Newsletter vom 29. November 2017

Liebe (Umwelt)Freund*innen!

der Rechtsstaat schlägt zurück – Nein, Richter würden nie schlagen. Aber das OVG Münster hat sich auf die Seite der guten Rechts von Natur und Mensch geschlagen und heute mit Wirkung ab 18.00 Uhr die weitere Rodung im Hambach untersagt. Es verlangt, dass bis die Entscheidung in der Hauptsache (der Klage des BUND NRW) gefallen ist, keine Fakten geschaffen werden, die nicht mehr umkehrbar sind.  Gefällte uralte Bäume kann man nicht mehr aufbauen.

Dies gibt allen eine Chance zur Atempause. Damit es auch eine politische Denkpause wird, gibt zwei Dinge, um die ich euch bitte.

=>          Verbreitet den Petitionsaufruf von Antje Grothus aus Buir. Am Samstag schrieb sie an die bis dato 38.500 Unterzeichner*innen. „Wenn ich 50.000 Unterschriften zusammenbekomme, werde ich sie Armin Lauschet persönlich übergeben, um ihm zu zeigen: Die Menschen in NRW sind der Zukunft zugewandt – das Festhalten an der Kohle ist Vergangenheit. Binnen drei Tagen sind 18.000 dazugekommen. Helft, dass wir ihr 100.000 Unterschriften mit auf den Weg geben können! Link unter:  http://3rosen.eu/protest-per-click/   oder direkt unter  Petition Hambach von Antje Grothus  

=> Für das Nachdenken von Politikern, Journalisten und Richtern mag vielleicht auch mein Bericht als Zeitzeuge aus der Zeit „als alles anfing“ (in den Siebzigern) und Kohle und Atom eine unheilige Allianz eingehen wollten: Braunkohlevergasung mittels Hochtemperatur-Reaktor. Dieser Kelch ist an uns vorübergegangen. Der Jülicher-HTR ist tot. Deshalb wird die dafür vorgesehene Braunkohlemenge aus Hambach nicht mehr gebraucht!

Damit ihr auch diese Information weitergeben könnt, habe ich sie (ganz unten) noch mal eingefügt.

Jetzt dürfen wir wieder hoffen, dass Vernunft und Recht sich durchsetzen werden.
Und nicht vergessen:

=> Am So, 10.12. 2017 können wir wieder mit Michael und Eva im Wald spazieren gehen und wir werden ganz viele sein, die Antjes rote Linie erneuern, und den jungen Leuten vor Ort vegane Printen vorbeibringen.

Wer noch Berührungsängste mit den Baumbesetzern hat, kann diese mit Anschauen des Bericht des ARD Morgenmagazins vom 23.08.2017 ab besten therapieren (dauert nur 5 Min. und tut nicht weh). https://www.youtube.com/watch?v=IjyK5iIFJRg

Bleibt heiter – der Widerstand geht weiter!

Ermutigte Grüße, Robert


Wie alles anfing – Bericht eines Zeitzeugen

Wir sitzen in Aachen in der Klemme zwischen zwei falschen, nicht zukunftstauglichen Technologien der Energiegewinnung. Und es besteht zwischen beiden eine Verbindung, die den wenigsten bekannt ist. Dazu muss ich euch, liebe Leser, mit zurücknehmen in jene Zeit als noch alle energietechnischen Zukunftsvisionen in NRW von Kohle und Atom schwärmten. Mitte der 70er Jahre, als die bergbaurechtlichen Fundamente für das gelegt wurden, was wir heute erleben.

Ich arbeitete in jener Zeit für 3 Monate bei der damals noch eigenständigen RHEINBRAUN als Werkstudent. Beim einem vom Betrieb organisierten Besuch der hauseigenen Dauerausstellung in Schloss Paffendorf konnte ich damals schon auf einer großen Karte bestaunen, welches Ausmaß der Tagebau Hambach nehmen sollte – incl. der mittlerweile vollzogenen Verlegung der A4. Auch besichtigten wir die Baustelle eines der neuen Generation der Riesenbagger, die 250.000 m³ pro Tag wegbuddeln können. Ich schwankte zwischen Technikfaszination und dem Gefühl „soooo klein mit Hut“ zu sein.

