Nicht verpassen: Nächsten Sonntag um 15:30 Uhr – Eintritt frei

LEBEN MIT DER KATASTROPHE
FUKUSHIMA 6 JAHRE DANACH
.
MAKO OSHIDORI
JAPANISCHE JOURNALISTIN UND KABARETTISTIN, TOKYO
.
VORTRAG, KULTUR, DISKUSSION
.
IM HAUS DER KIRCHE, FRÈRE ROGER STR. 8-10, AACHEN
.
VERANSTALTER:
  Initiative 3 Rosen e.V., Aachen, www.3rosen.eu und Sayonara Genpatsu Düsseldorf e.V., www.sayonara-genpatsu.de
.
UNTERSTÜTZER:
 Greenpeace Aachen, Evang. Kirchenkreis Aachen, Aikido-Gruppe im Aachener Judoclub
.
Japan kommt nicht zur Ruhe. Im Dezember bebte erneut mehrfach die Erde. Ein Warnschuss, den aber die Regierung Abe nicht hören sondern weiterhin das Land massiv auf Atomkurs bringen will. Dennoch: Sechs Jahre nach der Katastrophe sind erst 2 der 54 Reaktoren wieder in Betrieb. Dies ist ein Teilerfolg des Widerstandes der Bevölkerung, von dem man hierzulande leider sehr wenig hört.Deshalb haben wir Mako Oshidori, investigative Journalistin aus Tokyo, eingeladen, um aus erster Hand über die wahre Situation in ihrem Land zu berichten… Über das schwierige Leben der Menschen in der Präfektur Fukushima,… über die Lage im havarierten Kraftwerk und seine Arbeiter, … über den Betreiber TEPCO und die Rolle der Kontrollbehörden.  Dieser Sonntagnachmittag bietet überdies in der Pause nach dem Vortrag handgemachte kulinarische Köstlichkeiten und danach künstlerische Überraschungen aus Japan und aus Aachen.

Tihange-Doel Radiation Monitoring – das unabhängige Radioaktivitäts-Messnetz

Radioaktive Strahlung ist nicht spürbar. Mit Strahlungs­sensoren kann die atmosphärische Radioaktivität jedoch messtechnisch erfasst und mit Computerhilfe in Zahlen und Messkurven ’sichtbar‘ gemacht werden. Dafür baut derzeit ein Projektteam unter der Trägerschaft des Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V. (FIfF) ein unabhängiges Netz von Radioaktivitäts-Sensoren in der Region Tihange-Doel-Aachen auf. Mehr auf unserer Website http://tdrm.eu/de

Newsletter Februar_1: Hier ist was los und nicht nur hier…

Hallo liebe Mitstreiter*innen,
in Japan ist 2017 das „Jahr des Huhns“. Der Drahtkünstler Ken Oshidori hat uns dazu nebenstehenden Neujahrsgruß geschickt. Am Sonntagnachmittag, 19.02. 15.30 h, wird er mit seiner Frau Mako bei unserer Fukushima Veranstaltung im Haus der Kirche (Frère Rogerstr.) auftreten. Bitte verbreitet diesen Link zu den Programminfos an eure Freunde und Kollegen: -> Oshidori

Probleme mit maroden AKW haben wir nicht nur bei uns in der Euregio.
Ein anderes der vielen grenznahen AKW steht in Temelin im Dreiländereck D-CZ-A. Dort wurden gefährliche Schweißnähte direkt am Reaktordruckbehälter entdeckt … und vertuscht. Bitte unterstützt die Petition von Brigitte Artmann (Rednerin bei der letzten Tihange Demo) an die Bunderegierung: -> Petition Temelin

In Deutschland ist laut Ausstiegsbeschluss „Newsletter Februar_1: Hier ist was los und nicht nur hier…“ weiterlesen

Belgischer Atomausstieg ist möglich!

Die maroden belgischen Atommeiler Tihange 2 und Doel 3 können bis spätestens 2020 abgeschaltet werden. Mehr noch: Ein Atomausstieg bis 2025, wie ihn Belgien bereits im Jahr 2003 beschlossen hat, ist möglich.  Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Aachener Büros für Energiewirtschaft und technische Planung (BET) und des Instituts für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft (IAEW) der RWTH Aachen im Auftrag des NRW-Umweltministeriums.

Link zum Artikel der AZ/AN                Die Studie als PDF

AN/AZ Dossier zu Tihange

In einer Auflage von mehr als einer halben Million Exemplaren hatte der Aachener Zeitungsverlag Mitte November ein Dossier zu Tihange publiziert. Die Druckversion ist vergriffen, aber hier können Sie ein PDF in ausgezeichneter Grafikqualität downloaden. Ein Kompendium zur einer Region, in der es brodelt.        (Mit freundlicher Genehmigung der Zeitungsverlag Aachen GmbH)
DOWNLOAD

AKTION: Une valise rouge – Gehen oder bleiben

Die Gefahrensituation, der wir hier in der Städteregion Aachen, wie im gesamten Euregio-Gebiet durch die belgischen Reaktoren „Tihange 2“ und „Doel 3“ ausgesetzt sind, provoziert die längst angebrachte, persönliche Frage nach dem Bleiben oder Gehen im Falle einer atomaren Katastrophe.
Das Foto-Projekt une valise rouge thematisiert diese Frage.

Im Zentrum steht dabei ein roter Reisekoffer zusammen mit einer Ausstellung von Fotos von für den Katastrophenfall gepackten Dingen. Diese werden Menschen zur Verfügung stellen, die sich bereits die Frage beantwortet haben:

Bleibe ich oder verlasse ich meine Heimat im Falle eines Super-GAUs?
MEHR LESEN