelplaats, Antwerpen

Organisation: 11maartbeweging, Greenpeace, Climaxi,Ecokot, Climate Express, Masereelfonds, Vrede, Groen, WISE, LAKA, Nucléaire Stop Kernenergie, Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie, Initiative Drei Rosen, PVDA
Veuillez ne pas jeter ce dépliant sur la voie publique.
v.u.: Vincent De Brouwer | Haachtse Steenweg 159 | 1030 Brussel

PLÄTZE IM BUS BUCHEN – HIER LANG

LEBEN MIT DER KATASTROPHE – Fukushima 6 Jahre danach

So, 19. Februar 2017  15:30 Uhr im Haus der Kirche,
Frère Roger Str. 8-10, Aachen

Vortrag – Kultur – Diskussion
mit der japanischen Journalistin Mako Oshidori.

Veranstalter: Initiative 3 Rosen e.V. www.3rosen.eu
und Sayonara Genpatsu Düsseldorf e.V. www.sayonara-genpatsu.de

Unterstützer: Greenpeace Gruppe Aachen, Aikido- Gruppe im Aachener Judoclub, Evangelischer Kirchenkreis Aachen

Japan kommt nicht zur Ruhe. Im Dezember bebte erneut mehrfach die Erde. Ein Warnschuss, den aber die Regierung Abe nicht hören sondern weiterhin das Land massiv auf Atomkurs bringen will. Dennoch: Sechs Jahre nach der Katastrophe sind erst 2 der 54 Reaktoren wieder in Betrieb. Dies ist ein Teilerfolg des Widerstandes der Bevölkerung, von dem man hierzulande leider sehr wenig hört.

Deshalb haben wir Mako Oshidori, investigative Journalistin aus Tokyo, eingeladen, um uns aus erster Hand über die wahre Situation in ihrem Land zu berichten:
Ø     Über das schwierige Leben der Menschen in der Präfektur Fukushima,
Ø     über die Lage im havarierten Kraftwerk und seine Arbeiter,
Ø     über den Betreiber TEPCO und die Rolle der Kontrollbehörden
Ø     über alles, was in den Massenmedien inzwischen kaum noch vorkommt.

In der Pause nach dem Vortrag und danach erwarten uns japanische und deutsche Überraschungen – kulinarisch und kulturell.

TV- Berichte über Makos Deutschlandbesuch in 2014 unter diesen Linkl: Bericht 3sat   Bericht NDR

 
Mako Oshidori ist freie Journalistin und einer breiten Öffentlichkeit im Zusammenhang mit dem Atomunglück in Fukushima 2011 bekannt. Sie ist die am häufigsten anwesende Journalistin auf den Pressekonferenzen des Kraftwerk-betreibers TEPCO. Sie macht es den Sprechern des Unternehmens sehr schwer, sich ihrer ausdauernden Anwesenheit und ihren hartnäckigen, detaillierten Fragen zu entziehen. Tatsächlich geben leitende Mitarbeiter von TEPCO zu, dass Oshidori auf vielen Gebieten besser informiert ist als sie selbst. Mako Oshidori beendete ein Medizinstudium, nachdem sie erfahren hatte, wie heilend es für die Opfer des Erdbebens von Kobe (1995) sein konnte, zum Lachen gebracht zu werden. 

Mako und ihr Mann Ken Oshidori treten auch als Comedy-Duo auf. Nach dem Atomunfall in Fukushima begannen die beiden ihre investigative Berichterstattung als freie Journalisten. Heute berichten sie sowohl über die Situation des Kraftwerks und seiner Arbeiter, als auch über die Reaktionen von TEPCO und den Kontrollbehörden. Beide sind Gründungsmitglieder der unabhängigen Medienagentur LCM Press.