Aber ein Artikel in der Werkszeitschrift ließ mich aufhorchen. Der riesige Tagebau hatte neben der allseits bekannten Kohleverstromung noch ein anderes Ziel:

=> Die Gasgewinnung aus Braunkohle mit Hilfe des Hochtemperatur- Reaktors, der gerade in Jülich entwickelt wurde.

Nun hatte ich mich kurz zuvor von der vorgezeichneten Berufskarriere abschiedet, als RWTH-Physikstudent anschließend zur KFA zu gehen. Die erste Konferenz atomkritischer Wissenschaftler auf dem Bauplatz des AKW Wyhl im Breisgau hatte mich 1972 „umgedreht“ und ich war zum Studium für das Lehramt an berufsbildenden Schulen gewechselt. Dazu kam das (gut bezahlte) Praktikum bei Rheinbraun gerade recht.

Welche Sackgasse der Kugelhaufen-HTR in Jülich war, wissen wir mittlerweile und mit seinem teuren Erbe beschäftigen wir heute uns noch als Steuerzahler. Aber dass die gigantischen Ausmaße des Hambacher Tagebaus damit begründet waren, dass man die dortige Braunkohle mit Atomenergieeinsatz zu Synthesegas „veredeln“ wollte, ist weitgehend unbekannt. Diese Pläne sind inzwischen in der Versenkung verschwunden.

Für die aktuelle Auseinandersetzung, um Kohle und/oder Atom mag dieser kleine Ausschnitt aus der Lebensgeschichte eines Zeitzeugen vielleicht ein zusätzliches Argument liefern. Das was unter dem kleinen, immer noch wunderschönen Rest des einstmals größten alten Waldes im Land westlich des Rheins liegt, darf niemals gefördert werden, weil selbst den Betreibern dieses Wahnsinns die Nutzung längst abhanden gekommen ist.

=> Deshalb lasst und verhindern, dass Klimaschutz und Atomausstieg gegeneinander ausgespielt werden.

 

