Wie überlebe ich im Ernstfall?

Robert und Moni im Einsatz!

Wie gut sind wir auf Katastrophen vorbereitet? Der Chemieunfall in Oberhausen hat vor Augen geführt, wie schnell es zu einer bedrohlichen Situation vor der eigenen Haustür kommen kann. In Zeiten von Hackerangriffen, Terrorbedrohungen und einer zunehmenden Abhängigkeit von Technik gibt es das Bedürfnis mehr für die eigene Sicherheit zu tun. Was machen die Menschen in NRW?

 

Sa, 10. Juni 2017 Probe-Menschenkette bei uns in Drimborn

Wir möchten Euch einladen um mit uns am Samstag Nachmittag, den 10.6.2017 zwei Stunden eine Probe-Menschenkette in Drimborn zu sein.

Wir planen eine kurze Kundgebung vor der evangelischen Kirche (Am Kupferofen), Live Musik von Gerd Schinkel und den Kanuten (siehe video) aus Köln.

Dann umzingeln wir den Pappelwehier mit guter Laune, netten Menschen und Nachbarn.

 

Nicht verpassen: Nächsten Sonntag um 15:30 Uhr – Eintritt frei

LEBEN MIT DER KATASTROPHE
FUKUSHIMA 6 JAHRE DANACH
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MAKO OSHIDORI
JAPANISCHE JOURNALISTIN UND KABARETTISTIN, TOKYO
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VORTRAG, KULTUR, DISKUSSION
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IM HAUS DER KIRCHE, FRÈRE ROGER STR. 8-10, AACHEN
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VERANSTALTER:
  Initiative 3 Rosen e.V., Aachen, www.3rosen.eu und Sayonara Genpatsu Düsseldorf e.V., www.sayonara-genpatsu.de
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UNTERSTÜTZER:
 Greenpeace Aachen, Evang. Kirchenkreis Aachen, Aikido-Gruppe im Aachener Judoclub
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Japan kommt nicht zur Ruhe. Im Dezember bebte erneut mehrfach die Erde. Ein Warnschuss, den aber die Regierung Abe nicht hören sondern weiterhin das Land massiv auf Atomkurs bringen will. Dennoch: Sechs Jahre nach der Katastrophe sind erst 2 der 54 Reaktoren wieder in Betrieb. Dies ist ein Teilerfolg des Widerstandes der Bevölkerung, von dem man hierzulande leider sehr wenig hört.Deshalb haben wir Mako Oshidori, investigative Journalistin aus Tokyo, eingeladen, um aus erster Hand über die wahre Situation in ihrem Land zu berichten… Über das schwierige Leben der Menschen in der Präfektur Fukushima,… über die Lage im havarierten Kraftwerk und seine Arbeiter, … über den Betreiber TEPCO und die Rolle der Kontrollbehörden.  Dieser Sonntagnachmittag bietet überdies in der Pause nach dem Vortrag handgemachte kulinarische Köstlichkeiten und danach künstlerische Überraschungen aus Japan und aus Aachen.

Tihange-Doel Radiation Monitoring – das unabhängige Radioaktivitäts-Messnetz

Radioaktive Strahlung ist nicht spürbar. Mit Strahlungs­sensoren kann die atmosphärische Radioaktivität jedoch messtechnisch erfasst und mit Computerhilfe in Zahlen und Messkurven ’sichtbar‘ gemacht werden. Dafür baut derzeit ein Projektteam unter der Trägerschaft des Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V. (FIfF) ein unabhängiges Netz von Radioaktivitäts-Sensoren in der Region Tihange-Doel-Aachen auf. Mehr auf unserer Website http://tdrm.eu/de

Newsletter Februar_1: Hier ist was los und nicht nur hier…

Hallo liebe Mitstreiter*innen,
in Japan ist 2017 das „Jahr des Huhns“. Der Drahtkünstler Ken Oshidori hat uns dazu nebenstehenden Neujahrsgruß geschickt. Am Sonntagnachmittag, 19.02. 15.30 h, wird er mit seiner Frau Mako bei unserer Fukushima Veranstaltung im Haus der Kirche (Frère Rogerstr.) auftreten. Bitte verbreitet diesen Link zu den Programminfos an eure Freunde und Kollegen: -> Oshidori

