Tihange-Doel Radiation Monitoring – das unabhängige Radioaktivitäts-Messnetz

Radioaktive Strahlung ist nicht spürbar. Mit Strahlungs­sensoren kann die atmosphärische Radioaktivität jedoch messtechnisch erfasst und mit Computerhilfe in Zahlen und Messkurven ’sichtbar‘ gemacht werden. Dafür baut derzeit ein Projektteam unter der Trägerschaft des Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V. (FIfF) ein unabhängiges Netz von Radioaktivitäts-Sensoren in der Region Tihange-Doel-Aachen auf. Mehr auf unserer Website http://tdrm.eu/de

Newsletter Februar_1: Hier ist was los und nicht nur hier…

Hallo liebe Mitstreiter*innen,
in Japan ist 2017 das „Jahr des Huhns“. Der Drahtkünstler Ken Oshidori hat uns dazu nebenstehenden Neujahrsgruß geschickt. Am Sonntagnachmittag, 19.02. 15.30 h, wird er mit seiner Frau Mako bei unserer Fukushima Veranstaltung im Haus der Kirche (Frère Rogerstr.) auftreten. Bitte verbreitet diesen Link zu den Programminfos an eure Freunde und Kollegen: -> Oshidori

Probleme mit maroden AKW haben wir nicht nur bei uns in der Euregio.
Ein anderes der vielen grenznahen AKW steht in Temelin im Dreiländereck D-CZ-A. Dort wurden gefährliche Schweißnähte direkt am Reaktordruckbehälter entdeckt … und vertuscht. Bitte unterstützt die Petition von Brigitte Artmann (Rednerin bei der letzten Tihange Demo) an die Bunderegierung: -> Petition Temelin

In Deutschland ist laut Ausstiegsbeschluss „Newsletter Februar_1: Hier ist was los und nicht nur hier…“ weiterlesen

Belgischer Atomausstieg ist möglich!

Die maroden belgischen Atommeiler Tihange 2 und Doel 3 können bis spätestens 2020 abgeschaltet werden. Mehr noch: Ein Atomausstieg bis 2025, wie ihn Belgien bereits im Jahr 2003 beschlossen hat, ist möglich.  Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Aachener Büros für Energiewirtschaft und technische Planung (BET) und des Instituts für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft (IAEW) der RWTH Aachen im Auftrag des NRW-Umweltministeriums.

Link zum Artikel der AZ/AN                Die Studie als PDF

AN/AZ Dossier zu Tihange

In einer Auflage von mehr als einer halben Million Exemplaren hatte der Aachener Zeitungsverlag Mitte November ein Dossier zu Tihange publiziert. Die Druckversion ist vergriffen, aber hier können Sie ein PDF in ausgezeichneter Grafikqualität downloaden. Ein Kompendium zur einer Region, in der es brodelt.        (Mit freundlicher Genehmigung der Zeitungsverlag Aachen GmbH)
DOWNLOAD

AKTION: Une valise rouge – Gehen oder bleiben

Die Gefahrensituation, der wir hier in der Städteregion Aachen, wie im gesamten Euregio-Gebiet durch die belgischen Reaktoren „Tihange 2“ und „Doel 3“ ausgesetzt sind, provoziert die längst angebrachte, persönliche Frage nach dem Bleiben oder Gehen im Falle einer atomaren Katastrophe.
Das Foto-Projekt une valise rouge thematisiert diese Frage.

Im Zentrum steht dabei ein roter Reisekoffer zusammen mit einer Ausstellung von Fotos von für den Katastrophenfall gepackten Dingen. Diese werden Menschen zur Verfügung stellen, die sich bereits die Frage beantwortet haben:

Bleibe ich oder verlasse ich meine Heimat im Falle eines Super-GAUs?
MEHR LESEN

 

 

 

 

ATOMUNFALL – Die Wahrheit bleibt auf der Strecke!

Die IPPNW Aachen plant am 4.2. 2017 eine Informationsveranstaltung zum Thema: Vermehrtes Aufkommen von Schilddrüsenkrebs bei jungen Menschen in Belgien nach Tschernobyl. Prof. Luc Michel, Professor für Chirurgieder Universität Löwen (Université catholique de Louvain) stellte einige Jahre nach Tschernobyl fest, dass er plötzlich junge Menschen an papillärem Schilddrüsencarcinom operieren musste, einem Krankheitsbild was ihm bis dato bei jungen Menschen nicht untergekommen war. Er begann zu recherchieren und musste feststellen, …. „ATOMUNFALL – Die Wahrheit bleibt auf der Strecke!“ weiterlesen

Mit den 3 Rosen ins neue Jahr!

Liebe Unterstützer*Innen der „3 Rosen“,
gestern fragte jemand von euch in einem Mail, ob man auch „gegen Tihange spenden“ kann. Jaaa … wir sind seit ein paar Tagen beim Amtsgericht Aachen offiziell eingetragen. So können wir auch für das noch laufende Kalenderjahr Spendenbescheinigungen ausstellen, wenn ihr etwas auf unser Konto überweist.
Herzlich willkommen sind aber auch eure zupackenden, helfende Hände. Ab Mitte Januar brauchen wir auch eure Füße, um Plakate aufzuhängen und Flyer auszulegen für unsere Veranstaltung mit der großartigen  japanischen Journalistin Mako Oshidori
im Haus der Kirche (Mehr info)
Schaut euch doch mal in der Nachbarschaft oder auf euren täglichen Laufwegen um, wo bereits die schwarz-gelben Plakate hängen. Diese Orte sind vorrangige Objekte unserer Begierde. Voranmeldungen für Stückzahlen (Poster A3 und Flyer A 5/6) sind gerne gesehen.

Und: Damit wir uns so oft wie möglich im kommenden Jahr gemeinsam weiter streitend begegnen können, verraten wir schon ein paar Termine zum Vormerken:

>>> Mi, 11. Jan. 20 h, Film „Power to change„, Aula der RWTH
>>> So, 19. Feb. 15.30 h, „Leben mit der Katastrophe – Fukushima 6 Jahre danach“ mit Mako und Ken Oshidori, im  Haus der Kirche.
>>> Sa, 11. März Großes Drei Rosen Benefizkonzert in Saal unter der Auferstehungskirche bei uns in Drimborn
>>> So, 25. Juni Menschenkette Tihange – Liège – Maastricht- Aachen

Für die Zeiten dazwischen köcheln schon kreative Aktionsideen auf so manchen Feuern. Lasst euch überraschen und reagiert spontan.
=>          Die von uns betreute Petition wird ebenfalls weitergeführt mit dem Ziel, die 1/2 Million im Wonnemonat 2017, zu erreichen.

Wir wünschen euch ein schönes, ruhiges, aufmunterndes Fest und freuen uns mit euch auf einen schwungvollen Start ins neue Jahr

Robert