Newsletter vom 28. November 2017

Betr.: Hambach aktuell

Liebe Freund*innen von Umwelt, Klima und Wald,

Die Entwicklung im Hambacher Wald nimmt soeben eine dramatische Wendung. Unter großem Polizeiaufgebot setzt RWE die Rodungsarbeiten fort. Es wird auch eng für die jungen Menschen in den Baumhäusern und im Wiesencamp.
Viele von euch kennen Michael Zobel, den Waldpädagogen, der mit seinem unermüdlichen, immer Hoffnung nährenden Einsatz die monatlichen Waldspaziergänge durch den einzigartigen Stieleichen-Hainbuchen-Maiglöckchen-Wald organisierte (in Summe mittlerweile über 10.000 Teilnehmer!). Am Sonntag erreichte uns ein Rundmail (s.u.) von ihm, das uns große Sorgen macht.
Aber wir erhielten auf den Newsletter von letzter Woche auch eine unerwartete Reaktion:
„Nö, bei Euren Anti-Kohle-Demos bin ich selbstverständlich nicht dabei! Und Eure Argumente gegen die Kohle interessieren mich ebenfalls nicht. Jedoch bin ich weiterhin gerne dabei, wenn es gegen die Kernkraft geht.“
Wir sitzen in Aachen in der Klemme zwischen zwei falschen, nicht zukunftstauglichen Technologien der Stromgewinnung. Und es besteht zwischen beiden eine Verbindung, die den wenigsten bekannt ist. Dazu muss ich euch, liebe Leser, mit zurücknehmen in jene Zeit als noch alle energietechnischen Zukunftsvisionen in NRW von Kohle UND Atom schwärmten. Mitte der 70er Jahre, als die bergbaurechtlichen Fundamente für das gelegt wurden, was wir heute erleben.
Ich arbeitete in jener Zeit für 3 Monate bei Rheinbraun als Werkstudent. Beim einem vom Betrieb organisierten Besuch der hauseigenen Dauerausstellung in Schloss Paffendorf konnte ich damals schon auf einer großen Karte bestaunen, welches Ausmaß der Tagebau Hambach nehmen sollte – incl. der mittlerweile vollzogenen Verlegung der A4. Auch besichtigten wir die Baustelle eines der neuen Generation der Riesenbagger, die 250.000 m³ pro Tag wegbuddeln können. Ich schwankte zwischen Technikfaszination und dem Gefühl „sooo klein mit Hut“ zu sein.
Aber ein Artikel in der Werkszeitschrift ließ mich aufhorchen. Der riesige Tagebau hatte neben der allseits bekannten Kohleverstromung noch ein anderes Ziel:
=> Die Gasgewinnung aus Braunkohle mit Hilfe des Hochtemperatur- Reaktors, der gerade in Jülich entwickelt wurde.
Nun hatte ich mich kurz zuvor von der vorgezeichneten Berufskarriere abschiedet, als RWTH-Physikstudent anschließend zur KFA zu gehen. Die erste Konferenz atomkritischer Wissenschaftler auf dem Bauplatz des AKW Wyhl im Breisgau hatte mich 1972 „umgedreht“ und ich war zum Studium für das Lehramt an berufsbildenden Schulen gewechselt. Dazu kam das (gut bezahlte) Praktikum bei Rheinbraun gerade recht, um meine Studiumsvoraussetzungen zu erfüllen.
Welche Sackgasse der Kugelhaufen-HTR in Jülich war, wissen wir mittlerweile und mit seinem teuren Erbe beschäftigen wir heute uns noch als Steuerzahler. Aber dass die gigantischen Ausmaße des Hambacher Tagebaus damit begründet waren, dass man die dortige Braunkohle mit Atomenergieeinsatz zu Synthesegas „veredeln“ wollte, ist weitgehend unbekannt. Diese Pläne sind inzwischen in der Versenkung verschwunden.
Für die aktuelle Auseinandersetzung, um Kohle und/oder Atom mag dieser kleine Ausschnitt aus der Lebensgeschichte eines Zeitzeugen vielleicht ein zusätzliches Argument liefern. Das was unter dem kleinen, immer noch wunderschönen Rest des einstmals größten alten Waldes im Land westlich des Rheins liegt, darf niemals gefördert werden, weil selbst den Betreibern dieses Wahnsinns die Nutzung längst abhanden gekommen ist.
=> Deshalb lasst und verhindern, dass Klimaschutz und Atomausstieg gegeneinander ausgespielt werden.
Bleibt wachsam und tut alles, was ihr könnt, um die aktuelle Rodungssaison mit vielfältigen Protesten zum Misserfolg von NRWE werden zu lassen.
Sonnige Grüße, Robert Borsch-Laaks

Sonnige Grüße, Robert Borsch-Laaks

Initiative 3 Rosen e.V.

Michael Zobel schreibt zur Entwicklung im Hambacher Forst:

Guten Tag zusammen,

der Tag nach dem Gerichtsurteil in Köln. Der Hambacher Wald darf weiter gerodet werden. Ab Montag, dem 27. November ist es soweit. Das läuft seit gestern über die Ticker der Nachrichtenagenturen.

Eine Woche nach der Klimakonferenz COP23 in Bonn, die Weltöffentlichkeit ist nicht mehr da, jetzt sollen Tatsachen geschaffen werden, noch bevor der Kohleausstieg politisch festgezurrt wird, von welcher Regierung auch immer.

Zum Prozessauftakt am Dienstag gab es noch Hoffnung. Doch RWE hat alle Kompromissangebote des Richters kategorisch vom Tisch gefegt. Und wird nun in Kürze sein Vernichtungswerk am einstmal größten Wald des Rheinlandes fortsetzen.

Ich sage es, wie es ist, ich halte dieses Verhalten für einen Umweltfrevel. Für einen Anschlag auf die Natur, auf die Lebensgrundlagen von Menschen, von Tieren und von kommenden Generationen. Gegen besseres Wissen wird hier ein Machtspiel durchgezogen, koste es was es wolle.

