Unser Beitrag zur Menschenkette

Der Kampf gegen die Hochrisikoreaktoren vor unserer Haustür ist noch lange nicht gewonnen. Um ein weithin sichtbares Zeichen zu setzen, planen die Bürgerinitiativen allseits der Landesgrenzen für
Sonntag, 25. Juni 2017 eine trinationale Menschenkette.

WOHER DER MUT ZU DIESEM GROSSEREIGNIS?
Seit die Rissereaktoren vor gut einem Jahr wieder angefahren wurden (und dann ei ne Panne nach der nächsten hatten) ist unsere Region in einer Breite in Aufruhr versetzt, wie es keiner erwartet hätte.

  • Weit über zehntausend Menschen haben im letzten Jahr an Demos und Kundgebungen in Antwerpen, Lüttich, Maastricht und Aachen teilgenommen.
  • Die Petition gegen Tihange & Doel hat mittlerweile über 340.000 Unterzeichner*innen.
  • Über 90 Kommunen, Landkreise und Bundesländer haben sich der Klagegemeinschaft der Städteregion Aachen angeschlossen.

DIE MENSCHENKETTE BRAUCHT EURE UNTERSTÜTZUNG

Initiative 3 Rosen e.V.
Kennwort: Menschenkette
IBAN: DE89 3905 0000 1072 8942 54
Sparkasse Aachen (BIC: AACSDE33XXX)

Zeit für neue Energie – DEMO 11.3. Antwerpen

Wir fordern:
1. Schließung der Atomreaktoren in Doel und Tihange
2. 100 % erneuerbare und bezahlbare Energie
3. Ein sozialer Übergang: menschenwürdige Arbeit für alle 65.000 Angestellten im Hafengebiet

Kommen Sie zur Demonstration am 11. März in Antwerpen!
Gehen Sie mit – für eine neue Strömung, für zukunftsfähige
Energie! Atomkraft gehört nicht mehr in diese Zeit.
Sie steht der Entwicklung von erneuerbaren Energien im Wege, ist unsicher und verursacht radioaktiven Müll, der Millionen Jahre lang gefährlich bleibt.
Nehmen Sie Freunde und Bekannte, einen weißen Overall, Transparente, Fahnen und anderes Material mit!

Samstag, 11. März 2017 um 14 Uhr
am L. De Waelplaats, Antwerpen

Organisation: 11maartbeweging, Greenpeace, Climaxi,Ecokot, Climate Express, Masereelfonds, Vrede, Groen, WISE, LAKA, Nucléaire Stop Kernenergie, Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie, Initiative Drei Rosen, PVDA
Veuillez ne pas jeter ce dépliant sur la voie publique.
v.u.: Vincent De Brouwer | Haachtse Steenweg 159 | 1030 Brussel

PLÄTZE IM BUS BUCHEN – HIER LANG

Wie überlebe ich im Ernstfall?

Robert und Moni im Einsatz!

Wie gut sind wir auf Katastrophen vorbereitet? Der Chemieunfall in Oberhausen hat vor Augen geführt, wie schnell es zu einer bedrohlichen Situation vor der eigenen Haustür kommen kann. In Zeiten von Hackerangriffen, Terrorbedrohungen und einer zunehmenden Abhängigkeit von Technik gibt es das Bedürfnis mehr für die eigene Sicherheit zu tun. Was machen die Menschen in NRW?

 

Sa, 10. Juni 2017 Probe-Menschenkette bei uns in Drimborn

Wir möchten Euch einladen um mit uns am Samstag Nachmittag, den 10.6.2017 zwei Stunden eine Probe-Menschenkette in Drimborn zu sein.

Wir planen eine kurze Kundgebung vor der evangelischen Kirche (Am Kupferofen), Live Musik von Gerd Schinkel und den Kanuten (siehe video) aus Köln.

Dann umzingeln wir den Pappelwehier mit guter Laune, netten Menschen und Nachbarn.

 

Nicht verpassen: Nächsten Sonntag um 15:30 Uhr – Eintritt frei

LEBEN MIT DER KATASTROPHE
FUKUSHIMA 6 JAHRE DANACH
.
MAKO OSHIDORI
JAPANISCHE JOURNALISTIN UND KABARETTISTIN, TOKYO
.
VORTRAG, KULTUR, DISKUSSION
.
IM HAUS DER KIRCHE, FRÈRE ROGER STR. 8-10, AACHEN
.
VERANSTALTER:
  Initiative 3 Rosen e.V., Aachen, www.3rosen.eu und Sayonara Genpatsu Düsseldorf e.V., www.sayonara-genpatsu.de
.
UNTERSTÜTZER:
 Greenpeace Aachen, Evang. Kirchenkreis Aachen, Aikido-Gruppe im Aachener Judoclub
.
Japan kommt nicht zur Ruhe. Im Dezember bebte erneut mehrfach die Erde. Ein Warnschuss, den aber die Regierung Abe nicht hören sondern weiterhin das Land massiv auf Atomkurs bringen will. Dennoch: Sechs Jahre nach der Katastrophe sind erst 2 der 54 Reaktoren wieder in Betrieb. Dies ist ein Teilerfolg des Widerstandes der Bevölkerung, von dem man hierzulande leider sehr wenig hört.Deshalb haben wir Mako Oshidori, investigative Journalistin aus Tokyo, eingeladen, um aus erster Hand über die wahre Situation in ihrem Land zu berichten… Über das schwierige Leben der Menschen in der Präfektur Fukushima,… über die Lage im havarierten Kraftwerk und seine Arbeiter, … über den Betreiber TEPCO und die Rolle der Kontrollbehörden.  Dieser Sonntagnachmittag bietet überdies in der Pause nach dem Vortrag handgemachte kulinarische Köstlichkeiten und danach künstlerische Überraschungen aus Japan und aus Aachen.

Tihange-Doel Radiation Monitoring – das unabhängige Radioaktivitäts-Messnetz

Radioaktive Strahlung ist nicht spürbar. Mit Strahlungs­sensoren kann die atmosphärische Radioaktivität jedoch messtechnisch erfasst und mit Computerhilfe in Zahlen und Messkurven ’sichtbar‘ gemacht werden. Dafür baut derzeit ein Projektteam unter der Trägerschaft des Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V. (FIfF) ein unabhängiges Netz von Radioaktivitäts-Sensoren in der Region Tihange-Doel-Aachen auf. Mehr auf unserer Website http://tdrm.eu/de

Newsletter vom 1. Februar 2017

Hallo liebe Mitstreiter*innen,
in Japan ist 2017 das „Jahr des Huhns“. Der Drahtkünstler Ken Oshidori hat uns dazu nebenstehenden Neujahrsgruß geschickt. Am Sonntagnachmittag, 19.02. 15.30 h, wird er mit seiner Frau Mako bei unserer Fukushima Veranstaltung im Haus der Kirche (Frère Rogerstr.) auftreten. Bitte verbreitet diesen Link zu den Programminfos an eure Freunde und Kollegen: -> Oshidori

Probleme mit maroden AKW haben wir nicht nur bei uns in der Euregio.
Ein anderes der vielen grenznahen AKW steht in Temelin im Dreiländereck D-CZ-A. Dort wurden gefährliche Schweißnähte direkt am Reaktordruckbehälter entdeckt … und vertuscht. Bitte unterstützt die Petition von Brigitte Artmann (Rednerin bei der letzten Tihange Demo) an die Bunderegierung: -> Petition Temelin

In Deutschland ist laut Ausstiegsbeschluss „Newsletter vom 1. Februar 2017“ weiterlesen