Probleme mit maroden AKW haben wir nicht nur bei uns in der Euregio.
Ein anderes der vielen grenznahen AKW steht in Temelin im Dreiländereck D-CZ-A. Dort wurden gefährliche Schweißnähte direkt am Reaktordruckbehälter entdeckt … und vertuscht. Bitte unterstützt die Petition von Brigitte Artmann (Rednerin bei der letzten Tihange Demo) an die Bunderegierung: -> Petition Temelin

In Deutschland ist laut Ausstiegsbeschluss „Newsletter Februar_1: Hier ist was los und nicht nur hier…“ weiterlesen

LEBEN MIT DER KATASTROPHE – Fukushima 6 Jahre danach

So, 19. Februar 2017  15:30 Uhr im Haus der Kirche,
Frère Roger Str. 8-10, Aachen

Vortrag – Kultur – Diskussion
mit der japanischen Journalistin Mako Oshidori.

Veranstalter: Initiative 3 Rosen e.V. www.3rosen.eu
und Sayonara Genpatsu Düsseldorf e.V. www.sayonara-genpatsu.de

Unterstützer: Greenpeace Gruppe Aachen, Aikido- Gruppe im Aachener Judoclub, Evangelischer Kirchenkreis Aachen

Japan kommt nicht zur Ruhe. Im Dezember bebte erneut mehrfach die Erde. Ein Warnschuss, den aber die Regierung Abe nicht hören sondern weiterhin das Land massiv auf Atomkurs bringen will. Dennoch: Sechs Jahre nach der Katastrophe sind erst 2 der 54 Reaktoren wieder in Betrieb. Dies ist ein Teilerfolg des Widerstandes der Bevölkerung, von dem man hierzulande leider sehr wenig hört.

Deshalb haben wir Mako Oshidori, investigative Journalistin aus Tokyo, eingeladen, um uns aus erster Hand über die wahre Situation in ihrem Land zu berichten:
Ø     Über das schwierige Leben der Menschen in der Präfektur Fukushima,
Ø     über die Lage im havarierten Kraftwerk und seine Arbeiter,
Ø     über den Betreiber TEPCO und die Rolle der Kontrollbehörden
Ø     über alles, was in den Massenmedien inzwischen kaum noch vorkommt.

In der Pause nach dem Vortrag und danach erwarten uns japanische und deutsche Überraschungen – kulinarisch und kulturell.

TV- Berichte über Makos Deutschlandbesuch in 2014 unter diesen Linkl: Bericht 3sat   Bericht NDR

 
Mako Oshidori ist freie Journalistin und einer breiten Öffentlichkeit im Zusammenhang mit dem Atomunglück in Fukushima 2011 bekannt. Sie ist die am häufigsten anwesende Journalistin auf den Pressekonferenzen des Kraftwerk-betreibers TEPCO. Sie macht es den Sprechern des Unternehmens sehr schwer, sich ihrer ausdauernden Anwesenheit und ihren hartnäckigen, detaillierten Fragen zu entziehen. Tatsächlich geben leitende Mitarbeiter von TEPCO zu, dass Oshidori auf vielen Gebieten besser informiert ist als sie selbst. Mako Oshidori beendete ein Medizinstudium, nachdem sie erfahren hatte, wie heilend es für die Opfer des Erdbebens von Kobe (1995) sein konnte, zum Lachen gebracht zu werden. 

Mako und ihr Mann Ken Oshidori treten auch als Comedy-Duo auf. Nach dem Atomunfall in Fukushima begannen die beiden ihre investigative Berichterstattung als freie Journalisten. Heute berichten sie sowohl über die Situation des Kraftwerks und seiner Arbeiter, als auch über die Reaktionen von TEPCO und den Kontrollbehörden. Beide sind Gründungsmitglieder der unabhängigen Medienagentur LCM Press.