Wir werden ab kommender Woche einen riesigen Polizeieinsatz erleben. Und wir werden erleben, wie die Menschen im Wald, die seit nun fünf Jahren den Hambacher Forst schützen, vertrieben werden. Wir werden erleben, wie alle Versuche der Deeskalation nahezu ausgeschlossen werden.

Gerade am Freitag, dem Tag der Urteilsverkündung, erhielt ich einen Brief von RWE, meine Waldführungen betreffend. Darin wird mir mitgeteilt, dass ab sofort die gesamte Zufahrtstraße L276 gesperrt ist, auch für Radfahrer und Fußgänger.

Wir lassen uns nicht vertreiben, die Waldspaziergänge gehen weiter. Das nächste Mal am 10. Dezember. Wie und wo genau dieser Spaziergang stattfinden wird, ist aktuell offen. Es gibt zur Zeit schon fast 200 Anmeldungen, ich teile rechtzeitig mit, wie wir uns auf die neuen Gegebenheiten einstellen werden.

Und nun?

Polizei und Presse teilen mit, dass am kommenden Montag, 27. November, die Rodungsarbeiten im Hambacher Wald beginnen. Und wenige Tage später sollen ALLE Baumhäuser geräumt werden.

Ich weiß nicht, wie wir diesen absehbaren Wahnsinn verhindern können.

Wünschenswert ist eine möglichst große Mobilisierung. Wem dieser immer noch wunderbare Wald am Herzen liegt, soll sich in den kommenden Tagen aufmachen, am besten in Gruppen, nach Buir, nach Morschenich, in den Wald, in die Dörfer in der Umgebung.

RWE und Polizei wollen keine Zeugen, keine Augen, keine Ohren, keine Bilder der Zerstörung, keine Presse, keine Journalisten, keine Filme, keine Menschen, die im Weg stehen oder auf den Zufahrtstraßen sitzen, keine Menschen, die die entsprechenden Bilder in die Welt tragen, keine Menschen, die Wasser und Lebensmittel in den besetzten Wald bringen, keine Menschen, die Leserbriefe schreiben, die Politiker aufrütteln…

Wer den Wald in seiner unersetzlichen Schönheit noch einmal sehen will, jetzt ist vielleicht die letzte Gelegenheit.

Was passiert in den kommenden Tagen? Hier eine Nachricht aus Bonn:

„Am Sonntag, den 26.11., findet der erste aus Bonn organisierte Waldspaziergang statt!

Treffpunkt ist in Bonn Hbf um 10:45 auf Gleis 2 (Zug fährt um 11:01 ab).
Wir nehmen den Zug bis Köln Hbf und müssen dort um 11:40 in die S 13 Richtung Düren auf Gleis 11 B-C steigen (für die Menschen, die in Köln dazusteigen wollen) und sind dann um 12:09 in Buir.
Von Buir müssen wir dann noch so ca. 20 Min. bis zum Hambi laufen, wo wir vorraussichtlich einen Menschen, der uns durch den Wald führen wird, treffen. Das Ganze dauert vor Ort dann ca. 2-3 Stunden.
Feste Schuhe, Regenjacke, was zu Essen und Trinken können von Vorteil sein und wer Lust hat kann gerne einen veganen Kuchen für die Menschen im Wald backen und mitbringen!
Auch wenn ihr selber an dem Tag keine Zeit habt, wäre es super, wenn ihr die Info an viele Menschen weitergebt!“

Aktuelle Nachrichten direkt aus dem Hambacher Wald findet ihr im Blog HambacherForst.org,
eine eindrucksvolle Stellungnahme aus der evangelischen Kirche hier,
hier einen Kommentar vom WDR
und das alles, wo der schnelle Kohleausstieg auch bei RWE längst beschlossen ist, wie verlogen ist das eigentlich…?

CFO des Monats

Es gibt mehrere Mahnwachen, hier gibt es die Infos!

Danke allen Menschen, die sich in den letzten Jahren auf unterschiedlichste Weise für den Erhalt des Hambacher Waldes eingesetzt haben und die das in den kommenden schweren Stunden tun werden.

Egal, was passiert, ich appelliere an alle Beteiligten: Bleibt besonnen, wir brauchen keine Verletzten, auf keiner Seite…

Das erst einmal für den Moment, wir sind ratlos, traurig, verzweifelt, aber wir und viele andere werden nicht aufgeben.

Mit freundlichsten Grüßen aus Aachen,

Michael Zobel und Eva Töller

Newsletter vom 23. November 2017

Liebe (Umwelt)Freund*innen!

Wir lassen uns nicht verkohlen!

Gestern stand vor dem Verwaltungsgericht in Köln die mündliche Verhandlung der Klage des BUND NRW e.V. gegen weitere Rodungen in Hambach auf der Tagesordnung. Der Gerichtssaal war brechend voll und der Richter hatte sich gut vorbereitet. Er bot Vergleichsmöglichkeiten an, die allesamt von RWE Power in Bausch und Bogen abgelehnt wurden.

Vor dem Gerichtsgebäude informierten Unterstützer des Eilantrags über ihr Anliegen, den letzten Rest des großartigen Forstes vor der anstehenden Rodungssaison zu schützen. Auch die Gegendemonstranten der BCE- Gewerkschaft waren vor Ort. Ihre Argumente: Vuvusela- Getöse.

Da klang der Sprechchor „Keep it in the ground“ schon wesentlich melodischer, der am Abend durch die Aachener Innenstadt hallte, als 200 Menschen zu einer kurzzeitig anberaumten Kundgebung mit anschließender Demo kamen.

Für den Freitag wird die Urteilsverkündung erwartet. Also haltet Augen und Ohren offen. Kann sein, dass wir mit noch viel mehr Menschen protestieren .. oder vielleicht auch feiern können. Auf jeden Fall sollte jeder,

à den So, 10. Dezember dick ROT im Kalender markieren. Dann findet der nächste Waldspaziergang von Michael Zobel und Eva Töller statt!

 

Szenenwechsel … aber nicht beim Thema:

Seit ihrem unrühmlichen Abgang aus den Sondierungsverhandlungen hat sich die FDP als das geoutet, was ein gut Teil ihrer viel zu vielen Wähler noch nicht begriffen hat: Auf twitter zwitscherte Generalsekretärin Nicola Beer als Ausstieggrund von „ideologischer Energiepolitik, die Deutschland deindustrialisiert hätte“.

Große Unternehmen und Wirtschaftsverbände handeln per se nicht ideologisch hatten aber ein ganz anderes Zeichen gesetzt. 52 von ihnen konfrontierten vor 2 Wochen die Verhandler in Berlin mit der Forderung: „Für Innovationen und Investitionssicherheit: Nächste Bundesregierung muss Klimaschutz zur zentralen Aufgabe machen“.

Schon die 5 Überschriften dieses Papiers sprechen in klarer Nüchternheit das an, was ansteht.

  1. Die Umsetzung des Klimaschutzplans 2050 muss zum Modernisierungsprogramm für Deutschland werden.
  2. Als wesentliche Innovationstreiber brauchen Energiewende und Wärmewende durch den neuen Koalitionsvertrag zusätzlichen Schub.
  3. Für mehr Investitionssicherheit brauchen Deutschland und EU umgehend eine Weiterentwicklung des Emissionshandels mit flankierenden Maßnahmen für ein investitionsrelevantes CO2-Preissignal.
  4. Deutschland und EU brauchen jetzt den konsequenten Einstieg in die Verkehrswende.
  5. Von der neuen Regierung erwarten wir entschiedene und effiziente Maßnahmen zur Erreichung des nationalen 2020-Emissionsziels.

Es lohnt sich dies komplett zu lesen (auf unserer Website zum Downloaden, 472 KB) und nachzuschauen, wer dies alles unterschrieben und zur Chefsache gemacht hat. Ihr werdet euch wundern.

Wir bleiben dran und freuen uns über Bündnispartner, von denen man dies kaum erwarten hätte. Vielleicht gelingt es Angela Merkel jetzt – befreit von Abo-Koalitionspartner – endlich aus den Startblöcken beim Klimaschutz zu kommen.  

 

Sonnige Grüße, Robert Borsch-Laaks

Initiative 3 Rosen e.V.